Rekord? 35. Migranten-Zeltlager in drei Jahren geräumt – in Paris

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Macron Protest Zelt

In Paris gibt es immer wieder neue Migranten-Zeltlager. Menschen, die in ihrer Verzweiflung offenbar nicht wissen, wohin sie sollen. Es gibt immer wieder Proteste, nie werden diese gehört. Die Proteste richten sich gegen die Zustände und gegen den Umstand an sich, dass die Migranten-Camps zugelassen werden. Nun eskaliert die Situation langsam. Das 35. Illegale Camp in nur drei Jahren wurde geräumt. Selbst für Frankreich, das Proteste kennt, ist der Druck kaum noch auszuhalten.

Bis zu 500 Migranten in jeder Woche

In Frankreich sollen demnach bis zu 500 Migranten wöchentlich ankommen. Nach Meinung eines Experten (zitiert aus der „Welt“) ist Paris damit überfordert. Die Zustände würden nach dessen Auffassung in voller Absicht so eskalieren, damit die Außenwirkung weitere Zuwanderungen verhinderten.

Die Zustände seien miserabel. Macron, so die Kritik, habe versagt. Er hatte angekündigt, niemand müsse in Frankreich mehr auf der Straße schlafen. Frankreich habe insofern auch versagt, als das Land viel zu lange weggesehen habe, heißt es. Und nun fallen Macron und Co. die Probleme auf die Füße.

Wir erinnern an einen Beitrag, der zeigt, wie die Franzosen selbst auf die Misstände reagieren. Läutet dies das Ende von Macron ein?

Aus: „Franzosen protestieren gegen illegale Migrantencamps“ vom 12. 12. 2017:

Weihnachten 2017, fast mitten in Europa: Die sogenannte Flüchtlingskrise geht wieder los. In Paris drohen die Zustände aus dem Ruder zu laufen. Auch nach Frankreich sind Tausende illegale Migranten seit 2015 eingewandert. Und die Migrantenströme nach Europa reißen nicht ab. Die meisten, die nach Frankreich gingen, sind nach Paris gekommen. Die Stadt wird der Lage nicht mehr Herr. Viele sind weder registriert noch weiß man, wie viele Migranten tatsächlich nach Frankreich eingereist sind.

Da sie keine Unterkunft bekommen, campieren mittlerweile Hunderte in Zelten in der Stadt. Anwohner sprechen von „katastrophalen Zuständen“ und wehren sich jetzt dagegen, dass weder die Stadt noch der Staat etwas gegen die Zustände unternimmt. Sie drohen jetzt mit Hungerstreik ab dem 1. Januar, sollte die Stadt nichts gegen die Migrantencamps auf den Straßen in Paris unternehmen.

Vor allem Frauen beklagen, dass sie regelmäßig von Afrikaner belästigt werden und beschimpft werden. Die Anwohner fordern zudem den Umzug eines Asylzentrums, bei dem Asylanträge gestellt werden können. Seit sich das Zentrum in einem Wohnviertel befinde, könnten sich die Anwohner dort nicht mehr sicher fühlen. Regelmäßig würden Migranten ausbrechen und Straßenkämpfe ausfechten. Auch Polizeieinsätze hätten das Problem nicht lösen können, so die Bürger. Die Migranten kehrten nach wenigen Tagen wieder zurück.

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