Sonderermittler Durham nimmt Clinton ins Visier

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Ende Januar hat US-Bundesstaatsanwalt John Huber seinen Bericht über seine Untersuchungen gegen die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton abgeschlossen. In den Untersuchungen ging es um tausende Emails von 2016, welche von Wikileaks veröffentlicht worden sind. Clinton hatte über einen privaten Email-Server streng geheime Regierungsdokumenten mit dem Ausland geteilt, vor allem mit China und Russland.

Nachdem der Skandal durch den Whistleblower und DNC-Insider Seth Rich (Democratic National Committee) veröffentlicht wurde, welchen man kurze Zeit später geselbstmordet auffand, löschte Hillary Clinton über 33.000 Emails von ihrem privaten Server. Welche Verbrechen Clinton damit gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika begangen hat, war Gegenstand Hubers Untersuchungen.

Hillary Clinton sollte Anfang September 2020 zu einer eidesstattlichen Aussage bei Gericht vorgeladen werden. Die Organisation „Judicial Watch“ hatte Clinton wegen der Nutzung ihres privaten Email-Servers für vertrauliche Regierungsdokumente angeklagt. Der zuständige US-Bezirksrichter gab der Klage statt. Das Gericht entschied zudem, dass Clinton über ihre Kenntnis der Existenz von Emails, Dokumenten oder Textnachrichten im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von Benghazi in Libyen im Jahr 2012 befragt werden soll. Judicial Watch behauptet, dass Clinton und andere Beamte der Obama-Regierung sowie die CIA ihre Machenschaften bei dem Terroranschlag, der Amerikanern das Leben gekostet hat, vertuscht haben. Am 11. September 2012 haben Terroristen das US-Konsulat im libyschen Benghazi angegriffen. Mindestens vier Amerikaner starben, darunter der amerikanische Botschafter Stevens in Libyen.

„The Punisher“ John Durham untersucht nun auch Clinton-Foundation

Aufgrund der Corona-Krise ist es noch nicht zu den Anhörungen Clintons vor Gericht gekommen. John Durham, der Sonderermittler der Trump-Administration, welcher das Russia-Gate-Komplott gegen den Präsidenten untersucht, wird laut einem Bericht des „Washington Examiner“ nun auch noch mögliche Bestechungs- und Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit der Clinton-Stiftung untersuchen. Teile von John Hubers Ermittlungsergebnissen von 2017 seien in Durhams Untersuchung eingeflossen.

Huber hatte zudem den Verkauf von Uranium One und anderen Geschäften im Zusammenhang mit der Clinton-Stiftung untersucht. Huber wurde 2017 vom damaligen Generalstaatsanwalt Jeff Sessions beauftragt, den Umgang des FBI, damals noch unter James Comey, mit der Clinton-Email-Affäre zu untersuchen. Die Inhalte von Hubers Ermittlungsergebnissen sind bislang nicht veröffentlicht worden. Kritiker aus dem Justizministerium bemängelten jedoch, dass Hubers Fortschritte bei den Clinton-Untersuchungen zu wünschen übrig gelassen hätten. Es hätte „mehr getan“ werden können.

Durham wurde 2019 von Generalstaatsanwalt William Barr damit beauftragt, die Ursprünge der Russland-Untersuchung des FBI zu ermitteln, kurz nachdem Robert Mueller seine Untersuchung darüber abgeschlossen hatte, ob die Präsidentschaftswahlen von Russland beeinflusst gewesen seien. Durhams Untersuchungen wurden durch die Corona-Krise blockiert und die Spekulationen über den Stand der Ermittlungen haben sich nun intensiviert. Es kursieren Gerüchte, dass die Ergebnisse bald bekanntgegeben werden könnten.

Bislang haben Durhams Ermittlungen erst zu einer Strafanzeige gegen den ehemaligen FBI-Anwalt Kevin Clinesmith geführt, welcher beschuldigt wurde, Emails im Zusammenhang eines ehemaligen Trump-Kampagnenhelfers manipuliert zu haben. Ob Durham seine Ermittlungen noch vor den Präsidentschaftswahlen am 3. November fertigstellen wird, ist unklar. Generalstaatsanwalt Barr hat jedoch die Möglichkeit weiterer Strafanzeigen vor den Wahlen nicht ausgeschlossen.

Die Untersuchung und Veröffentlichung der Emails dürfte nicht nur für die Clintons zum Problem werden, sondern für all jene, die in die Verbrechen der Clinton-Stiftung involviert sind und die Stiftung finanziell unterstützt haben. Dazu gehört auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche im dritten Quartal 2016 deutsche Steuergelder in Höhe von fünf Millionen Dollar an die Clinton-Stiftung gezahlt hat. Damals befand sich der US-Wahlkampf auf dem Höhepunkt. Das geht aus einem Bericht der „Welt“ hervor. Clinton, der vorgeworfen wird, geheime Regierungsdokumente- und Informationen unter anderem an China gegeben zu haben, könnte – sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen – wegen Hochverrats angeklagt werden. Auf Hochverrat steht in den USA lebenslänglich oder die Todesstrafe.

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3 Kommentare zu "Sonderermittler Durham nimmt Clinton ins Visier"

  1. Aufgrund der Corona-Krise ist es noch nicht zu Anhörungen Clintons vor Gericht gekommen.
    Das ist der KERNSATZ des Berichts:

    DER DEEP-STATE ERFINDET CORONA, UM SEINEN HANDLAGERN ANKLAGEN ZU ERSPAREN!!

  2. Ihr seid die einzigen, die darüber berichten! Bravo!
    Zum Thema (ebenfalls Kriminalität betreffend) Joe & Hunter Biden ist „The Duran“ sehr gut.
    Hier diese Interview-Videos: https://www.youtube.com/c/TheDuran/videos?view=2&sort=dd&live_view=503&shelf_id=4

    Dort das Video „Hunter Biden’s DODGY deals with Ukraine & China created“ anklicken.
    Gut auch „TARGET FLYNN. “GET TRUMP.” BOMBSHELL DOCS „

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