+++ Sagt Finanzelite Bitcoin den Kampf an? +++

Kampf gegen Bitcoin

Der Kampf gegen die virtuelle Währung Bitcoin hat anscheinend begonnen. Das Kreditkarteninstitut Visa hatte jetzt angeordnet, sämtliche Prepaid-Kreditkarten mit sofortiger Wirkung zu sperren, die mit Bitcoin oder anderen Krypto-Währungen aufgeladen werden können. Vor allem internationale Kreditkartenanbieter sind von der Sperrung betroffen, aber auch deutsche Visa-Kreditkarten.

Das Kreditkartenunternehmen wies die Ausgabebank Wave Crest Holdings Limited an, sämtliche Prepaid-Karten zu sperren. Der Präsident und Begründer der Ausgabebank erklärte, es handele sich nicht um einen generellen Schlag gegen Krypto-Währungen, sondern das Problem sei nur auf die Wave Crest Bank begrenzt.

Man arbeite daran, schnellstmöglich neue Kreditkarten auszugeben. 200.000 Kunden waren bei dem Kreditkartenanbieter TenX betroffen. Ob weitere Ausgabebanken von den Kreditkartensperrungen betroffen sind, ist bislang unklar. Das Unternehmen Visa gab aber an, den Vertag mit der Ausgabebank Wave Crest zu kündigen. Visa begründete diesen Schritt damit, dass das Unternehmen der Sicherheit seines Bezahlsystems verpflichtet sei und die Visa-Regeln der Sicherheit und Integrität einhalten wolle.

Visa erklärte bislang nicht, ob die Bank Wave Crest gegen Visa-Regeln oder Lizenzbestimmungen verstieß oder ob es andere Gründe für die Aufkündigung des Vertrages gab. Heise (http://bit.ly/2m2WAOV) hatte bei dem Kreditkartenunternehmen Visa angefragt, was die Gründe sind. Das Unternehmen erklärte, die Ausgabebank Wave Crest habe immer wieder die Visa-Regeln nicht eingehalten.

Es wird künftig ohnehin zu beobachten sein, wie sich der Kampf um Bitcoin, Elektronisches Geld wie Kreditkarten und Bargeld entwickelt. Auch Zentralbanken scheinen darüber nachzudenken, eine eigene Kryptowährung auf den Markt zu bringen. Das Jahr wird spannend.

Watergate Redaktion 11.1.2018

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