+++ Sind Sie „Demokratie-Skeptiker“? Überdurchschnittlich viele Bürger sind „skeptisch“ +++

GroKo-Rüstung

Dramatische Entwicklung in Deutschland: Immer mehr „Demokratie-Skeptiker“ machen sich unter uns breit. So jedenfalls berichten es die „Berliner Zeitung“ und die „Welt“. Sogenannte antipluralistische Aussagen würden eine überdurchschnittliche Sympathie erfahren und von fast 39 % aller Deutschen bejaht. Grundlage der Aussage sind Studien mit den Titeln „Wie weltoffen und tolerant ist Deutschland“ und „Vom Unbehagen an der Vielfalt“.

Antipluralismus?

Zunächst ist fraglich, was überhaupt als „antipluralistisch“ gilt. Die Darstellung in der Berichterstattung ist da fast eindeutig. Das sind all jene, die nicht „normal“ wählten. Denn es gebe vier Splittergruppen: „Zweifler“, „Verunsicherte“, „Frustrierte“ und „Ausgegrenzte“. Also irgendwie „anders“ als die große Mehrheit, so wird suggeriert, meinen Kritiker.

Dabei meint das Wort einfach, dass dies Einstellung beinhalte, jemand sei gegen Meinungsvielfalt. Wer also gegen Meinungsvielfalt ist, so der Schluss, sei auch „antidemokratisch“. Die Autoren sagen es nicht so laut, es schwingt nach Auffassung von Beobachtern allerdings der Vorwurf mit, hier wollten die Zweifler, die Frustrierten oder Ausgegrenzten einen Führer, der nur eine Meinung vertrete.

Das wiederum passt zum Bild, das von Ostdeutschland gezeichnet wird. Hiernach sind vor allem die Einwohner in den neuen Ländern Brandenburg, Sachsen und Thüringen mit jeweils mehr als 56 % Anteil antipluralistisch. Also auf der Suche nach einer neuen Führung?

Watergate.TV meint: Die Fragestellung dürfte das Ergebnis deutlich beeinflussen. Es haben an den Bundestagswahlen mehr Menschen teilgenommen, als der „Antipluralismus“ eigentlich erlauben würde. Solche Studien scheinen eher den Vorwurf erhärten zu sollen, die „Rechte“ sei auf dem Vormarsch. Oder andersherum: Regierungskritik sei so etwas wie Antipluralismus. Eine gezielte Studie und Stimmungsmache.

Watergate.TV Redaktion 1.2.2018

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