+++ Russland verbannt genmanipulierte Lebensmittel +++

Putin verbannt GMOs

Russland hat vor wenigen Monaten angekündigt, alle genmanipulierten Lebensmittel aus der Nahrungsmittelversorgung zu verbannen. Der russische Vizepremierminister sagte, demzufolge werden in der russischen Landwirtschaft auch keine genveränderten Pflanzen eingesetzt. Russland will natürlich Lebensmittel anbieten, die Gesundheit der Böden erhalten und das russische Volk mit rein biologischen Lebensmitteln versorgen.

Russland wird, im Gegensatz zur Europäischen Union, auch künftig keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) importieren, da die Bedenken zu groß sind. Beim jüngsten Wirtschaftsforum in St. Peterburg teilte Russland mit, einen anderen Weg einzuschlagen. Demnach wolle Russland andere Technologien als GVO nutzen, um die landwirtschaftliche Produktion anzukurbeln, um den Verpflichtungen mit der Welthandelsorganisation (WTO) nachzukommen.

Dies werde jedoch nicht durch GVO geschehen, die die Ursache für Fettleibigkeit, Krebs und viele weitere Krankheiten sind. Ganz zu schweigen von den Langzeitfolgen der GVO, die nicht ausreichend erforscht sind. Gerade vor diesem Hintergrund will Russlands Präsident Putin seine Bürger schützen. Das amerikanische Volk, das mit GVOs verseucht wird, müsse von seiner Regierung eine Abkehr von der GVO-dominierten Landwirtschaft fordern.

Ungeachtet aller Gesundheits- und Umweltrisiken sind Amerikas Politiker weiterhin der Ansicht, dass GVOs den Lebensmittelmarkt bestimmen sollten. Sie haben sich von der Agrochemie-Industrie korrumpieren lassen und somit erpressbar und abhängig gemacht. Russland dagegen will nicht nur GVO verbieten, sondern auch gesundheits- und umweltschädliche Pestizide. Mit Biotechnologie müsse sehr sorgsam umgegangen werden, da deren Auswirkungen auf die Natur erst Jahrzehnte später ersichtlich seien.

Watergate Redaktion 16.3.2018

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