Soros will „Soros-Uni“ CEU in Wien eröffnen

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Am Sonntagabend hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz den US-Investor und Milliardär George Soros zu einem sogenannten „Arbeitsgespräch“ im Bundeskanzleramt empfangen. Dabei ging es um die Eröffnung der Central European University (CEU) in Österreich sowie um „allgemeine“ außen- und europapolitische Fragen, hieß es in der österreichischen Presse. Doch wenn Österreichs Kanzler George Soros empfängt, dann geht es mehr als um einen Arbeitsbesuch.

Bereits im März wurde bekannt, dass die Soros-Uni plant, einen zusätzlichen Europa-Standort in Wien zu eröffnen. George Soros suchte, nachdem Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ihn aus Budapest vertrieben hatte, einen neuen Platz, um in Europa neben New York eine zweite Niederlassung zu haben. Orbán hatte monatelang gegen den Börsen-Milliardär gekämpft. Er hatte ein neues Hochschulgesetz erlassen, um die unliebsame Universität und ihren Einfluss in seinem Land zu schwächen. Orbán vermutet, dass die Soros-Uni in Budapest heimlich als Standort für politische Aktionen diente, finanziert von der Open Society Foundation.

Die CEU wurde 1991 von Soros gegründet und gilt inoffiziell als Schaltzentrum für Soros‘ geheime politische Aktionen. Begonnen wurde mit zwei Standorten, Budapest und Prag. Die Uni in Prag musste jedoch bereits 1996 aufgrund des politischen Drucks wieder schließen und zog ganz nach Budapest um. Die CEU will bereits im Wintersemester 2019/20 mit vorerst 500 Studenten mit dem Betrieb in Wien starten. Für die Stadt Wien ist die Soros-Uni ein lukrativer Mieter. Stadträte und Bürgermeister bezeichneten den neuen Mieter als „Best-Case-Szenario“.

Interessant dürfte allerdings die Frage sein, warum Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz den Umzug der Uni nach Wien zulässt. In Österreich sehen noch immer viele den ungewöhnlich jungen Bundeskanzler mit Argwohn. Der kometenhafte Aufstieg von Kurz ist vielen suspekt. Außerdem gilt er als undurchsichtig. Es sei nicht klar, für welchen politischen Kurs er konkret stehe.

George Soros, dem für die gelenkte Massenmigration nach Europa 2015 und 2016 mitverantwortlich sein soll, will jetzt also eine Dependance seiner Organisation in Wien eröffnen. George Soros ist ebenfalls der Gründer des ECFR, des European Council on Foreign Relations, eine Organisation, die laut Eigendarstellung „Europas Rolle in der Weltpolitik stärken will“. Der ECFR hat Büros in sieben europäischen Städten: Berlin, London, Madrid, Paris, Rom, Sofia und Warschau.

Entscheidend ist der Einfluss, den die Organisation in Europa hat. Sie ist in Wirklichkeit ein Club, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit als Meinungsbildner für Entscheidungsträger und Politiker dient. Offiziell sieht sich der ECFR als gemeinnützige Organisation, die sich aus Spendengeldern finanziert. Hauptunterstützer ist aber der Gründer der Nichtregierungsorganisation Open Society Foundation, der Milliardär George Soros.

Brisant ist, dass Sebastian Kurz seit 2007 Mitglied des European Council on Foreign Relations ist (vgl. Mitgliederliste des ECFR http://www.ecfr.eu/council/members). Der Frage, welches politisches Spiel Sebastian Kurz in Österreich und Europa spielt, ist Watergate.tv mit einem Beitrag im November 2017 nachgegangen http://www.watergate.tv/2017/11/10/kurz-rettet-er-uns-vor-der-eu-diktatur/. Fraglich ist auch, weshalb Kurz die Einleitung des EU-Rechtsstaatsverfahrens gegen Ungarn unterstützt hat. Die ungarische Zeitung „Magyar Idök“ titelte unlängst „Spielt Soros mit Kurz seinen letzten Trumpf aus?“

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