Spannende Geopolitik: Das Blatt wendet sich – China entsendet ebenfalls Militär nach Venezuela

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Nur eine Woche nach der Landung eines russischen Militärkontingents in Venezuela, hat China am vergangenen Wochenende ebenfalls Militärpersonal nach Venezuela geschickt. Die Entsendung chinesischen Militärs kann zweifellos als ein wichtiges Ereignis in der Weltpolitik angesehen werden. Denn im Gegensatz zu Russland, das seine Streitkräfte immer wieder ins Ausland entsendet hat, ist die Verlegung von chinesischem Militär ein Novum. Obwohl auch in Syrien wichtige chinesische Interessen auf dem Spiel stehen, hatte China kein Militär in das Land geschickt.

Eine Gruppe von 120 Militärangehörigen soll bereits am 28. März auf der Karibikinsel Margarita vor dem venezolanischen Festland angekommen sein, um humanitäre Hilfe und militärische Regierungstruppen zu liefern. Die Presse berichtete jedoch kaum über die Verlegung des chinesischen Militärs nach Venezuela.

Seit Jahren unterhalten China und Venezuela Handelsbeziehungen. Allein zwischen 2010 und 2014 hat Venezuela Waffen im Wert von rund 350 Millionen Dollar aus China importiert, darunter Flugzeuge, Panzer, Munition, Uniformen, Infanterieausrüstung sowie Ersatzteile. Sowohl Russland als auch China haben stark in Venezuela investiert. Peking hat Caracas im letzten Jahrzehnt etwa 62 Milliarden Dollar an Krediten gegeben – Moskau hat rund 17 Milliarden an Krediten zur Verfügung gestellt. Erst im Dezember 2018 unterzeichneten Moskau und Peking ein neues Abkommen mit Caracas. Die Länder werden weiter in Venezuelas Öl und Gold investieren. China und Russland sind die beiden Hauptgläubiger Venezuelas.

Die Interessen Chinas und Russlands an der Kollaboration mit Venezuela sind jedoch unterschiedlich. Dies behauptet zumindest die US-Zeitung „LA Times“. China wolle für seine Investitionen Rohstoffe und Öl, während Russland eher ein Interesse daran habe, seine militärische Präsenz auszuweiten und einen Brückenkopf in Südamerika zu errichten – ein militärisches Säbelrasseln, um die USA in Schach zu halten.

Mit dem Auftauchen der chinesischen Truppen wendet sich das Blatt im Kampf um Venezuelas Souveränität. Die Machtdemonstration gegenüber den USA ist eindeutig, denn die USA haben bislang ihren Druck auf den Regimewechseln in Caracas nicht verringert. Schon die Ankunft von russischem Militär dürfte in Washington eine nervöse Reaktion ausgelöst haben: US-Sicherheitsberater John Bolton warnte den Kreml, militärische Einheiten nach Venezuela oder einen anderen Ort auf der amerikanischen Hemisphäre zu verlegen: „Wir werden solche provozierenden Aktionen als direkte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit in der Region betrachten“.

Nachdem bereits russisches und kubanisches Militär nach Venezuela verlegt worden ist, dürfte jetzt das Nachziehen Chinas für Trump eine bittere Pille zu Schlucken sein. China schließt sich tatsächlich Russland an, um seine eigenen und die Interessen Venezuelas zu wahren. Die Truppenverlegung Chinas dürfte der entscheidende Faktor im Machtkampf um Venezuela sein. Peking machte bereits klar, dass es nicht nur Interessenvertreter ist, sondern auch seinen wachsenden globalen Einfluss geltend machen will – jedoch ohne Monroe-Doktrin.

