Sigmar Gabriel: Trump strebt einen „Regimewechsel bei uns an

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Noch immer hinterlässt Donald Trump Fragezeichen. Bei der Nato-Konferenz verlangte er noch höhere Rüstungsausgaben, auf die faktisch die Kanzlerin indes nicht einging. Beobachter sagen, ihm gehe es nicht um ein paar Dollar mehr für die Nato. Das sei nur ein Schauspiel. Interessant in diesem Zusammenhang ist eher, was Sigmar Gabriel dazu beiträgt. Der frühere Außenminister und Parteivorsitzende der SPD kann frei sprechen. Amt und Würden wird ihm niemand mehr geben, heißt es. Und so poltert er los: Auf Trump sei kein Verlass. Er wolle in Deutschland  einen Regimewechsel herbeiführen.

Wir dürften uns das nicht bieten lassen….

Sigmar Gabriel wettert, wir dürften uns dies nicht bieten lassen, so schrieb es der „Focus“ unter Berufung auf den „Spiegel“. Im entsprechenden Interview ließ er allerdings nicht anklingen, wie denn die Widerwehr aussehen könne.

Einige dürre Worte ließen sich vernehmen: Er wollte ein anderes Auftreten gegenüber dem US-Präsidenten. Man solle sich keinen Illusionen hingeben. Der Präsident kenne nur demonstrierte Stärke. Deshalb müsse man genau dies auch zeigen. Allerdings schränkte er umgehend ein: Derzeit könne Deutschland – und wohl auch die EU – nicht mit Trump. Ohne ihn ginge es allerdings auch nicht, da es ohne die USA nicht geht. Daher forderte er eine „Doppelstrategie“. Dies seien harte, deutliche und insbesondere „gemeinsame europäische Antworten“ an den US-Präsidenten. Anbiederungen würden nicht helfen. Ebenso auch nicht der ähnliche Versuch, auf ihn zuzugehen – also offensiv gleich den ersten Schritt zu wählen. Trump würde dann eben noch einen Schritt weitergehen.

Wenn also Trump Milliarden einfordere, sozusagen als Entschädigung für die Ausgaben der USA in Militärfragen, dann sollten „wir“ Geld für Flüchtlinge zurückverlangen, die aufgrund der „gescheiterten US-Militärinterventionen zum Beispiel im Irak“ nun produziert worden sein.

Ein wahres Wort in diesem Fall. Trump wird sich zwar nicht beeindrucken lassen, aber die Rolle der USA bei den Flüchtlingsbewegungen wurde bislang noch kaum thematisiert.

3 Kommentare zu "Sigmar Gabriel: Trump strebt einen „Regimewechsel bei uns an"

  1. Donald Trump hat schon in seiner Antrittsrede klar und deutlich durchblicken lassen, daß er ein Nationalist ist und jeden Staat der Erde dazu aufgerufen sich zu seinen Wurzeln zu bekennen. Die Masse, gerade hier in unseren 26 Bundesländern, hat das nicht kapiert und sitzt dämmernt in der Ecke und wartet auf den Weihnachtsmann.
    Es ist durchaus denkbar, daß unsere Länder in absehbarer Zeit von Trump aus dem Kriegs.- und Besatzungsrecht wieder frei gegeben werden, aber iCH kenne hier keinen einzigen intelligenten Mann oder Frau, die mit diesem Geschenk der Freiheit vernünftig umgehen könnte. Das Urteil des IGH in Den Haag vom 3. Februar 2012: Bundesrepublik Deutschland als Rechtsnachfolger des 3. Reich … – sitzt der hier nicht legal existierenden Exekutive, Legislative und Judikative im Nacken und wirkt genauso als hätten wir Nürnberg 2.0. Diesmal werden die Nazis nicht davon kommen und die Dualität ist unser Verbündeter. Auch bin iCH der Ansicht, daß das Urteil von Den Haag, intelligent eingesetzt, uns vor der Überflutung der ganzen Außerirdischen schützen könnte.

  2. Na ja ganz so ist es auch nicht. Die USA sind ja nicht erst seit 2015 dabei andere Länder plattzumachen und den Menschen die Lebensgrundlage zu entziehen. Im Endeffekt trägt Merkel die Hauptschuld, denn ihre Einladungen in allen Sprachen des Nahen Ostens und Afrika sind nicht ungehört verhallt. Ich möchte behaupten, daß die ganzen Neger und Araber sich wegen Merkel auf den Weg gemacht haben. Nun ist es so, daß die NGO Schiffe nur Merkels Willen ausführen, nicht mehr und nicht weniger. Ob Trump einen Regimewechsel favorisiert oder nicht, kann Siggi nicht wissen, außer er hat seine Kristallkugel zu Rate gezogen. Wenn er das vorhat, dann soll er sich beeilen, denn es dauert nicht mehr lange, dann sind wir bis oben hin voll mit dem Gesocks und die Lage ist unumkehrbar.

  3. Allein die Ausdrucksweise, von einem „Regime“ zu sprechen, sagt doch wohl auch jetzt den Dümmsten aller Doofmichel, dass wir keine Demokratie haben!!!!
    Wir leben in der DDR-2 !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Und wir lassen uns das immer noch gefallen!!!!!!!

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