Söder: Mieses Spiel gegen Seehofer – CSU knickt ein

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Die Umfragewerte für die CSU knicken bereits ein. Ein Schuldiger ist ausgemacht: Horst Seehofer. Der bayrische Ministerpräsident Söder hat in einem Interview mit dem „Merkur“ aus München nun klargestellt, dass die Schuld für die sackenden Werte im Grunde aus Berlin kamen. Er rudert also nach Meinung von Beobachtern schlicht zurück – und distanziert sich damit offensichtlich von Horst Seehofer. Der steht fast alleine da. Es wird spannend zu sehen, welche Freunde sich bei ihm noch erkenntlich zeigen werden. Oder droht ein Abgang wie bei Edmund Stoiber – plötzlich und durch die Hintertür?

Söder: Kein Rückenwind

Söder macht darauf aufmerksam, dass es aus Berlin derzeit keinen Rückenwind gebe. Die Diskussionen an dem Wochenende, an dem Horst Seehofer zunächst zurücktrat, um dann doch wieder weiter mitzumachen, die seien menschlich aus seiner Sicht zwar verständlich gewesen, dennoch benötige er so etwas kein zweites Mal.

Zudem würde es jetzt wichtig, die Erfolge der Krisensitzungen nicht einfach wieder zu zerreden, wie er betonte. Unter Erfolgen versteht er weitgehend unausgesprochen offenbar den Umstand, dass es Zurückweisungsabkommen mit einigen Ländern geben soll. Noch scheint allerdings offen, wie weit diese sogenannten Erfolge führen.

Söder betont mit Blick auf die Umfrageergebnisse zudem, im Jahr 2003 sei das letzte Ergebnis von „50 + x“ erzielt worden. Das liegt lange zurück…. 2013 sei zudem Rückenwind aus Berlin zu spüren gewesen. Der fehle ja offensichtlich, interpretieren die Beobachter solche Aussagen. Wenn also Söder im Oktober die Landtagswahlen nicht haushoch gewinnt, ist der Schuldige ausgemacht: Horst Seehofer. Ein Abschiedsgeschenk für den früheren Ministerpräsidenten und derzeitigen Innenminister der Republik, so die Beobachter. Horst Seehofer selbst hat offenbar unterschätzt, wie schnell Freunde sich als Konkurrenten erweisen.

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4 Kommentare zu "Söder: Mieses Spiel gegen Seehofer – CSU knickt ein"

  1. Erbärmlich ist das. Meine Zustimmung zur CSU brach ganz bestimmt nicht wegen Seehofer weg. Sondern weil die CSU wieder einmal eingeknickt ist. Und ich sage ausdrücklich diesmal nicht Seehofer, sondern die CSU. Weil sie zu feige war, die Koalition platzen zu lassen und zu ihren angeblichen Überzeugungen zu stehen. Weil sie Seehofer in dem Moment, als es ernst wurde und er endlich mal Rückgrat beweisen wollte, ihren vollen Rückhalt verweigert hat und sofort versichert hat, dass die Koalition selbstverständlich erhalten bleibt und weil sie da schon bereit war, über einen Nachfolger Seehofers zu beraten. Weil sie ihn verraten und verkauft haben – zusammen mit ihrer angeblichen Überzeugung und jeglichem Charakter zugunsten ihrer verdammten Fresströge. Ich finde es gut und richtig, dass sie nun auf ihrer eigenen Merkel-Schleimspur ausrutschen. Mir tut es nur um Seehofer leid, der wohl als einziger tatsächlich bereit war, geltendes Recht auch mal ausnahmsweise wieder durchzusetzen und Merkel keinen weiteren Rechtsbruch zu ihrem eigenen Machterhalt zu gestatten.
    Wirklich armselig das ganze. Allerdings: warum steigen denn angeblich die Grünen in den Umfragewerten? Die sind doch das schlimmste Übel überhaupt.

  2. für mich gibt,s nur eines VOKSAUFSTAND

  3. die CSU war von Anfang an mit im Boot. Da waren ein paar nette Versuche was dagegen zu tun Da aber im wieder abgebrochen wurde, ist alles was danach kam, nicht mehr glaubhaft gewesen.
    Mitgegangen, mitgefangen, mitabgewählt

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