Tichy will „Correctiv“ verklagen

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Der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen sagte einmal in einem Interview, die Meinungsvielfalt in Deutschland drohe verloren zu gehen. Das Verlorengehen der Meinungsvielfalt sei der schleichende Tod der Demokratie. Pleitgen sehe in Deutschland dafür deutliche Anzeichen: „In vielen Fragen beobachte ich eine homogene Berichterstattung. Alle marschieren in eine Richtung, nicht selten im Einklang mit der vorherrschenden Meinung in der Politik. Bedenklich!“

„Bösartige Stimmung würden vor allem oftmals genau diejenigen verbreiten, die sich auf Demokratie und Meinungsfreiheit berufen würden, tatsächlich aber eine besondere Vorliebe dafür entwickeln würden, Menschen mit einer anderen Meinung zum Schweigen zu bringen. Als solcher Stimmungsmacher würde sich vor allem der Verein „Correctiv“ betätigen, der behaupte, Journalismus für die Gesellschaft und mit der Gesellschaft zu machen“, sagte Pleitgen.

„Tichy“ hält das aktuell bei Facebook betriebene Verfahren des sogenannten „Faktenchecks“ aus mehreren Gründen sogar für rechtswidrig und will „Correctiv“ deswegen vor Gericht verklagen. Denn (Presse-)Meldungen, die dem „politisch der Linken zuzuordnenden Prozessgegner nicht gefallen“, werden von diesem beim „Teilen“ auf Facebook mit einem Sticker versehen.

Tichy geht es um die Abwehr von Maßnahmen, die einem Pressemedium sonst gar nicht zur Verfügung stehen und die „Correctiv“ nur aufgrund der ihr von Facebook verliehenen Machtbefugnisse möglich sind. Es geht darum, dass die „Correctiv“ mit den „streitgegenständlichen Warnungen die Verbreitung eines Artikels von ‚Tichys Einblick‘ beschränkt und behindert und sich zu gleich schmarotzerisch an die Reichweite des Artikels anhängt.“, heißt es bei „Tichy“.

„Im Printbereich“, so Tichy weiter, wäre eine solche Praktik – etwa dass Focus-Mitarbeiter während der Auslieferung des ‚Spiegel‘ einen Focus-Sticker auf dessen Titelseite aufkleben, oder umgekehrt – kaum denkbar.“ Im digitalen Bereich sei genau dies „Correctiv“ u. a. aufgrund der Kooperation mit Facebook möglich. „Damit werde der Bereich der Auseinandersetzung mit publizistischen Mitteln überschritten und man bediene unlautere Geschäftspraktiken.“

Weiter heißt es bei Tichy: “Correctiv” ist kein neutraler Faktenchecker, sondern ein journalistischer Söldner, der durch die von uns gerichtlich angegriffene Methode des “Faktenchecks” seine ideologischen Überzeugungen unter Ausnutzung der strukturellen Überlegenheit eines Monopolisten (Facebook) und unter Verstoß gegen die Grundrechte der Betroffenen rechtswidrig durchsetzen will. Wir lassen diese wichtige Rechtsfrage jetzt gerichtlich klären.“

Denn wenn „Correctiv“ sein willkürliches Unwerturteil über einen publizierten Artikel auf Facebook fälle, werde die Verbreitung des Contents herabgesetzt. Durch diese strittige Methode könne „Correctiv“ ihre herabsetzende Bewertung unter Ausnutzung der strukturellen Überlegenheit eines Monopolisten und unter Verwendung der nur für sie eingerichteten Diskreditierungsfunktion des sogenannten „Faktenchecks“ rechtswidrig durchsetzen. Der „Faktencheck“ sei daher in seiner konkreten Form wettbewerbswidrig und verletze auch Grundrechte aus Artikel 3, 5 GG. Mit anderen Worten: Das Instrument ist Teil einer Zensur, die wir auch hier dokumentieren.

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1 Kommentar zu "Tichy will „Correctiv“ verklagen"

  1. Reichsdeutscher sagt | 29. November 2019 um 11:42 | Antworten

    dies ist auch ein finanzierter Hurenbock von Murksels Gnaden die alles für Geld tun um zu lügen und zu betrügen ein MSM Propaganda der Faschisten und der Sozialisten der Bolschewikis der Bananenrepublik BRVD eines der größten Irrenanstalten mit Adolf und Goebels auf einer Linie !!!!!!!!!

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