Salvini will rituelles Schächten verbieten

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Die italienische Regierungspartei Lega hat jetzt unter der Federführung von Innenminister Salvini einen Gesetzesentwurf vorgelegt, wonach das Schächten in Italien bald der Vergangenheit angehörten soll: Rituelle Schlachtungen von Tieren ohne Betäubung sollen verboten werden. „Es ist eine Frage des Respekts vor dem Tier als fühlendes Wesen“ sagte Salvini. Italien würde damit anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Polen oder der Schweiz folgen, in denen rituelle Schlachtung bereits verboten ist.

Muslime und Juden sehen das Schächten als wichtigen Teil der Religionsausübung an. Verfechter von Tierschutzrechten sehen dieses Ritual als unnötig grausam. Die Lega-Partei will nun die Ausnahmen aufheben, die es bisher erlaubten, Tiere ohne Betäubung die Kehle aufzuschneiden und ausbluten zu lassen, wie es die rituelle Schächtung der beiden Religionen vorsieht. Die Gesetzeslage in Italien schreibt vor, dass Tiere nicht leiden dürfen, wenn sie für Fleischkonsum getötet werden. Im Sinne der Religionsfreiheit wurden aber bisher Ausnahmen zugelassen.

Mit den neuen Regelungen soll ein Gleichgewicht zwischen kulturellen Traditionen und europäischen Normen und Werten gefunden werden, berichtet die italienische Zeitung „Il Giornale“. Es soll noch eine zweite gesetzliche Verpflichtung geben: Auf Fleischprodukten in Italien muss künftig auch die Art der Schlachtung angegeben werden. So soll beim Verbraucher für ausreichend Transparenz gesorgt werden.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stellte dieses Jahr fest, dass Auflagen für das rituelle Schlachten ohne Betäubung keinen Verstoß gegen die Religionsfreiheit darstellen. Belgien hatte eine Ausnahmeregelung für das Schächten jüngst aufgehoben. Dort dürfen seitdem rituelle Schlachtungen nur noch in zertifizierten Schlachthäusern vorgenommen werden. Als erstes europäisches Land in Europa verbot die Schweiz bereits 1893 das rituelle Schlachten auf Grundlage eines Volksentscheids. Das Schlachten ohne Betäubung ist seitdem dort verboten.

In Deutschland ist das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung verboten. Aus religiösen Gründen wird aber teilweise das Schächten hierzulande noch erlaubt. Die Schächtung muss allerdings einem registrierten Schlachtbetrieb und unter Aufsicht eines Veterinärs durchgeführt werden. Auch wenn Tiere in „registrierten Schlachtbetrieben“ und unter Aufsicht eines Veterinärs ohne Betäubung geschlachtet werden, ist diese Tötung genauso grausam für die Tiere. Die Umgebung, in der das Tier ohne Betäubung getötet wird, dürfte für das Ausmaß des Tierleids wohl kaum eine Rolle spielen.

In Dänemark, Polen, Liechtenstein, Island, Norwegen, Schweden und Dänemark ist Schächten ganz verboten. Die Politiker sagten bei Inkrafttreten der Vorschrift im Jahr 2014: „Tierrechte kommen vor der Religion. Deshalb muss sowohl die halal-gemäße als auch die koschere Form des Schächtens als unethisch bezeichnet werden.“

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7 Kommentare zu "Salvini will rituelles Schächten verbieten"

  1. Nur in Deutschland darf gegen jedes Tier-Leid gehandelt werden, koste es was es wolle.
    Die Fledermaus und Vögel Schredder Anlagen für den fast unbezahlbaren Strom , total EGAL Hauptsache die Grünen verbreiten IHREN Hass gegen DEUTSCHE , gestern kurz im TV gesehen – diesen DUMMEN VOLLIDIOTEN der Grünen – der kann ja nicht mal klar denken wird aber immer wider HOFIERT.
    Tierleid und DEUTSCHE Qualen sind bei den ungebildeten Grünen Spaßfaktor NR.: 1
    danach kommt KRIEG und HASS auf NR.: 2
    Silvani , Orban und Putin sollten zBsp. den Friedensnobelpreis erhalten

    • montezumas rache | 9. Oktober 2018 um 21:29 | Antworten

      Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben (Tolstoj)
      Bin auch kein 100%iger Veggie, jedoch die Dosis macht das Gift (Paracelsus), und natürlich auch das individuelle „wie“…

  2. WATERGATE , Bitte bitte keine Bilder der Diktatoren mehr zeigen , das hilft ungemein weiter.
    Dankeschön.

  3. Franz Josef Kostinek | 10. Oktober 2018 um 6:18 | Antworten

    Jeder Jude und jeder Muslim sollte sich ab und zu einen tiefen, nicht tödlichen, Schnitt zufügen. Dann wacht der Mensch auf und wird nachdenklich darüber dass Religion das Schächten nicht verlangen darf.

  4. Deshalb kann auch der verlogene „Islam“ nicht als Religon gelten. Wie kann das rituelle Schächten von diesen armen Kreaturen überhaupt in einem Land erlaubt sein? Hier kann man sehen, wozu Religion missbraucht wird. Aber es passt eigentlich alles zusammen. Die enormen Messerangriffe und brutalen Vergewaltigungen von Frauen, egal welchen Alters, zeigt schon die brutalisierte Aufzucht dieser Menschen in islamistischen Ländern. Daher kann man sich nur noch wundern, wenn Menschen hier für die Integration dieser Geisteskranken sind.

  5. salvini hat recht das ist tierquälerrei und sowas darf es nicht geben das tier ist auch ein lebewesen und hat gefühle und spürt schmerzen der drecks islam gehört nicht zu deutschland und die doffe merkel auch nicht der ganze dreck muss raus aus unserem land bravo salvini weiter so

  6. „Es ist eine Frage des Respekts vor dem Tier als fühlendes Wesen“

    Richtig! Aber auch:

    Es ist eine Frage des Respekts vor dem Land, in das die Muslime einwandern. Und hier sieht man schnell, daß Respekt für die allermeisten Muslime eine Einbahnstraße ist.

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