Schach um Venezuela: USA fordert Nato zum Handeln auf

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US-Außenminister Mike Pompeo hat vergangenen Donnerstag die Nato-Verbündeten aufgefordert, auf die „neuen Bedrohungen aus Russland, China und anderen Ländern“ im Hinblick auf Venezuela und „anderen Orten“ zu reagieren, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Anlässlich des 70. Geburtstags des transatlantischen Militärbündnisses „Nato“ sagte Pompeo in Washington, die Verbündeten müssten sich an Bedrohungen wie russische Militärinterventionen, den chinesischen strategischen Wettbewerb, unkontrollierte Migration und Cyberattacken anpassen.

In einem Gespräch mit Reportern sagte der US-Außenminister, die Nato-Mitglieder hätten sich auf den Rückzug russischer Truppen aus Venezuela geeinigt, die zur Unterstützung von Präsident Maduro eingesetzt wurden. Eine Koalition von mehr als 50 Ländern sei sich darin einig, dass Maduro zurücktreten müsse.

Zudem habe Russland im vergangenen November drei ukrainische Marineschiffe beschlagnahmt. Die Schiffe sowie deren Besatzung müssten wieder freigelassen werden, forderte Nato-Generalsekretär Stoltenberg Moskau auf. Die Nato-Verbündeten hätten sich jetzt auf ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung und „Stärkung“ der Ukraine und Georgiens geeinigt. Zudem habe Russland den INF-Vertrag verletzt und verhalte sich „destabilisierend“, so Stoltenberg. Sollte Moskau bis zum Sommer die vertraglichen Vereinbarungen nicht wieder einhalten, „werde die Nato angemessen und koordiniert reagieren“.

Außerdem werde die Nato zunehmend mit chinesischer Cyberkriegsführung konfrontiert, u. a. durch das chinesische Technologieunternehmen Huawei Technologies. Huawei werde aufgrund seiner Verbindungen zur chinesischen Regierung wegen möglicher Spionage von westlichen Geheimdiensten genaustens „unter die Lupe genommen“. Washington warnte bereits, dass die USA nicht mit Ländern zusammenarbeiten werden, die Huawei-Systeme einführen.

Zudem müssten alle Nato-Verbündeten wesentlichere Fortschritte im Hinblick auf Trumps Forderung, 2 Prozent ihres BIP für Rüstung auszugeben, machen. Alle Nato-Verbündeten hätten sich dazu verpflichtet, mehr in die Verteidigung zu investieren. Man erwarte vor allem von Deutschland, dass es seine Versprechen einlöse, so Stoltenberg.

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7 Kommentare zu "Schach um Venezuela: USA fordert Nato zum Handeln auf"

  1. In einem Punkt hat der amerikanische „Mister Pompööös“ Recht: die unkontrollierte „Migration“ (besser wohl ‚Invasion‘) muss gestoppt werden!
    Ansonsten: gallopierendes Hirnversagen! „Russische Militärinterventionen“? Verwechselt er da nicht grundsätzlich etwas? Bisher ist das ja nur von den USA bekannt.
    Und dann noch: „… die Nato-Mitglieder hätten sich auf den Rückzug russischer Truppen aus Venezuela geeinigt, …“ Mein Gott, was für eine Lachnummer! Wissen „die Russen“ schon davon?
    Das ist, als hätte ich mich mit meinem Hund darauf geeinigt, dass uns der Nachbar sein Grundstück ersatzlos überlässt! Na, der wird natürlich begeistert sein und dem SOFORT nachkommen!
    Wie gut, dass der Herr Pompeo niemals Kopfschmerzen haben wird. Wo nichts drin ist kann auch nichts wehtun.

  2. Möchte Herr Stoltenberg persönlich vorbei schauen oder ist das schon wieder mal der Wink mit dem Zaunpfahl (Do ZDF) ? Heist es denn nicht so, Hunde die bellen beißen nicht ? Woher nimmt man den zukünftig 2% her, wenn die Leute an mass ihre Arbeit verlieren. Dann steigt doch der BIP nicht, ganz im Gegenteil.Oder sehe ich hier gerade nicht klar? Hat Herr P. wirklich indirekt zu gegeben, dass sie für das Chaos in Venezuela verantwortlich sind?

  3. w. wunderlich | 9. April 2019 um 18:52 | Antworten

    russische trupppen in venezuela ??? das ist nun was neues. ob herr putin schon informiert ist wäre interessant. war schon in venzuela, ein reiches land , alles da, nette leute ….. aber bisher war wohl noch kein präsi so schlau was draus zu machen. das letze hemd hat keine taschen, venezuela hat was besseres verdient.

    na und wen so ein blöder ammi rumlabert der keine ahnung , gut nacht.
    er kommt wohl dem us. präsidenten sehr nahe in geistiger hinsicht.

  4. Natürlich, jeder der nicht so will wie die USA vorgibt und die Annektionen von denen bremst ist der Böse. Dabei sind die USA König der Bösen und sollte endlich alle anderen Staaten akzeptieren und nach deren Gesetzen leben lassen und nicht mit Gewalt und Putsche denen ihre „Demokratie“ aufzwingen.

  5. Welche Demokratie ? Ist doch wohl eher eine Dämokratie, Gewaltherrschaft/Diktatur über die ganze Welt – was für ne Arroganz! Hybris! Zuviel Adrenochrome geschluckt oder was? Hirnamputiert und Wasser nachgefüllt! oder so….

  6. Leute, alles ganz einfach: hier stecken die Zios hinter. Pass mal auf!
    – Trump schenkt Israel Jerusalem; kostet nichts;
    – Trump schenkt Israel die Syrische Golan Hights, kostet him nichts und hier stecken grosse Geschäfte hinter, vermute ich.

    Es könnte sein das ab jetzt Trump und Familien ins Gas & Öl Geschäft einsteigen. Israel will nämlich die Russische Gas/Oil Lieferung an Europa abschneiden (zusammen mit Trump gegen Nordstrom 2) und Trump arbeit schon für Israel um die „blöde“ Europäer das Russische Gas nicht mehr abnehmen zu lassen.

    Er und Freund Net-an-Yahoo wollen das alles Europa liefern. Wissen wir noch, Trump findet Russland ist Europas Feind und man kauft keine Güter vom Feind. Er und seine NATO „beschützen uns ständig“ gegen Russland.
    – Jared Kushner, der Man seiner Töchter, arbeitet auch hard dran die Palestinenzer los zu werden. Gaza-land wird gebrauch für Israels Gaspipeline nach Europa.
    – Konkurrenten Venezuela, Iran, nach Russland sollen ausgeschaltet werden. Nur Israel soll Europe beliefern.
    – Israel möchte US/Trump noch gerne eine Regime Change in Iran dürchführen lassen um endlich das ganze Land stehlen zu können und die nächste Konkurrent ausschalten zu können und natürlich US die Gelegenheit zu bieten noch mehr näher an Israels ware Feind, Putins Russland, angreifen zu können.
    Denn da liegt wirklich unbegrenzte Reichdom für die Zionisten.

    NmM kennt die Korruption und die Habzucht bei denen keine Grenze.

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