Tausende protestierten gegen Ramstein und Drohnenkriege

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Am Samstag, den 29. Juni haben tausende Menschen an der US-Air-Base Rammstein unter dem Motto „Wer Drohnen sät wird Terror ernten – Ramstein schließen“ gegen den amerikanischen Drohnenkrieg protestiert. Auch Ex-SPD-Politiker Oskar Lafontaine engagierte sich bei der Demonstration und kritisierte das Verhalten der Bundesregierung. Über 5000 Menschen bildeten eine riesige Menschenkette und setzten friedlich ein Zeichen gegen die Rolle des US-Militärstützpunktes.

Ramstein spielt im Drohnenkrieg gegen den Nahen und Mittleren Osten der Amerikaner eine maßgebliche Rolle. Zudem werden aus den USA kommende Signale über die Relaisstation SATCOM in Ramstein in Krisen- und Kriegsgebiete weitergeleitet.

Der Sprecher der Kampagne „Stopp Ramstein“, Reiner Braun sagte: „Dass so viele Menschen gekommen sind, macht Mut“. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf. Auch am Hauptbahnhof von Kaiserslautern hatte es eine Kundgebung mit rund 1500 Menschen gegeben. Der Chef der Linksfraktion, Oskar Lafontaine, forderte die Bundesregierung auf, die Unterstützung für Militäreinsätze der Amerikaner von deutschem Boden aus einzustellen.

„Es ist unerträglich, dass die Bundesregierung dazu schweigt. Es ist schizophren, einerseits Edelmut in der Flüchtlingskrise zu demonstrieren, andererseits aber Angriffskriege der USA zu unterstützen“, so Lafontaine. Drohnenangriffe würden dazu führen, dass sich noch mehr Menschen im Nahen Osten radikalisierten.

„Wir sind kein souveränes Land, solange die Base hier auf deutschem Boden besteht und solange die USA von deutschem Boden aus in aller Welt Kriege führen. Ein Land ist nur dann souverän, wenn es über den Kriegseintritt selbst entscheidet. Und seit Jahrzehnten kann die Bundesrepublik nicht über den Kriegseintritt entscheiden, weil die USA jeden Krieg von deutschem Boden aus führen“, so Lafontaine.

Die „Ramstein Kampagne“ schrieb: „Die US-Air-Base in Ramstein ist in diesen Plänen unabdingbar, da Ramstein sowohl die Einsatz- als auch Befehlszentrale für Luftattacken und Luftanschläge gegen den Iran wäre. Die Air Base ist ebenso für die nachrichtendienstliche Überwachung der gesamten Region sowie für die Kommunikation zwischen dem Nahen Osten und Europa unverzichtbar. Drohneneinsätze in diesem Konflikt – ebenso wie in Afghanistan, Jemen und Irak – werden von Ramstein aus organisiert. Der Kollateralschaden in Form von unschuldigen Zivilisten wäre ohne die Air Base nicht denkbar.“

„Die Munition für diesen Krieg befindet sich in der Air Base und in den Außenlagern, wie schon beim Irak-Krieg in 2003. Die Base ist die Drehscheibe für Fracht- und Truppentransporte. Alle 30 Sekunden kann in Krisen- und Kriegszeiten eines der großen US-Militärflugzeuge aus Ramstein über die unsichere Bevölkerung donnern. „Irgendwo ist wieder Krieg“ – so sagt man dann wieder auf den Straßen von Landstuhl und Kaiserslautern.“ Warum wurde darüber kaum berichtet? Wir lassen diese Proteste nicht unter den Tisch fallen….

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12 Kommentare zu "Tausende protestierten gegen Ramstein und Drohnenkriege"

  1. Reichsdeutscher sagt | 8. Juli 2019 um 9:24 | Antworten

    Das die sogenannten Medien nicht berichten ist doch keine Wunder dazu sollte man wissen oder gehört zu haben wem gehören diese Bedürfnisanstalten der Propaganda – Mafia
    1. Parteien wie Scharia die Spezial Demokratten haben in der Bananenrepublik BRVD buntesweit ihre Goebels Zeitungen verteil das schöne daran ist immer die Unabhäinigkeiten
    2. Dann kommen die Obernazi _Truppen die Größten und gleichzeitig blödesten Blöd – Zeitung , Speichel , Locus, TAZ , Bertelsmann und die Funke – Truppe.
    3. Dann die ARD/ZDF und die privaten Bedürfnisanstalten nicht zu vergessen der sogenannte Staatsschmutz mit den ausländischen Geheimdiensten.
    Diese linken Sch…e werden niemals über Wahrheiten oder Fakten berichten sondern nur über erfundene und geplante Propaganda !!!!!!!!

