Realitätsverlust? Grünen-Chef Habeck spricht von weltweitem Kohleausstieg

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Ende Januar verkündete die Bundesregierung unter Angela Merkel ihren neusten, seltsamen Beschluss: den Braunkohleausstieg bis zum Jahr 2038. Auch die Grünen fordern den Kohleausstieg. Jedoch dauert es der Partei bis zum Jahr 2038 zu lange. Für den Klimaschutz fordern die Grünen „Radikalität“ und warnen davor, den Kohleausstieg noch weiter zu verzögern. „Die Klimakrise wartet nicht, bis wir zu Potte kommen“, sagte die Grünen Co-Vorsitzende Annalena Baerbock. Extremwetterereignisse würden wir in Deutschland ja bereits Tag für Tag erleben. Bis 2020 müsse Deutschland 40 Prozent CO2-Ausstoß reduzieren. Das Ziel sei nur zu erreichen, wenn man bereits jetzt eine große Zahl von Kohleblöcken vom Netz nehme, so Baerbock.

Bei der jüngsten Polittalksendung „Anne Will“ äußerte sich Grünen-Chef Habeck erneut zum Thema Braunkohleausstieg, berichtet das Nachrichtenportal „RT Deutsch“. Dabei sagte der Vorsitzende der einstigen Friedenspartei, dass „der Kohleausstieg ja auf der ganzen Welt zu beobachten sei“. FDP-Vize Kubicki, der ebenfalls in der Talk-Sendung zugegen war, berichtete über sein Gespräch mit der indischen Botschafterin. Diese habe ihm erzählt, dass Indien in den nächsten Jahren 100 neue Kohlekraftwerke bauen werde. Anders sei der Energiebedarf nicht zu decken. Habeck korrigierte Kubicki und entgegnete, die „Tendenz der Kohlekraftwerke nehme weltweit deutlich ab. Der Kohleausstieg werde gerade weltweit realisiert“.

Wie Habeck zu diesem Schluss kommt, ist bislang nicht nachvollziehbar. Denn jüngste Analysen zur Entwicklung der Braunkohleindustrie sprechen von einem Boom, wie der Bericht „Global Coal Mining to 2022“ aufzeigt. China hat im Vergleich zum Vorjahr 5 Prozent mehr Kohle abgebaut, als noch im Vorjahr, so „RT Deutsch“ weiter. Auch der Blick auf Datenbanken der globalen Kohleindustrie zeigt ein anderes Bild, als jenes von Robert Habeck. Nach Informationen der deutschen Umweltorganisation „urgewald“ planen über 200 Unternehmen weltweit, den Kohlebergbau zu erweitern und knapp 300 Unternehmen planen den Neubau von Kohlekraftwerken.

Deutschland steht mit seinem Plan vom Kohleausstieg – ohne bislang tragfähige Alternativen präsentiert zu haben – bislang ziemlich alleine da. Deutschland will das „Klima retten“. Der Plan zum Kohleausstieg wird jedoch darauf hinauslaufen, dass die Bürger diesen Irrsinn zu bezahlen haben werden und durch die Hintertür Atom- und Braunkohlestrom teuer aus den Nachbarländern importiert werden wird.

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6 Kommentare zu "Realitätsverlust? Grünen-Chef Habeck spricht von weltweitem Kohleausstieg"

  1. Volker Schulz | 4. April 2019 um 18:19 | Antworten

    Annalena Dasnetzspeichertdenstrom-Atomkraftschontnichtdasklima wird es schon wissen, denn sie verfügt nachweislich über Erkenntnisse, die niemand sonst hat. Und Habeck Ichbiegemirdieweltzurecht lügt unverfroren, denn er weiß, daß er damit durchkommt, vielleicht sogar mehr Stimmen der Geringbelichteten bekommt.

    • Wolfgang Prasser | 5. April 2019 um 20:56 | Antworten

      Was bildet der sich denn ein, was der ist! Ein kleines Licht mit großer Klappe, der in der Welt nichts bewegen wird, solange die Wähler diese Verpeilten nicht mehr wählen, denn 7 € für den Liter Benzin wird sicherlich noch mehr aufwecken- hoffe ich!

  2. Franz Josef Kostinek | 5. April 2019 um 9:39 | Antworten

    Die Grünen haben sich bereit erklärt auf Strom dann zu verzichten wenn es keinen mehr gibt.

  3. Vorher bereits steigt hier wohl der Verstand aus. Als wenn wir der Nabel der Welt wären und alle nach unserer Pfeife tanzen müssten. Entweder Schwachsinn oder Drogen. Die lassen mit der Zeit nach, nur Dummheit und Schachsinn bleibt.

  4. Die Geisteskrankheit hüpft aus jedem Politiker-Gesicht, was?

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