Schnäppchen-Alarm: Wer jetzt unsere alten Diesel-Autos fährt

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Den Abgas-Skandal gibt es in keinem anderen europäischen Land, als Deutschland. Nur in Deutschlands Städten gibt es Dieselfahrverbote. Andere Länder? Fehlanzeige. Die deutschen Auto-Besitzer kostet dies Milliarden durch Wertverlust ihrer Dieselautos. Andere EU-Länder hingegen dürften sich die Hände reiben, denn sie können jetzt tausende gut funktionierende, teils neuwertige aber billige Gebrauchtwagen aufkaufen. Focus Online zeigt, wohin „unsere“ Dieselautos verkauft werden.

Nach den ersten Fahrverboten in Hamburg folgten weitere in Stuttgart. Das nächste Fahrverbot steht in Düsseldorf und im Rhein-Main-Gebiet an. Der Abgas-Skandal und die Fahrverbote haben auf dem Neuwagenmarkt bereits merkliche Spuren hinterlassen. Die Nachfrage nach Dieselautos ist massiv zurückgegangen. Viele Gebrauchtfahrzeuge sind von einem erheblichen Preissturz betroffen. Nicht nur Privatbesitzer sondern auch Autohändler haben in Summe Milliarden an Fahrzeugwert verloren. Was passiert nun mit den tausenden Fahrzeugen, die hier keiner mehr gebrauchen kann?

Das europäische Ausland freut sich über die deutschen Schnäppchen. Die Auswertung von Focus Online hat ergeben, dass der Export gebrauchter Diesel-PKW um 20,5 Prozent gestiegen ist. Interessant ist, wohin die Autos verkauft werden. Viele alte aber auch zunehmend junge Diesel-Autos fahren in Osteuropa herum.

Auch Frankreich und Spanien importieren deutsche Diesel-PKW. Im Jahresvergleich zu 2017 liegt die Ukraine mit 136,8 Prozent Importsteigerung an der Spitze. Kroatien zeigt eine Steigerung von 89,6 Prozent, Österreich ein Plus von 41,3 Prozent und Frankreich importierte dieses Jahr 34 Prozent mehr deutsche Diesel-Fahrzeuge. Auch Spanien, die Slowakei, Italien, Polen, Belgien, Portugal, Tschechien und Rumänien sind Abnehmer der Autos.

Der Export lohnt sich nicht nur wegen der niedrigen Gebrauchtwagenpreisen, sondern auch aufgrund der niedrigen Logistikkosten beim Transport der Diesel-Autos. Im Vergleich zum Fahrzeugwert schlagen die Transportkosten ins Ausland kaum zu Buche.

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