SPANNEND: Britische Abgeordnete lehnen auch den No-Deal Brexit ab

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Brexit

Am Dienstag lehnte das britische Parlament den Brexit-Deal von Theresa May mit der EU erneut ab. Trotz Nachbesserungen konnte May die Abgeordneten nicht von dem Austrittsabkommen überzeugen. Nach der mehrstündigen Debatte warnte May die Abgeordneten davor, dass der Brexit „verloren“ gehen könne, wenn der Deal nicht angenommen würde. Sie sei sich sicher, dass sie die bestmöglichen Verhandlungsergebnisse mit der EU erreicht habe. Die Parlamentarier kritisierten das Abkommen dennoch scharf. Die von den Abgeordneten geforderte Veränderung im Abkommen sei nicht erreicht worden.

Am Mittwochabend lehnten die Abgeordneten bei ihrer Abstimmung allerdings auch einen Brexit ohne Austrittsabkommen ab. D. h. der No-Deal Brexit ist auch vom Tisch. Nach dieser Entscheidung gibt es jetzt noch folgende Szenarien: Am Donnerstag, den 14. März, wird über eine Verschiebung des Austrittsdatums abgestimmt. Wenn die Verschiebung des Austrittsdatums abgelehnt wird, findet der Brexit am 29.3. statt. Wird die Verschiebung des Austrittsdatums angenommen, beantragt Theresa May Fristverlängerung bei der EU. Möglich ist auch, dass Theresa May gleich um eine Verschiebung bei der EU-Kommission bittet und eine erneute Abstimmung im Parlament absagt.

In der EU dürfte man die erneute Ablehnung mit gemischten Gefühlen sehen. Auch eine mögliche Verschiebung des Austrittstermins dürfte nur mit Vorbehalten akzeptiert werden. Merkel und Macron ließen bereits durchblicken, dass eine Verschiebung des Austrittstermins denkbar sei – jedoch nur um eine geringfügige Zeitspanne. Denn der Austritt aus der EU müsse baldmöglichst geschehen, sagten Merkel und Macron bei ihrem Treffen in Paris.

Hintergrund sind die bevorstehenden EU-Wahlen. Die Stimmung in der EU ist ohnehin schlecht. Berlin und Paris fürchten ein Erstarken der national-konservativen Parteien und massive Stimmverluste. Sollte Großbritannien dann noch EU-Mitglied sein, müsste es Abgeordnete entsenden. Die EU-Wahl könnte zu einer Abstimmung für oder gegen die EU, für oder gegen den Brexit werden. Am Ende könnten britische Abgeordnete ins EU-Parlament einziehen, die gegen die EU sind. Genau das wollen Merkel und Macron jedoch verhindern.

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3 Kommentare zu "SPANNEND: Britische Abgeordnete lehnen auch den No-Deal Brexit ab"

  1. Die Briten sollten mitbestimmen und sich gegen die EU entscheiden, denn das wäre dann das Ende des EU Experiment, daß eh schon seit langem versagt hat, in allem. Wir sollten in die EG wieder zurückkehren, denn da hat doch auch alles funktioniert, mit dem kleinen Unterschied, daß die Grenzen um Europa bewacht wurden, die Binnengrenze aber waren offen. Jeder hatte seine Gesetze und seine Währung, alle sind damit klar gekommen und seit Murksel alles was Ihr irgendwie an den Karren fahren kann, rausgeschmissen, nur damit Sie weiterhin mit Ihrem trockenen Hinter auf dem verschleimten Stuhl zu sitzen. Alles was die ,,Freu“ gemacht hat ist nach hinten los gegangen und ein Ende ist nicht in Sicht. Lieber 10000000 mal die AfD am Ruder , als eine Murksel

  2. herbert Bruderreck | 14. März 2019 um 16:51 | Antworten

    Herr Christoph, Ihre Wortwahl bezüglich der BK Frau Dr. Merkel mißfällt mir. Aber in der Sache haben Sie leider Recht.Überhebliche, inkompetente Politokraten haben die funktionierende EG zur überdehnten, weitgehend funktionsunfähigen EU aufgeblasen. Staatsschuldenfinanzierung, Zuwanderungschaos, überbordend Bürokratie sind die Folgen. Ausweg????

  3. Genau so soll es seien weg mit der EU ,,, Zurück wieder in den eigenen Wurzeln ,, Land Und Kultur ,, Und eigene Währung Und Grenzen Mit einfachen Zollverfahren aber da Oben SITZEN nur Idioten

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