So funktioniert Lobbyismus: Gabriel wird Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank

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Nachdem sich Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel aus der Politik zurückgezogen hat, winkte bald ein neuer Job beim Verband der Automobilindustrie. Ende Oktober 2019 hieß es, Gabriel solle neuer Präsident der Autolobby werden. Offenbar war Gabriel dieser Posten in der Autoindustrie zu unsicher. Daher hat sich der Ex-SPDler nun als neues Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bank nominieren lassen.

Wie die Deutsche Bank am Freitag mitteilte, werde Gabriel zunächst „gerichtlich als Aufsichtsrat bestellt“ und sich „bei der nächsten Hauptversammlung“ den Aktionären „zur Wahl stellen“. Einen entsprechenden Antrag habe die Deutsche Bank am Freitag beim Amtsgericht Frankfurt eingereicht: „Wir freuen uns sehr, mit Sigmar Gabriel einen überzeugten Europäer und Transatlantiker für den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewinnen zu können“, sagte Paul Achleitner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bank.

Und weiter: „Wir erleben geopolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernde Zeiten, in denen sich eine globale Bank ganz neuen Erwartungen und Anforderungen stellen muss. Als ehemaliger Umwelt-, Wirtschafts- und Außenminister wird Sigmar Gabriel mit seinem großen Erfahrungsschatz einen besonderen Beitrag leisten und unsere Kompetenz im Aufsichtsrat ergänzen.“

Gabriel bezeichnete die Berufung „als große Ehre“: Mit einer nun klaren Strategie und ihrem starken Führungsteam hat die Deutsche Bank als eine der wichtigsten Finanzinstitutionen in Europa die Chance und die Verantwortung, die Zukunft der deutschen und europäischen Wirtschaft mit zu gestalten. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten“, so Gabriel.

Sahra Wagenknecht twitterte dazu: „Lobbyismus pur: Gabriel hat Banken einmal Erpressung von Staaten vorgeworfen, jetzt nimmt er hochbezahlten Aufsichtsratsposten bei der Deutschen Bank an. So wird Vertrauen in die Demokratie endgültig verspielt. Drehtür zwischen Politik und Lobby schließen!“

Die „Bild“-Zeitung kommentierte Gabriels Wechsel in die Bank so: „Verlogener Rückzug – Für vier Jahre wurde Sigmar Gabriel 2017 als Direktkandidat in den Bundestag gewählt, doch schon kurz nach der Halbzeit verabschiedete er sich aus dem Parlament. Seit November 2019 ist Gabriel nicht nur Ex-Minister und Ex-Vizekanzler, sondern auch Ex-Abgeordneter. Seine Erklärung damals: „sehr persönliche Gründe“. Die Arbeit im Bundestag und gleichzeitig neue Aufgaben wahrzunehmen, das sei nicht vertretbar. Jetzt ist klar, warum: Gabriel will sich zum Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank wählen lassen. Grundvergütung 2018 für den Job: 100 000 Euro. Der Ex-SPD-Chef kassiert bei dem Konzern ab, der bis 2022 insgesamt 18 000 Stellen streichen will.“

Wir meinen: Das Vertrauen in die Demokratie, zumindest in der BRD und der EU, ist bereits verspielt. Unter diesen Regimes kann es keine Demokratie mehr geben. Eine Reformierung dieser Parteiensysteme und der selbsternannten, undemokratischen EU ist nicht möglich. Dieses System muss abgeschafft und durch ein Neues ersetzt werden. Anders wird es in Deutschland nie wieder Freiheit, Wohlstand und Demokratie geben. Mehr lesen Sie hier. 

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4 Kommentare zu "So funktioniert Lobbyismus: Gabriel wird Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank"

  1. Wenn man im Aufsichtsrat sitzt ist die 4% SPD bedeutungslos.

    Allerdings ist die Deutsche Bank auch ein sinkendes Schiff. Man kann darauf warten das dieser Dampfer auch bald seine sinkenden Ratten verlässt. Vielleicht geht der Herr dann zur Honkong-Shanghai Bank. Oder gleich nach Panama.

  2. Das geht schon in Ordnung, denn er ist ein wahrer unbesiegbarer Gallier: Istnix, Kannnix, Weißnix Bringtnix, Tutnix, Taugtnix; sogar die Götter kämpfen bekanntlich gegen Dummheit vergebens. Deswegen passt er ja so gut zur DB. Gut, dass er hier sein Unwesen treiben darf, denn da kann er nicht mehr viel kaputt machen und andere bleiben vor ihm verschont.

  3. Die DB, ein Rohrkrepierer. Und der Gallier versucht noch ein bisschen abzuschöpfen.

  4. Der Reichsdeutsche sagt | 28. Januar 2020 um 10:57 | Antworten

    hat dieser Sozialist , Marxist , Bolschewist und Marxist schon einmal in seinem LEBEN etwas bewegt oder gearbeitet. Fragen übber Fragen oder was !!!
    Kann dieser jener welcher eine Schaufel in der Hand halten und damit umgehen oder eine volle Schubkarre bewegen und fahren.
    Für was ist denn dieser Nebocant einsetzbar für fressen und saufen oder für blöd quatschen oder für was sitzt denn dieser Blindgänger demnächst in der Pleite Bank mit den Namen Deutsche Bank diese gehört doch mittlerweile den Satis.
    Fakt der Name ist nicht richtig müsste Islam oder Scharia Bank heißen !

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