Trump legt sich mit Pharmaindustrie an – Mit Erfolg

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Trump Pharmaindustrie

US-Präsident Donald Trump hat per Twitter über die Pharmakonzerne geschimpft. Die Preissteigerungen in der Branche seien unverhältnismäßig, sagte Trump und drohte mit Konsequenzen. „Pfizer und Co. sollten sich schämen, dass die Medikamentenpreise grundlos erhöht worden sind“, twitterte der US-Präsident und drohte mit entsprechender Antwort. Trumps Gesundheitsminister Alex Azar ergänzte: „Die Medikamentenpreise werden sich ändern, ob es den Pharmakonzernen passt oder nicht“.

Pfizer hatte erst im Juli die Preise von 40 Medikamenten erhöht. Es war bereits die zweite Preiserhöhung in diesem Jahr. Trumps Ärger über die Medikamentenpreise ist nicht grundlos. Denn Die USA haben die höchsten Medikamentenkosten weltweit. Amerikaner zahlen pro Jahr durchschnittlich 1.100 Dollar für Medikamente. Jeder Vierte kann aufgrund der Preise seine Medikamente nicht regelmäßig nehmen. Bislang regulierte die amerikanische Regierung die Preise nicht, anders als in Deutschland.

Folglich legen Pharmakonzerne die Preise nach Belieben fest und danach, was sie am Markt erzielen können. Gegner der Pharmaindustrie kritisieren schon lange die viel zu hohen Margen, die riesigen Marketingbudgets und die exorbitanten Managergehälter. Doch seit einiger Zeit steht die Pharmabranche in den USA unter Beobachtung. Zu viele Fälle hatten den Ärger der Amerikaner heraufbeschworen. Beispielsweise hatte ein Pharmakonzern ein sehr billiges und gängiges Antiparasitikum aufgekauft und dann den Preis um 5.000 Prozent gesteigert. Kurze Zeit später wurde ein Antiallergikum des selben Konzerns um 400 Prozent teurer.

Die Fälle gingen sogar bis vor den US-Kongress. Trump kritisierte die Medikamentenpreise in den USA bereits mehrfach. Zwar wurden noch keine entsprechenden Gesetzesänderungen veranlasst. Doch anscheinend reichte es schon aus, dass Trump der Pharmaindustrie auf Twitter drohte. Seine harsche Kritik an der Preispolitik der Pharmakonzerne zeigt nun erste Wirkung in der Branche. Nach dem der US-Pharmakonzern Pfizer erste Preissenkungen ankündigte, folgten nun auch der schweizerische Konzern Novartis und der amerikanische Konzern Merck. Sie gaben an, auf Preiserhöhungen verzichten zu wollen und kündigten ebenfalls einige Preissenkungen an.

Trump bedankte sich bei den Konzernen, kündigte dennoch an, die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente senken zu wollen. Gesetzesänderungen sind also nicht ausgeschlossen.

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4 Kommentare zu "Trump legt sich mit Pharmaindustrie an – Mit Erfolg"

  1. Trump sagt was er denkt und macht was er sagt. Er hält seine Wahlversprechen – sehr zum Ärger von Noch-Kanzlerin Merkel alias Kazmierczak.
    Donald kümmert sich um seine Wähler – meist kleine Leute und nicht Konzerne, was ebenfalls das Rumpelstilzchen Merkel (CDU) und ihre hörigen Altparteien ärgert.

    Insbesondere das SPD-Heikochen pinkelt Trump ans Bein. „Heiko-chen“ Maas schimpft auf Trump: SPD-Außenpolitik im Kriegszustand?

    Anders Putin: PUTIN bescheinigt Trump, auf die Wähler zu hören. Zwei echte Populisten.

  2. Pharma Konzerne sind AG´s. Also müssen sie Gewinne machen. Da gib es verschiedene Möglichkeiten. Es müssen die Preise steigen, es müssen mehr Mensch krank werden und es sollte kein Medikament geben, das bei einer Krankheit wirklich hilft, sonst ist der Gewinn dahin.

  3. Leute, kauft euch alle das Buch „Wenn das die <menschheit wüsste".

    Dann wisst ihr über alles Bescheid was so läuft auf der Welt, und warum.

    33,00 Euro lohnen sich!!!!!

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