Trump fordert „faire Handelsbedingungen“ zwischen EU und USA

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Beim Weltwirtschaftsforum in Davos machte Trump deutlich, dass er sich faire Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Europäischen Union wünsche. Zuvor hatte Trump Gespräche mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geführt. Trump kommentierte, „dass die EU ein deutlich schwierigerer Verhandlungspartner sei als China. Es sei zu viel an kapriziösem Verhalten bei gleichzeitig zu geringer Bereitschaft bemerkbar, dem Partner USA entgegenzukommen“, so Trump.

Den USA sei durch die Handlungsweise und das Verhalten der EU ein Handelsdefizit von 150 Milliarden US-Dollar entstanden. Man sei nicht mehr bereit, dies auf Dauer hinzunehmen. Die EU müsse sich nun beeilen, zeitnah eine tragfähige Lösung im Handelsstreit anzubieten. Anderenfalls „müssten sich die USA etwas einfallen lassen“, so Trump weiter.

Auf eine Digitalsteuer Brüssels gegen US-Tech-Konzerne würde man dann mit Strafzöllen auf Pkws antworten. Zwar habe Trump noch keinen Zeitplan für ein Ende der Verhandlungen mit der EU, aber das Datum sei nicht mehr weit entfernt. Er habe erst das Teilabkommen mit China abschließen wollen, bevor er sich der EU widme, sagte Trump.

Die EU müsse fair mit den USA handeln. Sollte es keine Bereitschaft der EU-Kommission geben, ihre erheblichen Zollschranken zu ungunsten US-amerikanischer Exporteure zu senken, würden die USA notfalls auf ähnliche Maßnahmen zurückgreifen, wie im Handelskonflikt mit China. Europa habe „sehr lange auf Kosten der USA gelebt“, sagte Trump.

Das Handelsbilanzdefizit zwischen den USA und der EU resultiert unter anderem daraus, dass Brüssel auf EU-Autos (z. B. Cadillac, Ford, Chrysler) im Schnitt zehn Prozent Zollgebühren erhebt, während die USA für Mercedes, Peugeot etc. nur 2,5 Prozent Zölle verlangen. Für die ohnehin unter den politischen Interventionen aus Brüssel und Berlin leidende deutsche Autoindustrie ist dies eine Erleichterung – für die USA jedoch ein sehr schlechter Handelsdeal.

Trump wiederholte auch seine Kritik an der Welthandelsorganisation (WTO). Diese habe die USA lange Zeit sehr unfair behandelt, sagte Trump. Ohne die Organisation hätte China nie die Rolle einnehmen können, die das Land nun innehabe. China und auch Indien hätten nun großartige Vorteile. WTO-Generaldirektor Azevedo sagte, das System „habe in vielen Bereichen nicht richtig funktioniert. Die WTO müsse sich daher ändern. Alle müssten zusammenarbeiten, damit die WTO eine relevante Rolle angesichts der aktuellen Herausforderungen spielen könne. Umgekehrt ist die Situation für Unternehmen in Deutschland langsam ungemütlich. Zulieferer und die Autoindustrie selbst gehen im Merkel-Land jetzt schon am Stock – wie wir hier enthüllen. 

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1 Kommentar zu "Trump fordert „faire Handelsbedingungen“ zwischen EU und USA"

  1. Donald Trump bezeichnet EU-Diktatoren als seine Partner & Freunde
    https://www.youtube.com/watch?v=L6D9ImE3CaE

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