Salvini will für die EU das australische „No-Way“ Migrationsmodell

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Salvini EU

Matteo Salivini, italienischer Außenminister, macht dem EU-Migrationsmodell einen Strich durch die Rechnung. Seine Entscheidung, keine NGO Schiffe mehr in italienische Häfen einfahren zu lassen, ist vermutlich die einzige Möglichkeit, weitere Hunderttausende Migranten aus Afrika davon abzuhalten, den gefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Italien zu wagen. Salvinis Leitspruch ist: „Wir sind die Herren in unserem eigenen Haus“.

In einem kürzlich gesendeten Radio-Interview kündigte Salvini an, dass er noch einen Schritt weiter gehen wolle. Sein Ziel der Flüchtlingspolitik ist das australische „No-Way-Modell“. Mit dem „No-Way-Modell“ schaffte es Australien, die Schlepper zu besiegen. Australien hat 2014 seine Grenzen geschlossen. Allen potenziellen Migranten wurde dadurch klargemacht, dass der Versuch illegaler Einwanderung zwecklos ist.

Die Botschaft Australiens wurde mit Flyern, in Videos auf YouTube und auf Plakaten in 17 verschiedenen Sprachen verbreitet: Jeder ohne gültiges Visum werde abgelehnt. Die australische Regierung erklärte: „Denkt zweimal nach, bevor ihr euer Geld verschwendet. Menschenschmuggler lügen“. Die Kampagne wurde ebenfalls von den Mainstream-Medien aufgenommen und dadurch weiterverbreitet. Bereits 2013 wurde die Aktion „Sovereign Borders“ gestartet. Der Operation „Souveräne Grenzen“ folgte noch eine Gesetzesverschärfung:

Asylbewerber wurden wieder nach Papua-Neuguinea gebracht und im Falle einer Anerkennung dort angesiedelt. Bereits Anfang 2014 reduzierte sich die Zahl der illegalen Einwanderer, die per Boot kamen, enorm. Seit 2015 sollen es nach offiziellen Angaben sogar gar keine Migranten mehr geschafft haben, per Boot und ohne Visum nach Australien einzureisen. In Manus und Nauru gibt es Auffanglager für Migranten. Die australische Regierung bietet Migranten bis zu 10.000 Australische Dollar für ihre freiwillige Rückkehr in die Heimat.

Salvini will ebenfalls gar keine Anlandungen mehr von Flüchtlingsbooten in italienischen Häfen akzeptieren. Salvinis Plan ist es, in den Herkunftsländern der Migranten Institutionen der EU einrichten lassen. Vor Ort soll dann direkt geprüft werden, wer ein Recht auf Asyl hat. Diese Personen könnten dann per Flugzeug in das jeweilige Zielland in der EU gelangen. So würde man Schleppern und Menschenhändlern das Geschäftsmodell zerschlagen.

 

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4 Kommentare zu "Salvini will für die EU das australische „No-Way“ Migrationsmodell"

  1. Na das wäre doch mal ein Schritt in die richtige Richtung. Nur in dieser Richtung kann man Ausländern klar machen, das das was sie vorhaben, in die Hose geht.“Komischer Weise“ gibt es auch keine Ertrinkenden mehr. dazu noch die Konsequenz einiger Staaten, wie Ungarn, Tokio und jetzt auch Italien. Und Zack ist Ruhe in Europa. Schafft das sogenannte EU „Parlament“, was ehe keiner wollte und gewählt hat ab und regelt die gewollte gefährliche Situation auf nationaler Eben, mit neuen Regierungskräften, die das Wohl des Volkes im Auge haben. Und nehmt dann das Wohl der gebeutelten Staaten ins Auge und helft. Ach neee, dann wäre ja Frieden. Und wer will das schon. Oder???

  2. Jetzt kommt der eine oder andere Politiker drauf, dass es nicht passt:Musleme und Europäer!!!

    Hoffentlich ist es nicht schon zu spät!

    • Es ist zu spät. Der Familiennachzug hat begonnen, er geschieht im Dunkeln, keine Zahlen werden genannt. Ilse Aigner rechnet mit 7 Millionen.
      Der Migrationspakt wird im Dezember unterschrieben werden. Dann werden 250 Millionen Migranten (tagesschau.de) umgesiedelt werden.
      Wo sehen Sie noch Hoffnung?

  3. Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Zerstörer des europäischen Kontinents brauchen, diesen lästigen Rechten Salvini zu entsorgen.

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