Seehofer entlässt Maaßen. Zu unbequem? AfD bietet Posten an

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Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen wird nun doch nicht ins Innenministerium versetzt. Denn Bundesinnenminister Horst Seehofer hat Maaßen in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Grund soll eine Brandrede Maaßens vor ausländischen Geheimdienst-Chefs sein, bei der er „Verschwörungstheorien“ verbreitet haben soll. Seehofer kommentierte das Manuskript Maaßens dementsprechend: „Das Redemanuskript enthält inakzeptable Formulierungen“. Er sei „menschlich enttäuscht“ von Maaßen.

Maaßen sagte in seiner Rede am 18. Oktober vor europäischen Kollegen in Warschau, dass seine Äußerungen zu den Vorfällen in Chemnitz für diese Kräfte ein willkommener Anlass gewesen seien, einen Bruch der großen Koalition zu provozieren. Maaßen soll zudem sein „umstrittenes“ „Bild“-Interview, in dem er sagte, es habe in Chemnitz keine Hetzjagden gegeben, verteidigt haben. Die Vorkommnisse in Chemnitz seien für die linksradikalen Kräfte innerhalb der SPD willkommener Anlass gewesen, den Bruch der Koalition zu provozieren. Und da er, Maaßen, in Deutschland als Kritiker einer naiven Ausländer- und Sicherheitspolitik bekannt sei, wäre dies für seine politischen Gegner der willkommene Anlass gewesen, ihn aus seinem Amt zu drängen.

Maaßen: „Ich habe bereits viel an deutscher Medienmanipulation und russischer Desinformation erlebt. Dass aber Politiker und Medien “Hetzjagden„ frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland.“

Maaßen stellte in seiner Rede zudem selbst in Zweifel, ob er überhaupt noch zu Seehofer ins Innenministerium wechseln wolle. Jedenfalls könne er sich ein Leben außerhalb des Staatsdienstes, beispielsweise in Politik oder Wirtschaft vorstellen.

Maaßen ist mit sofortiger Wirkung von seinen „Plichten“ freigestellt, sagte Seehofer und bezeichnete diese Entscheidung als „unvermeidlichen“ Schritt. Der Streit um Maaßen hatte eine Koalitionskrise ausgelöst. Damals forderten sowohl Nahles als auch Kanzlerin Merkel forderte die sofortige Entlassung Maaßens. Nur Horst Seehofer war gegen die Entlassung des Verfassungsschutz-Chefs. Man hatte sich dann zunächst geeinigt, Maaßen in den Innendienst des Bundesinnenministeriums zu versetzen. Jetzt wurde der 55-jährige ganz entlassen. So verfährt man in Deutschland mit regierungskritischen Staatsbeamten, die offen ihre Meinung sagen.

AfD-Parteivorsitzender Jörg Meuthen hat dem frisch entlassenen Maaßen direkt angeboten, bei der AfD mitzuarbeiten: „Wir haben eine ausgezeichnete Meinung von Herrn Maaßen. Er ist ein vorbildlicher Beamter, der die Wahrheit benennt. Dafür hat er zu Unrecht sehr viel Prügel einstecken müssen“, sagte Meuthen der „Welt“ in einem Interview. „Wir sind eine demokratische Rechtspartei und Herr Maaßen wäre in einer demokratischen Rechtspartei hochwillkommen“.

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5 Kommentare zu "Seehofer entlässt Maaßen. Zu unbequem? AfD bietet Posten an"

  1. Aus Sure 8, Die Beute:
    Sure 8, Vers 12: „ … Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

    Sure 8, Vers 39: „Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“

    Sure 8, Vers 41: „ Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und (seinen) Verwandten und…“

    Sure 8, Vers 60: „So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. …“ Siehe 7.)

    Hier der andere Text:
    http://www.koran.terror.ms

  2. Causa Maaßen: Im Reich der Lügen

    https://www.journalistenwatch.com/2018/11/06/causa-maassen-im/

    Die causa Maaßen ist ein Indikator für den kulturellen Bankrott Deutschlands. Nicht nur Kanzlerin, Parteien und Medien lügen wie gedruckt. Die Mehrheit des deutschen Volkes hakt die Lüge inzwischen achselzuckend unter „individuelle Meinung“ ab – und hey, Alder – es gilt die Meinungsfreiheit.

    Bei einem Treffen mit seinen europäischen Kollegen in Warschau verabschiedete sich Hans Georg Maaßen mit einer Rede. Der Text dieser Rede wurde ins Intranet des Bundesverfassungsschutzes gestellt und von dort gelangte er an die Öffentlichkeit.

    ZITAT: „Gegenüber den zuständigen Parlamentsausschüssen stellte ich klar, dass ein Kampf gegen Rechtsextremismus es nicht rechtfertigt, rechtsextremistische Straftaten zu erfinden“.

    „Aus meiner Sicht war dies für linksradikale Kräfte in der SPD, die von vorneherein dagegen waren, eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen, der willkommene Anlass, um einen Bruch dieser Regierungskoalition zu provozieren“

  3. Harald Schröder | 6. November 2018 um 15:00 | Antworten

    Mit Verlaub, Herr Seehofer, Sie sind ein A …

    Der Mann ohne Rückgrat wörtlich zur Versetzung in den Ruhestand von Verfassungsschutzpräsident Maaßen: „Entscheidender Anlass dafür ist der Inhalt eines Redemanuskripts. (…) Dieses Redemanuskript enthält inakzeptable Formulierungen.“ […] „Vor diesem Hintergrund ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von ihm mit mir aber auch mit allen Beteiligten in welcher Funktion auch immer unmöglich.“
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    • Georg Pazderski: Macrons europäische Armee ist überflüssig
    • Deutscher Städte- und Gemeindebund pro UN-Migrationspakt – Lokale Politik im Fahrwasser der multi-kulturellen Weltordnung
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    https://tagebuch-ht.weebly.com/n

  4. UN Resolution 260:

    Wer die Absicht hat „eine nationale, ethnische, rassische oder religiösen Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“, macht sich des Strafbestands des Völkermords schuldig!

  5. Harald Schröder | 6. November 2018 um 23:03 | Antworten

    SPD und Linke warnen Maaßen vor AfD-Engagement

    SPD und Linke haben den ehemaligen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen davor gewarnt, nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ein Engagement für die AfD in Betracht zu ziehen. „Herr Maaßen hat sich durch seine abenteuerlichen Verschwörungstheorien für jegliches Amt selbst diskreditiert“, sagte der SPD-Bundesvize Ralf Stegner

    „Es wäre mehr als bedenklich, wenn sich der ehemalige Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz der Partei als Berater anböte, die er in seinem früheren Amt eigentlich hätte überwachen lassen müssen“, so Stegner weiter.
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    • SPD Roth besorgt über Kritik an UN-Migrationspakt
    • Alexander Gauland : Deutschland gehört als Nationalstaat „den Deutschen“ und ist kein „Siedlungsgebiet“.
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    https://tagebuch-ht.weebly.com/n

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