Trump prüft Abzug von US-Truppen aus Deutschland

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US-Truppen Abzug 2.7.2018

Berichten der „Washington Post“ zufolge denkt US-Präsident Donald Trump darüber nach, die in Deutschland stationierten US-Truppen abzuziehen. Für Trump sollen demnach zwei Optionen denkbar sein: Die Rückkehr der Truppen in die USA oder die Verlegung nach Polen. Laut „Washington Post“ soll es sich bislang jedoch nur über eine interne Studie des Pentagon handeln, schreibt die „Welt“.

US-Präsident Trump soll die Idee eines Truppenabzugs bei einem Treffen mit seinen Militärberatern und Vertretern des Weißen Hauses geäußert haben. Dem Bericht der „Washington Post“ zufolge sollen die europäischen Nato-Mitglieder über diese Studie beunruhigt sein. Sie versuchen derzeit herauszufinden, ob Trump es mit seinem Vorhaben ernst meine oder ob diese „Überlegung“ lediglich einer Truppen-Neustrukturierung im Zuge des Nato-Gipfels im Juli sein soll.

Bislang dementierten sowohl der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats als auch des Pentagons, eine Analyse über einen möglichen US-Truppenabzug aus Deutschland angefordert zu haben. Die Stationierung der US-Truppen im Ausland werde jedoch regelmäßig im Hinblick auf Kosten-Nutzen geprüft. Die USA fühlten sich Deutschland als Nato-Partner nach wie vor verpflichtet.

In der Vergangenheit kritisierte Trump die Nato immer wieder als obsolet, gleichzeitig forderte er die acht Nato-Partner zu höheren Verteidigungsausgaben auf. Diese seien der 2014 getroffenen Vereinbarung zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben für die Nato nicht genügend nachgekommen. Die Vereinbarung der Nato sieht vor, dass die Mitgliedstaaten ihre Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen.

In Deutschland ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs das größte Kontinent an US-Truppen stationiert. Die US-Armee hatte sowohl in das Militärkrankenhaus von Landstuhl sowie auch die bekannte Air Base von Ramstein und schließlich auch in Wiesbaden viel Geld investiert. Dies scheint günstiger, als die Armee an anderen Standorten komplett neu aufzubauen. Trump zeigte sich entsprechend angriffslustig. Er hatte vor kurzem EU-Ländern und auch insbesondere Deutschland vorgeworfen, zu wenig Geld in die Verteidigung zu investieren. Zunächst hatte Deutschland die Zusage gegeben, 2 % pro Jahr zu investieren und dieses Ziel bis zum Jahr 2024 ausgerufen. Nun jedoch wurde dieses Versprechen zum Teil wieder einkassiert.

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2 Kommentare zu "Trump prüft Abzug von US-Truppen aus Deutschland"

  1. Jakob Josef Sailer | 3. Juli 2018 um 9:09 | Antworten

    Dann sollen sie halt gehen. Schon in den 60er Jahren hat man geschrieen Ami go Home. Besser schneller als langsam. Für Ihren Aufenthalt zahlen wir lt. GG sowieso. Dann kämen diese Gelder wenigstens Deutschland zu Gute, es sei denn dem Merkel fällt wieder was ein, sie woanders zu verbraten.

  2. Nah dran, heute mittendrin in der Palz, Gott erhalt’s. Die Entnazifizierung nach dem WW2 wurde im Zuge amerikanischer Interessen unters deutsche Volk gejubelt. So gesehen, waren die damals agierenden „Oberen der Demokratie“ keinen Pfifferling wert. Mit rühmlicher Ausnahme Willy Brandt, dem so oft durch die Mitte der politischen Parteienlandschaft agierenden Konservaran, verächtlich als Vaterlandsverräter gebrandmarkt. Zu Unrecht. Er ist für mich der einzig Gradlinige Politiker dieses Farbenkonstrukts mitten in €Uropa und mußte dann von den „Brüdern“ aus dem Osten zur Aufgabe gezwungen werden und natürlich auf Anweisung. Von wem nur, woe der doch von den USA NICHTS hielt. Berlin und Tschermeny FIRST. So könnte man es deuten.

    Die Rechnung ging bis heute nicht auf. Die USA sind zwar mächtig, aber deren Stern dem rapiden Verfall ausgeliefert. Wersagtes denen, wenn nicht TRUMP??

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