So vermeidet man gentechnisch veränderte Lebensmittel

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Gentechnik ist in Europa nicht verboten. Immerhin gilt aber in der Europäischen Union noch die Kennzeichnungspflicht für genetisch veränderte Lebensmittel. Gemäß einer EU-Verordnung müssen gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sowie Lebensmittel und Futtermittel, die aus GVO bestehen, diese enthalten oder daraus hergestellt werden, gekennzeichnet werden. Auch Saatgut von gentechnisch veränderten Pflanzen muss gekennzeichnet werden. Von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind Produkte, die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden.

Gemäß der EU-Verordnung (Nr. 1830/2003) muss jeder Hersteller und Händler von Lebensmitteln dokumentieren, wohin er diese Ware geliefert und von wem er welche Rohstoffe bekommen hat. Diese Verpflichtung gilt der Rückverfolgbarkeit eines Lebensmittels. Gleiches gilt für Futtermittel. Das Prinzip der Rückverfolgbarkeit gilt auch für gentechnisch veränderte Organismen, die nicht als Lebensmittel oder Futtermittel verwendet werden, z. B. Saatgut von gentechnisch veränderten Lebensmitteln.

GVO sind nachweislich gesundheitsschädlich

Auch wenn der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland seit 2009 verboten ist, stecken dennoch viele GVO in Produkten, Lebensmitteln und Zutaten, die aus dem Ausland stammen. Auch wenn offiziell noch nicht zugegeben wird, dass GVO für den menschlichen Organismus gesundheitsschädlich sind, haben unabhängige Forscher nachgewiesen, dass GVO die menschliche DNA schädigen. Dies wurde in mindestens vier voneinander unabhängigen Studien nachgewiesen. Das Ausmaß der Schädigung ist noch nicht abzusehen.

Der Blutkreiskauf ist normalerweise von äußeren Einflüssen aus der Umwelt und vom Verdauungstrakt vollkommen getrennt. Große Moleküle, die mit der Nahrung aufgenommen werden, können nicht direkt in den Blutkreislauf gelangen. So funktionierte der Körper bisher, im Zusammenspiel mit natürlicher Nahrung.

Forscher haben jetzt im Blut von Menschen, die genverändere Nahrung zu sich genommen haben, DNA-Fragmente dieser GVOs gefunden. Dies war bislang mit natürlichen Lebensmitteln nicht möglich. Die Studie belegte zwar diese Tatsache, konnte jedoch den Mechanismus, der sie auslöst, bislang nicht ausfindig machen. Die relative Konzentration der veränderten Pflanzen-DNA war höher als die menschliche DNA. Andere Studien fanden bereits heraus, dass von Menschen verdaute, gentechnisch veränderte Lebensmittel den ursprünglichen Charakter der nützlichen Bakterien im Darm verändern.

Experimente auf Kosten von Mensch und Tier

Fakt ist, dass die von Monsanto und Co gentechnisch veränderten Pflanzen den direkten Transfer von Genen einer Spezies zu einer anderen ermöglichten, ohne Rücksicht auf die biologischen Grenzen und die Auswirkungen auf die Gesundheit zu nehmen. Menschen sind dadurch unwissentlich Teil eines großen genetischen Experiments von Agrochemie-Konzernen geworden.

Gentechnisch veränderte Kartoffeln, Tomaten oder Salatköpfe würde hierzulande wohl kaum jemand kaufen. Deutsche Verbraucher sind kritisch gegenüber Gentechnik – über die Hintertür findet sie trotzdem Eingang in unsere Läden. Doch wie können Verbraucher erkennen, in welchen Produkten und Lebensmitteln Gentechnik drinsteckt? Wie kann man GVOs vermeiden? Kaufen Sie möglichst regionale Lebensmittel oder Lebensmittel, die mindestens ein EU-Bio-Siegel haben. Bei Bio-Lebensmitteln ist der Einsatz von GVO nicht erlaubt.

Doch Vorsicht: Wurst, Milchprodukte oder Eier von Tieren, die mit GVO gefüttert wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden. Lebensmittel mit „Ohne Gentechnik“-Siegel gelten als recht sicher: Die Lebensmittel und Zutaten dürfen nicht gentechnisch verändert und auch nicht aus GVOs hergestellt sein. Auch Aromen, Vitamine oder Enzyme, die mit Hilfe von GVOs hergestellt wurden, dürfen nicht verwendet werden. Tiere dürfen (aber nur innerhalb einer bestimmen Frist) nicht mit gentechnisch veränderten oder von GVOs hergestellten Futtermitteln gefüttert werden.

Labels bieten keine 100 prozentige Sicherheit

Das Label „Ohne Gentechnik“ ist eine freiwillige Kennzeichnung. Will ein Hersteller sein Produkt mit diesem Siegel kennzeichnen, muss er anhand von Dokumenten eindeutig belegen, dass es 100% gentechnikfrei ist. Eine Zertifizierungsstelle prüft die Einhaltung der Kriterien. Die Lebensmittelüberwachung der Länder kontrolliert regelmäßig. Bisher ist das Siegel eine freiwillige Kennzeichnung.

Problematisch an dem Siegel ist, dass Lebensmittelzusatzstoffe (z. B. Enzyme), die durch GVOs hergestellt wurden, bei der Produktion von ebensolchen Lebensmitteln verwendet werden dürfen, wenn sie als Ausnahme durch die Öko-Verordnung zugelassen wurden. Es kann also nicht garantiert werden, dass diese Produkte zu 100% gentechnikfrei sind. Für Tiere gilt zwar, dass sie nicht mehr mit GVOs gefüttert werden dürfen. Die Fristen sind aber problematisch. Ein Landwirt darf, um nach den Kriterien des Siegels zu produzieren, seine Kühe nur drei Monate vorher nicht mehr mit GVOs füttern, wenn er gentechnikfreie Milch anbieten will.

Die sicherste Alternative sind daher nur Bio-Produkte mit Bio-Siegel. Denn diese müssen zu 100% gentechnikfrei sein. Das Siegel „Ohne Gentechnik“ bietet keinen 100%-en Schutz, gilt jedoch als relativ sicher. Wer ganz sicher gehen will, kauft sein Obst und Gemüse beim Bauern seines Vertrauens oder baut selbst im eigenen Garten an.

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3 Kommentare zu "So vermeidet man gentechnisch veränderte Lebensmittel"

  1. Den Monsanto-Scheiß-Fraß können „die da oben“ selber fressen!!!

  2. Ich habe vor vier Wochen beschlossen, absolut gar keine gentechnisch veränderten Lebensmittel zu mir zu nehmen. Ich hoffe, den morgigen Tag noch zu erleben. Konnte ja nicht wissen, daß alles, was wir essen, genetisch vom Menschen verändert wurde.

  3. Gibt es eigentlich noch irgend ein Thema, bei dem man sich nicht aufregen mus?

    N E I N !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Dreckscheiß wohin man schaut. Dank unserer Politiker!!!!

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