Sozialministerium will sich mit Wohnungslosen befassen

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14 Jahre ist Frau Merkel nun Kanzlerin und hat Deutschland auch genauso lange in einer Bundesstillstandsverwaltung gehalten. Einer der ganz großen Sozial-Skandale als Ergebnis der Merkel’schen Politik ist die verheerende Wohnungslosigkeit. Schätzungsweise gibt es mindestens 860.000 Menschen in dem Land, in dem wir gut und gerne leben, die keine Wohnung oder keinen festen Wohnsitz haben oder obdachlos sind. Bei rund 82 Millionen Einwohnern ist das jeder Hundertste.

Das Sozialministerium unter Hubertus Heil will jetzt die genaue Zahl feststellen. Wie lange die Volkszählung unter unseren Brücken, in U-Bahnhöfen oder in den Fußgängerzonen wohl dauern wird und wie man das eigentlich bewerkstelligen will, lässt Heil bislang offen. Von einem politischen Ansatz, wie man den 860.000 Menschen helfen kann, ist übrigens auch nicht die Rede. Es ist schon erstaunlich, dass in diesem Land, in dem nicht nur die Wohnungslosen ein Ergebnis von 14 Jahren Merkel sind, noch keine revolutionäre Stimmung herrscht.

Die Zahl von 860.000 Wohnungslosen ist nur eine Schätzung aus dem Jahr 2017. Inzwischen dürfte sich die Zahl angesichts der explodierten Wohnkosten weit vergrößert haben. Das Sozialministerium will Medienberichten zufolge erfassen, wer von der Wohnungslosigkeit betroffen ist. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Sozialministerium bereits erarbeitet. Kommende Woche soll er auf den Weg gebracht werden.

Sozialverbände und Wohnungslosen-Initiativen kritisieren schon seit Langem, dass es bundesweit keine genauen Zahlen zu Wohnungslosen gibt. Sie sehen darin ein Hindernis beim wirksamen Umgang mit diesem Problem. Wohnungslosigkeit sei eine besonders schwere Form von Armut und sozialer Ausgrenzung.

Die Bundesregierung selbst gab in einer Antwort auf einer Kleine Anfrage der Grünen zu diesem Thema preis: „Wegen der aktuell unzureichenden und ungesicherten Erkenntnisse zur Wohnungslosigkeit verfüge man über keine Anhaltspunkte für politische Maßnahmen“.

Das Problem der steigenden Zahlen der Wohnungslosen ist nicht erst seit 2017 in der Bundesregierung bekannt. Dennoch hat die Merkel’sche Bundesstillstandsverwaltung nichts unternommen, um diesen Missstand in dem Land, in dem wir gut und gerne leben, zu beseitigen.

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4 Kommentare zu "Sozialministerium will sich mit Wohnungslosen befassen"

  1. Ich habe schon lange gemerkt das die Zahl der Wohnunglosen von Jahr zu Jahr immer mehr zunimmt und was macht unsere Regierung nichts die Regierungen machen nichts dagegen es steigen die Mieten weil es ja so wichtig ist Inwestoren an zu locken anstatt sich um die Menschen zu kümmern das jeder eine Wohnung hat wo er geschützt ist die Reichen machen sich die Sache einfach sie kündigen den Mietern auch wenn sie Älter sind oder Krank sind diese Inwestoren sollen sich schämen Arme Menschen die Wohnung zu kündigen

  2. Volker Schulz | 10. Juni 2019 um 16:07 | Antworten

    Im Jahr der Herrin 14, 2019 n.Chr., löst man alle Probleme.

    Obdachlose werden nun gezählt, zumindest will man es versuchen.
    Problem gelöst.

    Migration wird legalisiert, Visen werden massenhaft ausgegeben, Merkel-Air fliegt nur nachts.
    Problem gelöst.

    Kern- und Kohlekraftwerke werden abgeschaltet. Dank Digitalisierung wird in Zukunft die Nachfrage an das Angebot angepaßt. VIRTUELLE Kraftwerke werden nach Bedarf zusammengeschaltet.
    Problem gelöst.

    Ein paar Beispiele nur über das segensreiche Wirken der Unfehlbaren. Skeptikern sei gesagt, dies ist keine Satire, sondern die nackte Wahrheit.

  3. Doch, Regierung Merkel macht etwas. Sie vergrößern die Wohnungsnot noch, indem Wohnraum Asylanten zur Verfügung gestellt wird. Wen interessiert da schon der Deutsche der irgendwann mal in seinem Leben für diesen Staat geackert hat? Ist ja ein Problem was sich viel schwerer lösen lässt als die Grenzen für Millionen von Flüchtlingen zu öffnen und dabei sogar sämtliche Rechte anderer europäischer Staaten auszuhebeln. Zumal ja sogar Wohnungsbau, bzw. die Ausführung von Alternativen Arbeitsplätze schaffen würde. In diesem Land funktioniert einfach nichts mehr. Deutschland ist zu einer Kolonie von Superreichen und der ausländischen Eliteschicht verkommen und wird bis auf den letzten Tropfen ausgepresst. Wir bekommen letztlich mit unserer Passivität genau das was wir verdienen!

  4. Christian Adrion | 12. Juni 2019 um 12:42 | Antworten

    Der Osten ist nun mal dem Westen, was das Erkennen dieses Systems betrifft, weit überlegen. Darum ist die AfD heute stärkste Partei im Osten. Tendenz weiter steigend. Da können die Medien schäumen wie sie wollen, sie haben im Osten längst ihre Deutungshoheit verloren und das ist wunderbar. Ich denke der Osten wird sich in absehbarer Zeit wieder trennen, wenn sich dieses bürgerfeindliche System nicht um 180° dreht.

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