Schleuser finden neue Wege nach Europa: Containerschiff mit Migranten legt in Italien an

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Containerschiff 26.6.

In Italien hat jetzt nach tagelangem Warten ein Containerschiff der „Maersk“ Reederei angelegt. Das dänische Containerschiff hatte in der Nacht auf Freitag 113 Migranten im Mittelmeer aufgenommen. Während das NGO-Schiff „Lifeline“ mit doppelt so vielen Migranten weiter vor Malta ausharren musste, durfte das dänische Containerschiff nach einigen Tagen Wartezeit im sizilianischen Pozallo anlegen.

Die dänische Integrationsministerin Inger Sojberg hatte Italiens Regierung aufgefordert, die Migranten vom Containerschiff an Land gehen zu lassen. Die Reederei hatte dem Dänischen Rundfunk zuvor mitgeteilt, dass die Situation an Bord unhaltbar gewesen sei. Man habe sowohl um die Gesundheit der Migranten als auch der Besatzung gefürchtet.

Italiens Innenminister Matteo Salvini will keine NGO-Schiffe mehr mit Migranten in italienische Häfen einfahren lassen. Er wirft den NGOs vor, mit den Schleppern zusammenzuarbeiten. Seit Donnerstag harrte das Schiff „Lifeline“ der Dresdner Organisation Mission Lifeline im Meer vor Malta aus. Kein Land hatte sich bis dahin bereit erklärt, die Migranten aufzunehmen. Salvini hatte gedroht, das Schiff sofort zu beschlagnahmen und die Besatzung festzunehmen, solle es in Italien anlegen. Heute hatte Malta grünes Licht gegeben und sich bereit erklärt, das Schiff anlegen zu lassen.

Die Irrfahrt der „Aquarius“ zeigt, wie chaotisch und verfahren die Migrationspolitik Europas ist. Noch immer strömen Migranten weiter nach Europa. Sei es über’s Mittelmeer oder über Griechenland von der Türkei aus, die die Grenzen in die EU wohl wieder aufgemacht hat. Entgegen des „Flüchtlingsdeals“ mit Merkel. Seit sich die italienische Regierung weigert, alle Migranten aufzunehmen, ist in der EU ein diplomatischer Kleinkrieg ausgelöst worden. Nur zu verständlich, denn Merkels Migrationspolitik wollen immer weniger Mitgliedstaaten mittragen.

Die Lösung des Problems kann jedoch nicht nur darin liegen, alle Grenzen und Häfen dicht zu machen. Die Ursachen müssen beseitigt werden. Die Kriege in Nahost müssen beendet werden und sowohl der Ausverkauf als auch die Ausbeutung Afrikas durch Europa müssen aufhören. Last not least wurde und werden noch immer Mittels Propaganda Menschen in Afrika dazu animiert, nach Europa zu kommen, da sie vor allem im deutschen Sozialstaat ein „Leben im Schlaraffenland“ erwartet. Solange dies nicht unterbunden wird, werden weitere Hunderttausende Migranten nach Europa kommen. Daran dürfte den Drahtziehern allerdings nicht gelegen sein.

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1 Kommentar zu "Schleuser finden neue Wege nach Europa: Containerschiff mit Migranten legt in Italien an"

  1. Hotoon-Plan
    Kaufman-Plan
    Morgenthau-Plan

    In diesen Plänen steht haargenau, was geschehen soll!

    Denn, diese „lieben Gäste“ wollen ja alle nach Deutschland!

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