Russland deckt sich mit weiteren 15 Tonnen Gold ein

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Gold

Die Goldkäufe in Russland reißen nicht ab. Im Juni sind die russischen Goldreserven nach offiziellen Angaben auf 62,5 Millionen Unzen angestiegen, berichtet Goldreporter.de. Demnach hat die Bank of Russia seit Januar 2018 mehr als 105 Tonnen Gold gekauft. Die Gesamtgoldreserven belaufen sich nach Angaben der Bank of Russia auf über 456 Milliarden US-Dollar.

Bereits vergangenes Jahr kaufte die russische Zentralbank Rekordmengen Gold. Gegenüber 2016 war das eine Steigerung der Menge um 15 Prozent. Der starke Anstieg der Goldkäufe begann unmittelbar nach Einführung der antirussischen Sanktionen durch die USA und die EU im Zuge der Ukraine-Krise. Die Bank of Russia kauft mit mehr als 100 Tonnen Gold mehr ein, als jede andere Zentralbank der Welt.

Russland deckt sich aus strategischen, finanziellen und sicherheitspolitischen Gründen mit Gold ein. Zwar sind Trump und Putin aktuell auf Friedenskurs. Dennoch kann die Finanzelite das Finanzsystem zum Einsturz bringen, wenn sie es will. Zudem wollen sich immer mehr Länder vom US-Dollar als Weltleitwährung und vom Petro-Dollar für den Öl- und Erdgashandel loslösen.

Die USA stehen noch immer kurz vor dem finanziellen Kollaps. Sollte es US-Präsident Trump nicht gelingen, z. B. weil er sabotiert wird, den wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenbruch der USA abzuwenden, hat der US-Dollar als Weltleitwährung ausgedient.

Auch diesen Gründen deckt sich Russland mit Gold ein und damit die eigene Währung gestützt ist. Putin will sich von anderen Währungen unabhängig machen. Wer eine goldgestützte Währung besitzt, ist stark. Auch China hat in den vergangenen Monaten tonnenweise Gold gekauft. Die einstigen Machtverhältnisse haben sich bereits lange gewandelt. Gold ist eine zeitlose finanzielle Ressource, die im Vergleich zu jedem Finanzprodukt immer Wert haben wird.

Russland hat auch seine Geldpolitik im Umgang mit dem Euro geändert – und das schon vor zehn Jahren. Nach der neuen Strategie Russlands sollte auch der Anteil des Euro in den russischen Reserven stark reduziert werden. Der Anteil der EU-Währung wurde von 40 auf 26 Prozent verringert, der Wert des Goldanteils wurde von 8 Milliarden auf über 73 Milliarden Dollar erhöht. Putin weiß, dass auch der Euro nicht ewig Bestand haben wird und dass die EZB den Euro-Crash bereits vorbereitet hat.

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