Rente: Etwas höhere Beiträge – UND kein teures RIESTERN mehr

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Einen interessanten Vorschlag hält nun die „Linke“ vor. Die Partei hat quasi „gefordert“, ohne daraus ein politisches Programm zu erheben, dass die Rente auf das Niveau von 53 % angehoben werden sollte. Dies ist zwar nur ein relativ statischer Wert, der über die absolute Höhe für die meisten Betreffenden nichts aussagt, liegt aber um etwa 5 Prozentpunkte höher als das aktuelle Niveau. Immerhin. Das wiederum würde nach den aktuellen Summen, um die es geht, ein erheblicher Beitrag für Durchschnittsverdiener.

130 Euro mehr Rente….

Wer Durchschnittsverdiener ist, bezieht derzeit ungefähr 1.282 Euro Nettorente nach 45 Jahren Arbeit mit Rentenbeiträgen. Wenn das Rentenniveau wie gefordert steigen würde, dann ergäbe sich für diese fiktive Rentenbezieherin in Mehrertrag in Höhe von 130 Euro. Gleichfalls ohne Abzüge, also netto. Dies wäre eine Steigerung, die wahrscheinlich auf dem aktuellen Preisniveau in Deutschland den Unterschied zwischen Existenz am finanzierbaren Minimum und einem angenehmeren Leben ausmachen kann.

Noch mehr: Würde diese Rente Realität, dann bräuchten die Beitragszahler demnach keine Beiträge mehr für das Riesterkonzept – der Regierung bzw. der rot-grünen Schröder-Regierung – bezahlen. Dies sind derzeit in der Standardbetrachtung 111,66 Euro, die allerdings zunächst direkt an die Versicherungswirtschaft gehen. Die Kosten für die Rentenerhöhung müssten sich auf Basis der heute paritätischen Einzahlungen Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit jeweils 32 Euro mehr pro Arbeitsplatz teilen.

Das mag für Arbeitgeber ein erheblicher Beitrag sein. Auf der anderen Seite zahlen viele Unternehmen ihren Angestellten und Arbeitern derzeit Zuschüsse in Höhe von 44 Euro monatlich zu allerlei Verwendungen – nur, weil diese Zuschüsse steuer- und abgabenfrei sind. Diese Zuschüsse könnten entfallen, denn die Mehrabgaben zur Rente wiederum sind steuerwirksame Kosten für die Unternehmen, reduzieren also den zu versteuernden Gewinn. Mit anderen Worten: Die Belastung wäre rechnerisch nicht dramatisch.

Vielleicht lohnt es sich einfach, den Taschenrechner zur Hand zu nehmen.

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