Sicherheitsrisiko für Aachen: Experten fordern Stilllegung von AKW in Belgien

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AKW 27.6.

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Die internationale Vereinigung unabhängiger Nuklearexperten Inrag hat jetzt das belgische Kernkraftwerk Tihange 2 als Sicherheitsrisiko eingestuft. Das AKW verletzt weltweit anerkannte Sicherheitsmaßstäbe. Der Betreiber widerspricht dieser Darstellung. In der Erklärung der Inrag, die uns vorliegt, heißt es, der Reaktor mit seinen tausenden Rissen sollte nach dem aktuellen Untersuchungsstand stillgelegt werden. Denn die Sicherheit sei nach den derzeitigen und weltweit anerkannten Maßstäben für die Bewertung der Sicherheit eines Kraftwerks nicht gewährleistet. Daher sei der Betrieb derzeit abzulehnen.

Der Reaktor hätte nach Auffassung der entsprechenden Behördenaufsicht mit dem heutigen Kenntnisstand damals nicht in Betrieb genommen werden dürfen. Die Risse im entsprechenden Reaktordruckbehälter könnten schon 1983 entstanden sein, heißt es in einer Darstellung, die etwa „National Geograpic“ formulierte. Das Risiko solcher Risse: Es ist nicht auszuschließen, dass der Druckbehälter eines Tages versagen würde. Käme es dann zum Austritt der radioaktiven Stoffe, dann würden ganze Landstriche unbewohnbar sein können – und zwar bis nach Aachen.

Der Reaktor-Betreiber des Reaktors, die „Engie Electrabel“, meint, die Darstellung sei nicht richtig. Alle Sicherheitsanforderungen seien erfüllt worden, insofern stünde dem Betrieb nichts im Wege.

Die Informationen über das Sicherheitsrisiko müssen der Stadt Aachen bereits Anfang September 2017 vorgelegen haben. Denn auf ihrer offiziellen Webseite schrieb die Stadt, dass es mit Beginn des 1. September zu einer einmaligen Vorverteilung von Jodtabletten komme. In Stadt und Region könnten sich Menschen, die jünger als 46 Jahre seien sowie Schwangere und Stillende kostenfrei Jodtabletten besorgen. Mit den Tabletten wurde auch ein Informationsflyer verteilt.

Die Jodtabletten sollten aber erst nach Aufforderung des Katastrophenschutzes eingenommen werden. Denn bei einem radioaktiven Unfall, so er Bericht der Stadt Aachen, sättige die Einnahme von Jod die Schilddrüse und verhindere so Schilddrüsenkrebs. Die Strahlenkommission des Bundes erlaube die Einnahme von Jodtabletten erst nach Aufforderung bei einem atomaren Unfall. Die Einnahme sei nur im Ernstfall von Nutzen, ansonsten können die Tabletten der Schilddrüse sogar schaden.

Die vorsorgliche Verteilung der Bevölkerung mit Jodtabletten wurde damit begründet, dass das unsichere belgische Kernkraftwerk Tihange in der Nähe der Region steht. Im Grunde genommen ist die Verteilung der Jodtabletten jedoch nur eine „Beruhigungstablette“ für die Bevölkerung. Bei einer nuklearen Katastrophe helfen diese nicht.

Dies räumt auch der Staatsfunk ein: Jodtabletten, so gibt der WDR ebenfalls an, schützen nicht vor einer radioaktiven Strahlung. Es gehe ausschließlich um die Einlagerung von Jod131 in der Schilddrüse, die damit verhindert werde. Dieses Jod131 entspreche allerdings nur einem sehr kleinen Anteil an der Gesamtmenge der Strahlung (https://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/tihange-jod-104.html ).

Die Auswirkungen, die ein Super-GAU tatsächlich nach sich zieht, konnten wir leider in Tschernobyl und Fukushima mitverfolgen.

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