Qualitätsjournalismus mit Falschnachrichten – Spiegel-Peinlichkeit über Jahre

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Der „Spiegel“ hat einen großen Fall an Land gezogen. Seinen eigenen: Einer der „ausgezeichneten“ Reporter soll seine Geschichten über Jahre gefälscht haben. Eine Peinlichkeit sondergleichen. Nicht nur für den Reporter selbst, sondern auch für das Magazin. In einer großen Redaktion gibt es in der Regel Sicherheitsmechanismen, um diese Art von Falschdarstellungen zu vermeiden. Hier war dies nicht der Fall.

Spiegel hat nicht geprüft

Der Spiegel hat in all den Jahren für sich damit geworben, die Stories und Nachrichten zu prüfen, zu dokumentieren und alles auszuwerten. Der Spiegel-Reporter ist hier offenbar überhaupt nicht geprüft worden. Der Gründer des Spiegel, Rudolf Augstein, hatte Wert auf eine realistische Darstellung der Geschehnisse gelegt. Es sollte aufgeschrieben werden, „was ist“, so der alte Leitwolf. Hier hat der Reporter vielfach die größten Geschichten gefälscht.

Bislang ist das Erdbeben in der deutschen Medienlandschaft noch ausgeblieben. In der Regel werden die meisten Kritiker damit rechnen, dass die Abrechnung auch relativ milde ausfällt. Aber: Die Systematik der gesamten Nachrichtenproduktion steht hier auf dem Spiel. Der Spiegel und all die anderen Leitmedien stehen systematisch fast ohne Hemd da, wenn die „Lügenpresse“ sich auf diese Art und Weise selbst entlarvt. Dass die Leitmedien nicht besser sind als alternative Medien, war den letztgenannten Vertretern schon lange klar. Nur konnten die Redaktionen der großen Häuser immer darauf verweisen, große Preise erhalten zu haben, glänzende Kontakte zu haben und schließlich auch in vielen Fällen wenig Widerspruch geerntet zu haben.

Dieser Fall ist eine Zäsur. Es wird Zeit für die Leitmedien, sich gründlichst auf den Prüfstand zu stellen, heißt es. Die Alternativmedien werden ihren Teil dazu beitragen, in dem die Nachrichten und Reportagen der Leitmedien nicht mehr nur kritisiert werden, sondern noch deutlicher hinterfragt – nach dem Wahrheitsgehalt der dort auftauchenden Informationen, die ohnehin niemals vollständig waren.

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4 Kommentare zu "Qualitätsjournalismus mit Falschnachrichten – Spiegel-Peinlichkeit über Jahre"

  1. Jürgen Gerrhard | 21. Dezember 2018 um 6:46 | Antworten

    Supergau für alle Medien

    Dem Spiegel und wohl nicht nur dem Spiegel, auch anderen angeblichen Qualitätsmedien, der taz, der Welt, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der Weltwoche, der ZEIT, nein, besonders schön: ZEIT Wissen, hat Claas Relotius wohl jahrelang erfundene Interviews, phantasievolle Reportagen, kurz eine Mixtur aus freier Erfindung und selektiver Wahrheit untergeschoben.

    Quelle: sciencefiles.org/2018/12/19/

  2. Willy am 20. Dezember 2018

    Und ALLE haben emsig mitgelogen, indem sie von dem Schmierfink abgeschrieben haben! Oder ist der seltsam klingende Name Claas Relotius nur ein Tarnname für Redaktions- und Rechercheteams? Oder gar ein Ghostwriter für Frau Dr.Merkel persönlich?

    Würde mich nicht wundern, wenn hinter Relotius ein sehr großes „Autorenteam“ steht, z.B. die dpa, die deutsche Presseagentur, von der tagtäglich alle abschreiben – mit Sitz im Springer Haus. Auch die Fernsehanstalten, bezahlt vom Steuerzahler, gehören zu den Abnehmern und Mitstreitern in der Produktion von FakeNews.

    Relotius hat zu gut gut gelogen: ALLE haben gerne das Märchen von dem Syrer gedruckt der 1000,- Euro in der Straßenbahn fand, sich an das Recht hielt und das gefundene Geld abgab.

    Die LÜGENPRESSE steht bis 2099 unter Kontrolle der Besatzer und Globalsemiten !!! Denn aus dieser Ecke weht nun mal der Wind.

    frei nach http://www.compact-online.de/spiegel-fakes-wenn-luegen-zur-gewohnheit-werden/

  3. Jürgen Gerrhard | 21. Dezember 2018 um 7:27 | Antworten

    Kleine Meldung am Rande:
    ARD Medien: Nachrichten 20.12.2018
    .
    „Spiegel“-Autor gibt Preise zurück
    .
    Der Journalist Claas Relotius hat seine vier Deutschen Reporterpreise zurückgegeben. Der Autor habe sich per SMS gemeldet und sich entschuldigt, hieß es.
    .
    Zuvor war bekannt geworden, dass Relotius mehrere Texte im Magazin gefälscht habe. Laut „Spiegel“ hat er „mit Vorsatz, methodisch und hoher krimineller Energie getäuscht“. Der 33-Jährige, der auch für die „Süddeutsche Zeitung“, „Die Welt“ und Zeit-Online schrieb, wurde für viele seiner Reportagen ausgezeichnet. So erhielt er auch den Katholischen Medienpreis 2017 für den „Spiegel“-Text „Königskinder“.
    .
    https://www.ard-text.de/mobil/421

    • Jürgen Gerrhard | 21. Dezember 2018 um 8:57 | Antworten

      Dem Leitmedien-Journalisten Claas Relotius flogen die Journalismuspreise nur so zu. Aus dem Spiegel-Artikel selbst:

      Die kruden Potpourris, die wie meisterhafte Reportagen aussahen, machten ihn zu einem der erfolgreichsten Journalisten dieser Jahre. Sie haben Claas Relotius vier Deutsche Reporterpreise eingetragen, den Peter Scholl-Latour-Preis, den Konrad-Duden-, den Kindernothilfe-, den Katholischen und den Coburger Medienpreis. Er wurde zum CNN-„Journalist of the Year“ gekürt, er wurde geehrt mit dem Reemtsma Liberty Award, dem European Press Prize, er landete auf der Forbes-Liste der „30 under 30 – Europe: Media“ – und man fragt sich, wie er die Elogen der Laudatoren ertragen konnte, ohne vor Scham aus dem Saal zu laufen. (spiegel.de, 19.12.2018)

      Hinweis: Forbes gehört dem Rothschild-Clan. Alle in den globalen Medien haben Frau Dr.Merkel offensiv in ihrer vorgetäuschten Humanitärität unterstützt „Seid willkommen Millionen aus der gesamten Welt des ISLAM!“. Aus Eigennutz? Nach altem Plan von Hooton, Kaufman und Coudenhove-Kalergi?

      Die dazu passende Story von Ahmed und Alin schreibt Relotius, in der deutschen Version:

      Ahmed und Alin sind zehn und elf Jahre alt, als ihre Eltern in Aleppo sterben. Sie fliehen in die Türkei und arbeiten hier, getrennt voneinander, als Schrottsammler und Näherin. Manchmal, im Traum, erscheint ihnen Angela Merkel. (spiegel.de, 9.7.2016)

      Und der Grüne MP Kretschmann entblödet (verrät) sich zu sagen: „Ich bete täglich, dass Angela Merkel noch lange unsere Kanzlerin bleibt!“

      Wenn das kein Komplott gegen uns Deutsche ist. Eine gigantische epochale Verschwörung.

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