Sarrazin und sein neues Buch: Die Ausreden des Alt-Verlages

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Thilo Sarrazin wird sein neues Buch bald – endlich – herausgeben, meinen seine Fans. Denn der Meister hat einen Verlag gefunden, der Anfang September liefert: Der Finanzbuch Verlag. Nun hat der Verlag, der bislang als Sarrazin-Verlag galt, sich in einem Interview zu Wort gemeldet. Konkret: Thomas Rathnow, der der Geschäftsführung von „Random House“ angehört, hat sich der „Zeit“ gegenüber zum Sarrazin-Buch geäußert. Seine Meinung lässt tief blicken.

Ein schwaches Buch

Er geht davon aus, das Buch sei argumentativ schwach. So würde Sarrazin dafür eine „religionsdeterministische Perspektive“ einnehmen. Für Menschen, die den Schlausprech der Soziologie nicht nutzen: Die Religion bestimme das ganze Leben, so Sarrazin. Was unter anderem zur Folge hat, dass die Menschen, die sich dem Glauben zuordnen, nicht individuell entwickeln könnten, wenn die Religion alles vorgibt.

Diese Kritik ist jedoch wohl an der falschen Adresse. Genau das meint ein großer Teil der möglichen Leserschaft. Auch ohne die Nutzung einer „religionsdeterministischen Propagadan“, sondern mit Blick auf tägliche Ereignisse in den Innenstädten, in Supermärkten oder in sonstigen Äußerungen. Wer sich dieser Sichtweise nicht anschließen mag, kann Recht haben – aber dass jemand in heutigen Zeiten den Islam für allerlei praktische Verhaltensweisen im Alltag verantwortlich macht, ist weder unverständlich noch unausgewogen. Es ist schlicht der Eindruck, den Menschen haben oder den Sarrazin hier wiedergibt.

Sarrazin wird zudem vorgeworfen, den Islam als „Geißel der Menschheit“ darzustellen. Ja. Ob man dies für richtig oder falsch hält, sei dahingestellt. Aber das Buch würde damit – so dies Gegenstand des Textes ist – auch zeigen, was viele Menschen denken. Die Kritik scheint eher heuchlerisch – schließlich sieht sich der Verlag dem Vorwurf der Zensur ausgesetzt. Genau deshalb, weil die Texte des Buches gegen geltende Verträge nicht gedruckt wurden. Und Argumente dafür haben wir nun nicht vernommen.

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3 Kommentare zu "Sarrazin und sein neues Buch: Die Ausreden des Alt-Verlages"

  1. Da hat der gute Thilo recht, sonst wäre es nicht so wie es ist ! Die Verwandtenehe sollte man aber noch berücksichtigen. Die ist nicht förderlich für eine geistige Entwicklung !

  2. allgemeine Sätze,die nicht untermauert sind, um das Buch schlecht zu machen.
    Im Gegenteil! ich bin davon überzeugt,dass noch mehr Menschen,als bisher, sich für das Buch interessien.

  3. Dieser Verlag kriecht wie alle anderen der großen Führerin in den Allerwertesten. Es kommt aber bald eine andere Zeit und dann wird man sich diese Namen merken müssen. So wie sie die Leute, die noch ihre 5 Sinne beisammen haben, jetzt unterdrücken, so kann es leicht passieren, daß diese Taten auf sie selbst zurückfallen.

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