Sollte Ex-Vizekanzler Strache mit Autobombe getötet werden?

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Am Dienstag wurde bekannt, dass Österreichs Justiz wegen eines möglicherweise geplanten Attentats auf den ehemaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache ermittelt. Wie „OE24“ berichtete, sollte der Anschlag mit einer Autobombe bereits zur Zeit der Vizekanzlerschaft Straches stattfinden, und zwar auf seinen Privatwagen. Dabei soll offenbar in Kauf genommen worden sein, dass sowohl die Ehefrau Straches als auch das Kind der beiden bei dem Anschlag ums Leben hätten kommen können. Laut Staatsanwaltschaft Wien handle es sich um einen „dringenden Verdacht“ betreffend der „versuchten Bestimmung zum Mord als terroristische Straftat“.

Laut „Kurier“ bestätigte die Justiz am Dienstag ein laufendes Ermittlungsverfahren in dieser Sache. Es handle sich jedoch um einen „Verschlussakt“. Laut einem V-Mann des Verfassungsschutzes soll ein Drogendealer ihm mehrfach 100.000 Euro angeboten und ihm Orte genannt haben, an denen Strache sein Fahrzeug parkt. Das Motiv für den mutmaßlich geplanten Mord an Strache soll laut „Kurier“ gelautet haben: „Die Erschütterung der politischen Grundstrukturen der Republik Österreich.“ Erst kürzlich soll deshalb auch eine Hausdurchsuchung stattgefunden haben.

Straches Anwalt teilte in einer schriftlichen Stellungnahme mit, dass er erst am 4. April von einem offenbar in Auftrag gegebenen Mordanschlag erfahren habe. Auf Nachfrage bei den zuständigen Stellen sei seinem Mandanten mitgeteilt worden, „dass dieser Umstand nicht so ernst zu nehmen sei“. Daher sei er nun „umso überraschter, jetzt von der Existenz eines Ermittlungsverfahrens Kenntnis zu erlangen“.

Der verdächtige Drogendealer, der erst im November wegen Drogenhandel und illegalem Waffenbesitz zu acht Monaten verurteilt worden war und im Mai wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, wird aufgrund des Verdachts offenbar nicht verhaftet, weil die Staatsanwaltschaft den Verdacht als „noch nicht erhärtet“ ansehe, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Der Anwalt des Drogendealers sagte der Zeitung, die ganze Geschichte sei Unsinn und die Erfindung eines V-Mannes. Die Vorwürfe gegen seinen Mandanten seien „völlig absurd und aus der Luft gegriffen“. Das zeige schon alleine die Tatsache, dass er nach Bekanntwerden „nicht einmal in Untersuchungshaft genommen worden sei“, so der Anwalt des Drogendealers. Sein Mandant sei „Gastronom mit einem kleinkriminellen Hintergrund, aber kein Terrorist“.

Vor 11 Jahren, am 11. Oktober 2008, kam Jörg Haider, Vorsitzender der FPÖ, unter bislang ungeklärten Umständen bei einem Autounfall ums Leben. Die genauen Umstände des Todes werden bis heute verschleiert. Starb er durch einen Unfall, einen Mord oder ein Attentat? Bleiben Sie dran….

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5 Kommentare zu "Sollte Ex-Vizekanzler Strache mit Autobombe getötet werden?"

  1. Herr Kurz mein Kandidat als Kanzler für Deutschland,meine Stimme ist Ihm sicher, 👍

  2. Christian Adrion | 28. Juni 2019 um 23:36 | Antworten

    Wieso muss ich gleich an Haider denken? Angeblich war es ja ein Unfall, allerdings auf schnurgrader Straße. Was damals so gut klappte, sollte nun wohl wiederholt werden. Österreich braucht also unbedingt mehr Mittel gegen rechts! 🙂

    • Gegen RECHTS? Ich glaube Sie können rechts nicht von links trennen. Haider war in RECHTER und wurde brutal ermordet. Politischer Mord von LINKS. Seine Frau bekam keine klaren Antworten – keine Blutprobe, er hatte sehr viele Knochenbrüche, beim Auto fehlten die Türen auf der Fahrerseite, wo laut Angabe einer „Zeugin“ wurde sie von Herrn Haider mit mindestens 120 Kmh überholt – laut Berechnung eines Sachverständigen fuhr das Fahrzeug aber nicht mal 70 Kmh. So geht man mit EU-Kritikern um – der Haider war zu gefährlich für diese Dreckbande. So wurde und wird dieses Land manipuliert.

      • Christian Adrion | 29. Juni 2019 um 13:16 | Antworten

        Sie haben die Ironie leider nicht verstanden. Ich wollte damit nur auf linken Terror hinweisen, der in diesem Land stets mit einem Konzert gegen rechts beantwortet wird.

    • Ich hab’s schon verstanden. Das wäre aber sicherlich nicht in der Presse aufgegriffen worden, weil dies der Staatsräson zuwidergelaufen wäre. Wäre wieder ein Unfall gewesen. Ob Austria oder die BRD nicht Germania,ist so links/grün versifft, dass einem die Worte fehlen.

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