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5 Kommentare zu "Spannende Geopolitik: Das Blatt wendet sich – China entsendet ebenfalls Militär nach Venezuela"

  1. Die EU plant seit langem Fernsteuerung von Autos in allen Wagen zu implementieren.

    EU-Papier: Polizei will Autos künftig per Fernsteuerung stoppen um
    künftig Terroranschläge und Attentate zu verhindern
    https://www.welt.de/wirtschaft/article124323489/Polizei-will-Autos-kuenftig-per-Fernsteuerung-stoppen.html

    Klima: Steuerwahnsinn – EU plant automatische Spritverbrauch-Überwachung im Auto
    https://www.pravda-tv.com/2017/11/klima-steuerwahnsinn-eu-plant-automatische-spritverbrauch-ueberwachung-im-auto/

    Auch die Datensammelwut durch die MAUT und das Tracken macht die Massenüberwachung von PKWs
    möglich.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Pkw-Maut-Warnung-vor-Bewegungsprofilen-durch-13-monatige-Vorratsdatenspeicherung-2442285.html

    Auch NATO Geheimdienste bauen fleißig die Massenüberwachung in Deutschland aus.
    Alle Autonummern werden anlasslos gescannt
    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-08/nato-autonummern-scanner-datenschutz

    Budnesregierung könnte wegen der Möglichkeit von Fernsteuerung den Staatshackern komplette Kontrolle über alle Autos ermöglichen. Per Fernsteuerung sollen Autos überwacht, belauscht werden. Eventuell bei Verstößen wie beispielsweise Hate-Speech per Fernsteuerung in Umerziehungslager durch Staatshacker gelenkt werden
    https://www.golem.de/news/model-s-belgische-wissenschaftler-hacken-teslas-schluesselchip-1809-136509.html
    https://www.golem.de/news/datensicherheit-und-datenschutz-autos-sind-fahrende-sicherheitsluecken-1502-112258.html
    https://www.golem.de/news/vernetztes-fahren-forscher-finden-14-sicherheitsluecken-in-bmw-software-1805-134592.html

    Was bei Flugzeugen gut funktioniert (Fernsteuerung von Flugzeugen, autonomes Fliegen), soll nun auch unter dem Vorwand des Terrors auch im Autoverkehr eingesetzt werden.
    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2008/09/fhrten-ferngesteuerte-flugzeuge-911-aus.html
    https://www.radio-utopie.de/2014/06/04/flug-mh370-als-alibi-fuer-weltkontrolle-mit-globalem-satellitengestuetzten-tracking-system-ads-b/

    Zukünftig werden politische Gegner nicht mehr inhaftiert, sondern unter unerklärlichen Umständen per Fernsteuerung bei Autounfällen verselbstmordet!
    Schließlich ist die EUDSSR Stasi-Überwachungsstaat alternativlos. Niemand darf das infrage stellen. Die alterntivlose EUDSSR Stasi-Überwacher wollen bald auch in unsere Wohnungen durch Digitalisierung und Rauchmelder eindringen um alle Privatgespräche aufzunehmen. Damit Merkel immer weiß in welche Richtung der Wind bei der Bevölkerung weht. Hate-Crime (kriminelle Hasskommentare) sollen frühzeitig aufgespürt werden.

  2. Volker Schulz | 4. April 2019 um 18:08 | Antworten

    „China schließt sich tatsächlich Russland an, um seine eigenen und die Interessen Venezuelas zu wahren.“

    Ist das ernst gemeint? China will die Interessen Venezuelas wahren? Und welche wären das? Ewiger Sozialismus, also Armut und Hunger für die Bevölkerung?

    • Franz Josef Kostinek | 5. April 2019 um 9:36 | Antworten

      Sozialismus kann sich auch ändern. In Russland geht es den Menschen jedenfalls jetzt besser als zu Zeiten der Sowjetunion.

  3. Wunderbar. Die USA dachten wieder mit links das Land vereinnehmen zu können und damit ist jetzt Schluss. Gott sei Dank gibt es mit Russland und China ein Starkes Gegengewicht, sonst wären wir alle schon den USA ausgeliefert mit Drohungen, Sanktionen und Erpressungen und ich hoffe, das damit der nukleare WK3 nicht stattfindet, hoffentlich nie.

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