Studie gegen Studie: E-Autos – wie durch ein Wunder doch ein Jobwunder?

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Der „Bundesverband eMobilität e.V.“ ist der Ansicht, dass der Sektor der E-Mobilität in Deutschland für ein Jobwunder sorgen könne. Die Zahlen sind beeindruckend gut – stimmte die Prognose, dürfte sich die Stimmung rund um die fast zwangsverordnete Mobilitätsform in eine andere Richtung entwickeln. Nur: Stimmt die Prognose wirklich?

255.000 Menschen nur für die Ladeinfrastruktur

Beeindruckend etwa ist der Umstand, dass gleich 255.000 Menschen dafür verantwortlich zeichnen sollten, dass künftig eine hinreichend gute und hohe Ladeinfrastruktur in Deutschland aufgebaut wird. Kein Zweifel: Die Infrastruktur ist für bestehende Nutzer dieser Mobilitätsform erschreckend schlecht. Daher müssen in Deutschland – so jedenfalls die Annahme des Vereins – 10,3 Millionen Lade“stellen“ aufgebaut werden müssen.

Hintergrund ist nach einer Meldung über den Blog „egon-w-kreutzer.de“ der Umstand, dass die Merkel-Regierung mit 6 Millionen Elektrofahrzeugen bis zum Jahr 2030 kalkuliert. Diese wiederum benötigten insgesamt rund 1,7 Stromzapfstellen pro Fahrzeug. Dementsprechend groß ist die Zahl der Ladestellen.

Kreutzer rechnet vor: In den kommenden Jahren also würden gut 1,3 Millionen Mannjahre benötigt werden, um 10,3 Millionen Ladestellen aufzubauen. So jedenfalls offenbar die Rechnung für den Fall, dass am Ende 255.000 zusätzliche Personalstellen geschaffen worden sein sollen. Denn: pro Jahr kämen etwa 25.000 Stellen dazu, was wiederum im Mittel 125.000 Stellen (mehr) entspricht und für 10 Jahre entsprechend 1,3 Millionen Mannjahre.

Nun wird es dem Plan nach 6 Millionen Nutzer bzw. Fahrzeuge geben. Pro Fahrzeug also werden, hier trennen wir unsere Rechnung ein wenig vom Blog ab, weniger als 0,2 Mannjahre aufgewandt. Sagen wir: 0,15 Mannjahre. Rechnen wir nach: Dies wären also 15 % von üblichen Gehältern, die bei 50.000 Euro inklusive Sozialversicherungsbeiträgen liegen können. Dies wären also 7.500 Euro pro Fahrzeug allein für die Errichtung der Ladestellen, pro Jahr also 750 Euro. Dies wären gut 60 bis sogar 65 Euro monatlich, die ab jetzt bereits zusätzlich aufwandt werden müssen – nur um die Ladestationen zu errichten. Diese Rechnung zahlen Sie – denn das Geld kommt aus den Steuerkassen. Und viele andere Ausgaben ähnlicher Art ebenfalls, wie Sie hier sehen.

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