+++ So verschleudert die ARD die Zwangsgebühren +++

GEZ

Erst jüngst forderte der ARD-Chef Ulrich Wilhelm eine Erhöhung der Rundfunkgebühren, deren Rechtmäßigkeit ohnehin zweifelhaft ist. Jetzt fand eine Prüferkommission heraus, dass die ARD die Rundfunkgebühren verschleudert, berichtet der Focus. In dem Bericht der Gebühren Kommission heißt es, die Arbeitseffizienz des Senders ARD ist nicht gegeben.

So produzierten Mitarbeiter des kleinen ARD Senders Radio Bremen fast dreimal so viele Sendeminuten, wie die großen Sendeanstalten WDR und BR. Der Vorsitzende der ARD reagierte umgehend auf den Bericht und verteidigte die Unterschiede bei den Sendeminuten. „Man vergleiche Birnen mit Äpfeln“. Zudem seien Sendeminuten von Hörfunk und Fernsehen durch unterschiedlichen Produktionsaufwand nicht vergleichbar, lautete die Verteidigung aus der ARD Zentrale.

Zudem sei für die Produktion von Jubiläumssendungen ein höherer Aufwand notwendig, als für herkömmliche Serien. Der Bericht der Gebührenkommission KEF kommt noch zu weiteren, anderen Ergebnissen. So erwartete die Gebührenkommission Einsparungen bei der ARD in Höhe von 288 Millionen Euro. Die ARD allerdings sieht Einsparungen lediglich bis zu 64 Millionen Euro als realisierbar.

Der Bericht hat zudem Mängel an der Überführung von freien Mitarbeitern festgestellt. So liegen in diesem Bereich Fehlsteuerungen vor, die später, bei der Altersversorgung freier Mitarbeiter Zusatzkosten für die ARD verursachen. Diese Überversorgung ehemaliger Mitarbeiter sei ein maßgeblicher Grund für weitere geplante Erhöhungen, kritisiert die Gebührenkommission. So fließen jährlich rund 500 Millionen Euro in die Versorgung ehemaliger Mitarbeiter.

http://www.watergate.tv/2017/12/31/gez-erhoehung-weil-wir-teuren-fussball-haben-wollen/

Wategate Redaktion 26.1.2018

Kommentar hinterlassen zu "+++ So verschleudert die ARD die Zwangsgebühren +++"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*