Schröder: Nahles passt nicht

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Der Altkanzler hat gemeckert. Andrea Nahles kann nicht Kanzlerin werden. Das hat er zwar nicht direkt gesagt, aber indirekt. Wahrscheinlich hat er Recht, meinen Kritiker. Nahles hat schon als Arbeitsministerin bei weitem nicht überzeugt. Jetzt führt sie die SPD in den Abgrund. Wir dokumentieren einen Bericht.

„Andrea Nahles hat es schwer. Die aktuelle SPD-Bundesvorsitzende muss damit leben, dass die Umfragen für die SPD so schlecht sind wie noch nie zuvor in der bundesdeutschen Geschichte. Schlechter noch als zu Zeiten von Martin Schulz. Schlechter vor allem als zu Zeiten von Gerhard Schröder, der die Partei noch ein letztes Mal auf mehr als 30 % bei einer Bundestagswahl geführt hatte. Die guten Zeiten sind vorbei – und der Altkanzler tritt fast ungefragt richtig hinterher, meinen Beobachter. Denn er ernennt mögliche Kanzlerkandidaten. Interessant, wer nicht dabei ist.

Scholz und Weil nicht dabei

Vor allem nennt er eine „Bedingung“, die aufhorchen lässt. So müssten die Kanzlerkandidaten der SPD „wirtschaftliche Kompetenzen“ nachweisen. Dies ließ der Altkanzler mit einem kaum versteckten Eigenlob nun den „Stern“ wissen. Aktuell würde er diese Bedingung lediglich bei zwei SPDlern erfüllt sehen. Dies sind Olaf Scholz, also der aktuelle Finanzminister der Republik sowie Stephan Weil, der in Niedersachsen vor fast einem Jahr erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden war.

Natürlich habe in der SPD ein Parteivorsitzender in alter Tradition das Zugriffsrecht, also die Oberhand in Bezug auf die Kandidatenfrage. Das allerdings ist ein formaler Hinweis, der wiederum mit der Nichtnennung von Angela Nahles in Sachen Wirtschaftskompetenz als ordentlicher Tritt gewertet werden müsse, so Kritiker.

Sogar Armin Laschet, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, erhält von Gerhard Schröder ein Lob. Der könne es auch, seine Politik unterliege dem richtigen Konzept. Der Ministerpräsident pflege enge Kontakte zur wirtschaftlichen Entscheidungsebene. Und er kümmere sich „um die soziale Frage“. Die SPD müsse sich auf diesen schwierigen Kontrahenten einstellen.

Schließlich wirft Schröder der amtierenden Kanzlerin „Führungsschwäche“ im Asylstreit vor. Dieser habe Deutschland seiner Ansicht nach geschadet. „Klammheimliche Freude“ in Europa – das sei das Ergebnis.“

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1 Kommentar zu "Schröder: Nahles passt nicht"

  1. Klaus Herkelmann | 15. Juli 2018 um 19:15 | Antworten

    Schröder liegt absolut richtig …. ohne erfolgreiche Wirtschaft ist kein Staat zu machen. Luxleak und GCHQ sind enttarnt …. wir können jetzt die gesamten Konzerngewinne für unsere Volkswirtschaft behalten … daher jetzt überall die „überraschenden Überschüsse“ im Haushalt ….

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