RENTENVERSICHERUNG deckt auf: Die GroKo-LÜGE von stabilen Beitragssätzen

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Die Rentenversicherung wird teurer. Spätestens ab dem Jahr 2023 sollen einem Bericht des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ zufolge die Beitragssätze ansteigen müssen. Davon geht die Präsidentin der Organisation, Gundula Roßbach, aus. Die Beitragssätze würden sogar erheblich steigen müssen. Die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage der Versicherung würden in den kommenden Jahren noch „Schritt für Schritt wie geplant“ reduziert, wie es heißt.

2023 wird es teurer

Dann hilft schließlich nur noch die Erhöhung der Beitragssätze. Roßbach rechnet damit, dass die Quote von aktuell 18,6 % auf dann 19,3 % angehoben werden müsse. Die GroKo hatte diesen Schritt bislang ausgeschlossen und bis zum Jahr 2025 stabile Beitragssätze angekündigt. Das erweist sich angesichts der Zahlen aus der Rentenversicherung als falsch und damit als Lüge.

Die GroKo selbst hat allerdings den Prozess des Fehlens erheblicher Mittel beschleunigt. Kürzlich wurden einige Leistungen aus der Rentenversicherung für die kommenden Jahre „ausgeweitet“, wie es heißt. Es wird also etwas mehr ausgeschüttet. Dies betrifft beispielsweise die Mütterrente II. Ohne diese Maßnahmen, so Gundula Roßbach, wäre es durchaus möglich gewesen, im kommenden Jahr den Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte zu senken.

Dies sei nunmehr ausgeschlossen.

Die SPD hat das Rententhema allerdings inzwischen für sich entdeckt. Nicht, um über die Höhe der notwendigen Beiträge zu diskutieren, sondern vielmehr, um neue Leistungen oder stabile Beitragssätze anzukündigen. So hat der amtierende Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz verkündet, er wolle, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2040 stabil bleibt. Neben diesem Willen allerdings präsentierte er bis dato kein Konzept, dass auch eine Umsetzung des Vorhabens ermöglichen würde. Er beharrt darauf, dass das Wirtschaftswachstum ja positiv sei und dementsprechend automatisch mehr Geld in den Rentenkassen landet.

Die Redaktion hat bereits vorgerechnet, dass dies eine Milchmädchenrechnung ist. Denn die Wachstumszahlen führen im besten Fall zu einem Einkommenswachstum um durchschnittlich etwa 2 %. Ein Fünftel davon, also knapp 20 % wie aktuell, sind entsprechend 0,4 % des Einkommens, das zusätzlich in die Kassen fließen würde. Die demografische Entwicklung verschlingt jedoch durch den Abbau an Einzahlern deutlich mehr an Einzahlungen.

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