Talfahrt geht weiter – Krachende Niederlage für SPD in Bayern

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SPD-Parteichefin Andrea Nahles hatte es vor wenigen Tagen selbst gesagt: Die Zusammenarbeit mit der Union mache keinen Sinn mehr, wenn der Unionsstreit alles überlagere. Nahles drohte mit dem Bruch der Koalition. Doch nicht der Unionsstreit stellt die Koalition in Frage, sondern die Talfahrt der SPD bei den Wählerzustimmungen. Ein deutlicheres Signal kann es kaum geben. Die SPD erreichte bei den Bayerischen Landtagswahlen nicht einmal mehr 10 Prozent. Die Sozialdemokraten schnitten noch schlechter ab, als vorhergesagt. Das Zittern geht jetzt weiter. Droht den Sozialdemokraten in zwei Wochen bei den Hessischen Landtagswahlen ein ähnliches Debakel, muss die SPD spätestens dann die Große Koalition in der Tat in Frage stellen.

Parteichefin Andreas Nahles kündigte eine gründliche Analyse des Wahlergebnisses an. Fragen nach personellen Konsequenzen bügelte Nahles ab. Auf die Frage, was sie als Parteichefin falsch gemacht habe, verließ die SPD-Vorsitzende das Interview wortlos.

SPD-Vize Ralf Stegner sieht nach dem Wahldesaster in Bayern den Fortbestand der GroKo gefährdet. Wenn die Regierung weiter Bestand haben wolle, müsse sich etwas gravierend ändern. Den Bürgern Bayerns sei es nicht um die drohende Islamisierung ihrer Dörfer gegangen, sondern um Wohnen, Rente, Bildung, Arbeit und ein soziales Europa. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil bezeichnete die SPD als sehr stark belastet und forderte einen anderen Regierungsstil, denn dieser führe dazu, dass sich die Bürger von Union und SPD abwendeten, sagte er im ARD-Morgenmagazin.

Der versprochene Erneuerungsprozess sei ausgeblieben und die SPD, deren Hauptthema soziale Gerechtigkeit sein sollte, sei in der Regierung nicht sichtbar. Die Bürger würden eine fortschrittliche und zuversichtliche Politik von der SPD erwarten, so Klingbeil. In der Union wurden bereits Stimmen laut, dass die Sozialdemokraten für sich klären müssten, ob sie noch zu dieser Koalition stehen oder nicht. Falls sie in der Koalition bleiben wollten, müssten sie auch danach handeln.

Auch nach diesem Wahldebakel bleibt der Großen Koalition in Berlin nichts anderes übrig, als weiterzumachen. Neuwahlen würden das endgültige Aus für die SPD bedeuten und Merkel kann jetzt keine Neuwahlen gebrauchen. Sie will noch bis 2021 Kanzlerin bleiben. Das kann sie nur, wenn sie die Große Koalition bis dahin noch zusammenhalten kann. Die SPD will sich Anfang November in einer Krisensitzung über die GroKo beraten. Dort soll das weitere Vorgehen in der großen Koalition besprochen werden.

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4 Kommentare zu "Talfahrt geht weiter – Krachende Niederlage für SPD in Bayern"

  1. Harald Schröder | 16. Oktober 2018 um 9:17 | Antworten

    Der Freistaat Bayern wählte vorgestern den Freitod

    Der Hooton-Plan und die massiven, jahrzehntelangen Angriffe gegen das deutsche Herz haben nun, 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, ihre Ziele erreicht: Die Deutschen bringen sich selbst um.
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    Der strapazierte Begriff „Demokratie“, nur Zeitgeist und Eliten bestimmen was als „demokratisch“ gilt, bald auch der Islam
    Demokratie ist das Schlagwort was von CDU bis zu den Linken immer wieder betont wird. Alles ist demokratisch, nur nicht die AfD; so der einhellige Tenor aller Altparteien und ihren angeschlossenen Medien.
    ____________________________

    – SPD-Politiker greifen CSU an
    – Gabriel warnt vor Ende der Großen Koalition
    – SPD in Kiel: „Es gibt nur einen Weg, und der heißt raus aus der GroKo“
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  2. CDU/CSU und SPD gehen mehr und mehr unter. Leider auch Deutschland mit diesen „unfähigen“ und machtgeilen „Politdarstellern“. Ein Ruck muss durch Deutschland gehen, die unausstehliche und dumme Merkel mitsamt ihrer Gang sofort von der „Macht“ zu vertreiben. Der Schaden, den diese Räuberbande tagtäglich anrichtet, ist immens und Merkel und Co. verbauen zusehendst in nur wenigen Jahren Deutschlands Zukunft. Vorher ist in mehr als 1000 Jahren Deutschlands Kultur und Geschichte mühselig aufgebaut worden.
    Hitler war bisher der größte Verbrecher Deutschlands und wahrscheinlich wird Merkel schon heute ähnlich beurteilt und nachträglich von fast allen noch schlimmer beurteilt werden. Machen wir endlich Schluss mit ihr. Nicht nur für das, was sie uns schon alles angetan hat, sondern auch für das, was sie uns noch antun will.
    Auch für diejenigen „Politiker“, die jetzt noch Merkel beistehen, sollte diese „vaterländische Pflicht“ (!!!) gelten. Zum Vergleich: nach dem missglückten Anschlag in 1944 gegen Hitler, sind in weniger Zeit als einem ganzen Jahr viel mehr Menschen getötet worden als in den 5 Jahren seit Kriegsbeginn in 1939. Besser ist es in jedem Fall heute noch Merkels Ende mit „Schrecken“ herbeizuführen als einen noch viel größeren Schrecken „ohne Ende“ erleben zu müssen. Da Merkel uneinsichtig ist und nicht von sich aus „freiwillig“ zurücktreten wird, sollte der Bundestag über ein „konstruktives Mißtrauensvotum“ der wahrscheinlich „geisteskranken“ Merkel das längst verdiente Ende als Bundeskanzlerin bereiten. Merkel ist eine Schande für Deutschland !!! Das müßte doch mittlerweile jeder einigermaßen vernunftbegabte Deutsche einsehen !!! Vor allem auch Merkels „selbstlose Unterstützer“ und „Mittäter“.
    Es darf nicht wieder wie nach Hitler vorkommen, dass die schlimmsten „Mittäter“ später eine persönliche Mitschuld von sich weisen. Das deutsche Volk straft diese „Mittäter“ deshalb schon heute so gut wie es geht ab, nämlich dadurch, dass die Zustimmung für sie bei Wahlen nachläßt und es demnächst kaum noch „Wählerstimmen“ für sie geben wird. Wenn das nicht gewünscht wird, hilft nur Einsehen und schnelle Hilfe bei der Abschaffung der Merkel sowie ihrer Gang. Die SPD sollte sich dieses besonders gut merken, denn sie wird wohl als erste aus dem erlauchten Kreis der „Altparteien“ ausscheiden, wenn sie sich nicht erneuert !!!

  3. Dieses ganze Wahl-Getue ist einen Scheiß wert!!!!

    Strafe muß weh tun und nicht mit weniger Wahlstimmen befriedigt werden!

    Durchladen und abdrücken…. NUR DAS Verstehen diese Verbrecher. Und komme mir keiner mit einer Aussage, daß wären keine Verbrecher!

    Die Nazi’s von heute sitzen (fast) alle im Bundestag! Mal nachlesen bei Wikipedia!!!!

  4. Das Gesicht ist der Spiegel der Seele! Wenn man die Antlitze von Stegner und Nahles betrachtet, wundert man sich, daß überhaupt jemand die SPD wählt.

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