  2. Haha , wenn ich solche Berichte lese muss ich immer schmunzeln . Ist Herrn Lafontaine nicht bekannt das Deutschland seit 1945 besetztes Land ist und das Deutschland auch für die Besatzungskosten wie z.B. Ramstein aufkommen muss !!!??? Immer diese Halbwahrheiten !!! Dummes Volk und verbrecherische Politdarsteller !

  3. Albert Turban | 8. Juli 2019 um 9:59 | Antworten

    Ich tue was ich dagegen tun kann, mehr kann ich leider nicht. Ich wähle die “ AFD „

  4. Franz Josef Kostinek | 8. Juli 2019 um 10:01 | Antworten

    Deshalb Neuwahlen ! Ich hoffe dass die dann regierenden endlich den Mut haben sich von den USA zu verabschieden und das eigene Land wieder ihr Eigen nennen.

    • Franz Josef , das wird niemals passieren , weil das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat das alle Wahlen seit 1956 ungültig sind. Das kann man ganz leicht Googeln . Somit sind die Volks(veräter)treter auch illegal im Amt . Auf jedem Personalausweis steht klar und deutlich Personal , und das sind wir , mehr nicht . Und ein Land ausgewiesen auch auf dem Personalausweis : DEUTSCH gibt es NICHT .

  5. Heider Heydrich | 8. Juli 2019 um 10:03 | Antworten

    Wer sich die Mühe macht und den Rechtszustand für US-Militär in Deutschland ermittelt, kommt zu der Einsicht, dass Einrichtungen wie Ramstein eine für die BRD rechtsverbindliche Grundlage besitzen und daher nur dann aufgelöst werden können, wenn es zu einer Änderung der Rechtslage zwischen der BRD und den ehemaligen Alliierten kommt. Darüber hat auch Herr Lafontaine genaue Kenntnis. Eine Endgültige Regelung ist nur durch einen Fiedensvertrag, wie er grundsätzlich auch im Grundgesetz vorgesehen ist möglich. Daran wollen jedoch die BRD-Politiker der Altparteien und insbesondere die USA nichts ändern. So bleiben wir ein Satelitenstaat der USA.
    Proteste sind nur eine Ersatzhandlung und darüber sind sich auch die Veranstalter klar. Redlich wäre es, wenn diese eine Revision unserer Rechtslage fordern würden, doch das traut sich eben keiner.

  6. Siegmund Clos | 8. Juli 2019 um 10:24 | Antworten

    Finde ich gut, dass einige Menschen dagegen protestieren, denn die Amis meinen wohl, dass das ihr Land hier sei! Yankee go Home, so wie die Russkis. Letztere hatten wenigstens einen „gewissen“ Anstand bewiesen.

  7. Reichsdeutscher sagt | 8. Juli 2019 um 10:34 | Antworten

    an Franz Josef
    vollkommen richtig und klar formuliert dem ist nichts entgegen zu setzen ein Bundesverfassungsgericht ohne Verfassung GG Artikel 146
    ein nicht mehr vorhandenes GG durch Änderung von Artikel alt 23 zu 23a neu in den EUDSSR – Ländern
    ein sogenanntes Staatsgericht entfallen auf Handelsrecht nach GVG §15,16 und 146
    ein Richter oder Anwalt oder Staatsanwalt ohne Genehmigung der Alliierten spielen Juristen
    Gesetze ohne Geltung und ohne Gültigkeit und ohne Hoheitsrechte erfinden Rechte.
    Ein Mensch wird zum Personal und verliert dabei alle Menschenrechte nach Einführungsgesetze BGB §10 wird zur Sache wie HGB § 10 und diese unterliegt dem Staat ??????????!
    dann noch die Bundesbereinigungsgesetze
    Ihr Volldeppen von der Buntesregierung ihr seit für mich die Größten Sch….e !!!!!!!!!!!!!!!!

  8. GG, ART. 139 UMSETZEN!!!!!!!

  9. Reichsdeutscher sagt | 9. Juli 2019 um 9:59 | Antworten

    An Thomas Hoffmann
    Lieber Thomas du meinst wahrscheinlich vom Grundgesetz den Artikel 139 die Entnazifizierung du hast aber den Artikel 146 dabei vergessen und zwar die eigene Verfassung von unserem eigenen Volk zu bestimmen .
    Empfehlung für dich http://www.staatenlos.info zur Zeit die Beste Blattform für einen Patrioten !!!!!!

  10. Enka Latineg | 9. Juli 2019 um 11:35 | Antworten

    Wieviel CO2 wird im Zusammenhang mit Rammstein emittiert?

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