Trump trifft Putin – Lichtstreif am Friedenshorizont?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Trump trifft Putin 2.7.2018

Am 16. Juli wollen sich US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin zu einem Gipfel in der finnischen Hauptstadt Helsinki treffen. Die beiden Staatschefs wollen vor allem die Themen Syrien und Ukraine besprechen sowie Russlands angebliche Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl. Auf Anfrage von Journalisten, worüber Trump mit Putin sprechen wolle, antwortete dieser, er wolle auch über Frieden reden. Er wolle mit Russland deeskalieren, eventuell auch mit China. Dadurch könnten Millionen Dollar an Rüstungsausgaben eingespart werden.

Zudem wolle Trump überlegen, ob es noch notwendig sei, alle Russland Sanktionen aufrechtzuerhalten. Auch die Krim soll Thema sein. Nach wie vor wird Russland vorgeworfen, die Krim annektiert zu haben. Trump bezeichnete jetzt die Annexion der Krim als Wiedervereinigung von Russland und der Krim. Ob die USA Russlands Anspruch auf die Krim anerkennen werde, sei noch nicht entschieden, sagte Trump. Beim G7-Gipfel in Kanada sagte Trump, die Krim wäre russisch und damit wäre das Thema beendet.

Das geplante Treffen zwischen den Spitzenpolitikern wird nicht überall mit Freude aufgenommen. Auch bei dem Treffen Trumps mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong-Un gab es die Befürchtung, dass der US-Präsident dazu gebracht werden würde, die Interessen des Westens zu verraten. Das ist allerdings nicht geschehen. Vor dem Trump-Putin Gipfel sind jetzt die gleichen Warnungen zu hören. Medien berichten von Besorgtheit und von „Ängsten“ in London und anderen Teilen Europas wegen eines möglichen „Friedensdeals“ zwischen Putin und Trump.

Laut der britischen Tageszeitung „The Independent“ gibt es nur einen einzigen Grund dafür: Jedes Gespräch über „Frieden“ zwischen Russland und den USA könne das politisch nützliche Feindbild Russlands für London zerstören. Trump wird zudem unterstellt, zu unerfahren und naiv zu sein, um die westlichen Interessen zu wahren. Und der erfahrene Putin könne das ausnutzen. Trump sei dem autokratischen Machthaber Putin nicht gewachsen und kann in die Falle des KGB-trainierten Kreml-Chefs tappen, schrieb die „Bild“.

Die Medien wollen sich anscheinend nicht darauf einlassen, das Treffen zwischen Trump und Putin als positiv zu bewerten. Denn dieser Gipfel ist schon lange geplant. Er kann der Beginn eines neuen Prozesses von Dialogen oder gar Zusammenarbeit und Friedensgesprächen zwischen Russland und den USA werden. Ein Prozess, der die internationale Sicherheit und den Frieden fördern könnte.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

1 Kommentar zu "Trump trifft Putin – Lichtstreif am Friedenshorizont?"

  1. Volker Schulz | 3. Juli 2018 um 16:16 | Antworten

    So, so, Putin hat die Krim annektiert, nachdem er die russische Bevölkerung befragt hatte, aber Jelzin hat das Land verschenkt, ohne die Bewohner zu fragen, ob sie das wollen. Natürlich erzählt mir jetzt jemand etwas vom Völkerrecht, aber das ist mir egal. Es wird nie einen russischen Präsidenten geben, der zulassen könnte, daß vor der Krim Nato-Kriegsschiffe kreuzen oder gar in die Häfen einlaufen.
    Beugt euch den Realitäten und macht Frieden, hebt die Sanktionen auf und bindet Russland wieder in die internationalen Aktivitäten ein. Das wäre im Sinne Europas, nicht immer mehr Panzer an der russischen Grenze und auch keine Nato-Aufnahme der Ukraine.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*