Trump maßregelt Möchtegern-Napoleon Macron

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US-Präsident Trump hat den französischen Präsidenten Emmanuel Macron öffentlich zurechtgewiesen. Er warf Macron vor, sich in die Iran-Politik der USA einzumischen. Auf Twitter schrieb Trump: „Ich weiß, dass es Emmanuel gut meint wie all die anderen, aber niemand spricht für die USA außer die USA selbst. Niemand hat das Recht, uns auf irgendeine Weise zu bearbeiten, zu formen oder zu repräsentieren!“.

Trump hatte im Mai 2018 den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran verkündet. Seitdem verfolgt er eine Politik des maximalen Drucks gegen den Iran, Sanktionen gegen Teheran wurden mehrfach verschärft. Frankreich will aber an dem Atomabkommen weiter festhalten. Das Atomabkommen war unter Präsident Obama geschlossen worden.

Mit dem Iran-Abkommen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action), das Obama 2015 mit dem Iran traf, konnten die iranischen Mullahs alles von Obama bekommen, einschließlich Atomwaffen und viel Geld, um die Region im Nahen Osten weiter zu destabilisieren. 2009 hätte Obama die Möglichkeit gehabt, die er jedoch ungenutzt ließ, die Opposition der Mullahs zu unterstützen, damit es zu einem Regimewechsel im Iran gekommen wäre. Dies ist allerdings nicht geschehen und so regiert der Deep State auch noch jetzt im Iran. Deshalb ist Trump aus dem Atomabkommen ausgestiegen, welches er als einen „bad deal“ bezeichnete.

Macron, der den Atomdeal mit den iranischen Mullahs beibehalten möchte, versucht derzeit alles, um in dem vermeintlichen Streit zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Macron handele „in Absprache mit Deutschland und Großbritannien und sei zudem in Kontakt mit Russland und China“, teilte der Élysée-Palast mit. Vor wenigen Tagen hatte Macron mit dem iranischen Präsidenten Rohani telefoniert und ihn dazu angehalten, die Spannungen mit den USA zu entschärfen.

Ende des Monats wird im französischen Biarritz ein G7-Gipfel stattfinden. Dort wird Trump auf Macron und Merkel treffen. Macron soll geplant haben, Rohani zu dem Gipfel einzuladen, was vom Élysée-Palast aber dementiert wurde. Das wäre ein unglaublicher Affront gegenüber Trump, den sich der Möchtegern-Napoleon kaum erlauben könnte.

Im Zusammenhang mit dem Öltanker-Konflikt in der Straße von Hormus des Persischen Golfs hatte Großbritannien den USA bereits signalisiert, sich bei einer möglichen Militäraktion gegen den Iran zu anzuschließen, um die Handelsroute der Tanker zu schützen. Aus Deutschland kam eine Absage zu der Militärmission. Die geostrategischen Hintergründe dazu sind brisant…

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3 Kommentare zu "Trump maßregelt Möchtegern-Napoleon Macron"

  1. Trump hat dem kleinen Manuel schon einmal in väterlicher Fürsorge die Schuppen vom Jackett geklopft. Wenn sich der Bengel weiter daneben benimmt, dann wird Papa Donald bestimmt über wirksamere erzieherische Massnahmen nachdenken.

  2. Weshalb Trump gegen den Iran ist kann man im Buch von Frederick Forsyth mit dem Titel „Die Faust Gottes“ nachlesen.

  3. Wenigstens einer der Mumm hat. Unsere W……hat keinen Schneid. Wichtig ist, dass Macron und sie weiter busseln können.

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