+++ Tschechien erteilt dem Euro erneut eine Absage +++

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Tschechien Euro

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Tschechien ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union. Die EU-Verträge sehen vor, dass ein Mitgliedstaat den Euro einführt. Bislang bestand in Tschechien allerdings wenig Interesse, den Euro einzuführen. Zudem gewann im Oktober der Euroskeptiker Andrej Babis die Parlamentswahlen. Damit dürfte mit einer baldigen Euroeinführung in Tschechien kaum zu rechnen sein.

Zudem haben das Finanzministerium und die tschechische Nationalbank erneut davon abgeraten, den Beitritt Tschechiens zu Eurozone festzulegen. Die tschechischen Finanzinstitutionen lehnen die Einführung des Euro auf lange Sicht ab. In ihrem Jahresbericht werteten die Finanzinstitutionen die Erfüllung der Maastrichter Kriterien hinsichtlich der wirtschaftlichen Vereinbarkeit Tschechiens mit der Eurozone aus.

Das Kabinett Babis akzeptierte die Einschätzung von Nationalbank und Finanzministerium. Bereits in seinem Regierungsprogramm kündigte Babis an, den Beitritt zur Eurozone nicht anzustreben. Die Vorbereitung der Tschechischen Republik auf die Euro-Einführung habe sich in den letzten Jahren verbessert, heißt es in dem Bericht. Trotzdem gebe es noch eine Reihe an Mängeln, vor allem seien die Kosten eines Eurobeitritts mit rund 70 Milliarden Kronen derzeit nicht bewältigbar.

Die Gründe für eine weitere Verneinung zum Eurobeitritt liegen sicherlich woanders. Bereits im Frühjahr hatte sich Tschechien vom Euro abgekoppelt und damit seine geldpolitische Richtung eindeutig signalisiert. Die Euroskepsis ist durchaus berechtigt. Denn bislang steht Tschechien in puncto Preisstabilität und langfristige Zinssätze sehr gut da. Auch die Staatsschulden sind kein Problem für Tschechien. Laut Finanzministerium sollen diese dieses Jahr sogar gesunken sein. Sie liegen im Durchschnitt weit unter der Grenze des BIP der Eurozone. Die Abkoppelung war für die Tschechische Krone eine gute Entscheidung. Bereits nach kurzer Zeit zeigten sich die positiven Auswirkungen. Die Krone gilt unter Wirtschaftsanalysten inzwischen als gute Alternative zum Euro.

Die tschechische Politik entfernt sich mit Ungarn und Polen zusehends von der Brüsseler Zentralpolitik. Die Nationalbank hat durch den neuen Regierungschef und Euroskeptiker Babis Rückendeckung für ihre kritische Einschätzung erhalten. Babis sagte vor Weihnachten sogar, dass Tschechien den Eurobeitritt überhaupt nicht anstrebe. Eine gute Entscheidung, wenn man sieht, was der Euro aus den Euro-Staaten gemacht hat.

Quelle: http://www.radio.cz/de/rubrik/wirtschaftsmagazin/finanzministerium-und-zentralbank-gegen-euro

Watergate Redaktion 28.12.2017

 

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