Türkei kündigt Flüchtlingsabkommen mit der EU auf

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Die Türkei hat nach Angaben des türkischen Außenministers das Flüchtlingsabkommen mit der EU aufgekündigt. Ankara sei nicht mehr bereit, illegale Migranten und Flüchtlinge, die über die Türkei in die EU eingereist sind, im Rahmen der vereinbarten Rückführung aufzunehmen, hieß es. Gleichzeitig hat Slowenien vorsorglich militärische Truppen an die Grenze zu Kroatien entsendet, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur „STA“. Das slowenische Militär verlegt neben Soldaten auch gepanzerte Fahrzeuge und moderne Infrarot-Überwachungstechnik an die Grenze. Müssen wir jetzt eine neue Masseneinwanderungswelle wie 2015 befürchten?

Obwohl die sogenannte klassische Balkanroute als weitgehend geschlossen gilt, haben sich alternative Migrationsrouten über Bosnien, Kroatien und Slowenien etabliert. Hinzu kommt nun die Aufkündigung der Türkei des EU-Flüchtlingsabkommens. Ankara reagiert damit auf EU-Sanktionen, die gegen die Türkei aufgrund des Zyperns-Konflikts verhängt wurden, berichten die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“. Ankara ist verärgert, weil die EU Sanktionen wegen der Erdgas-Bohrrechte im östlichen Mittelmeer gegen die Türkei verhängt hat. Türkische Bohrschiffe suchen nach Erdgas in einem Gebiet, welches das EU-Land Zypern allerdings für sich beansprucht.

Die türkische Regierung wirft Brüssel außerdem vor, die versprochenen Zahlungen für die Aufnahme von Flüchtlingen aus der EU nicht vollständig geleistet zu haben. Der türkische Innenminister Soylu hatte die EU bereits mit den folgenden Worten gewarnt: „Wenn wir die Schleusen öffnen, überleben die Regierungen der EU keine sechs Monate“. Nach Angaben des türkischen Gouverneurs Sahin sollen sich alleine in Istanbul mehr als eine Million Syrer aufhalten. Die Zahl sogenannter Flüchtlinge in der Türkei wird derzeit auf über drei Millionen geschätzt.

Auch innerhalb der Türkei kippt die Stimmung in der Bevölkerung gegenüber den „Flüchtlingen“. Syrer werden immer offener aufgefordert, das Land zu verlassen. Nach Aufkündigung des Flüchtlingsabkommens mit der EU und der zunehmend kritischen Lage in der Türkei, könnten sich die in der Türkei befindlichen „Flüchtlinge“ bald auf den Weg in die EU machen. In jedem Fall dürfte die Kündigung des Deals negative Auswirkungen auf die Europäische Union haben. Wie die EU tatsächlich reagiert, lesen Sie hier. 

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9 Kommentare zu "Türkei kündigt Flüchtlingsabkommen mit der EU auf"

  1. Dieter Berger | 24. Juli 2019 um 10:40 | Antworten

    Es wird zeit das die EU in ihrer jetzigen Form auseinander fällt. Wenn das Geld für die Bürger der Zahlländer durch die vielen EU, Migranten und Grünen Kosten immer weniger wird ist sicher jeder geschröpfte arbeitende Bürger bereit die EU abzuwählen. Wenn der Jugend erst das Geld und auch noch Flugverbote ins Haus flattern werden diese hoffentlich auch nicht mehr für die unbewiesene Ideologie der Grünen auf die Straße gehen. Meine Hoffnung stirbt hoffentlich nicht erst nach mir! Bin 82 Jahre

    • Volker Schulz | 25. Juli 2019 um 16:09 | Antworten

      Sie verstehen die Mächtigen nicht. Die EU wird erst zerfallen, wenn es nur noch rauchende Trümmer gibt.
      Whatever it takes. Das ist die Ansage, keiner hat es geglaubt.

  2. Wenn die Türkei ihre Ankündigung war macht, dann gute Nacht.
    Hoffentlich werden dann alle nach Berlin zu unserer liiiiieben Frau Merkel gekarrt und die darf sie dann auch aushalten. Jeder der arbeitet, sollte sofort die Arbeit niederlegen. Mal schauen, woher sie dann das Geld bekommt um diesen Leuten den Wohlstand zu ermöglichen. Ihr Alter habe ich noch nicht ganz. Bin aber Ihrer Meinung

    • Volker Schulz | 25. Juli 2019 um 16:14 | Antworten

      „Jeder der arbeitet, sollte sofort die Arbeit niederlegen.“
      Daraus wird nichts, daran wird schon gearbeitet. Die Leute werden noch mehr malochen müssen, wenn die Ersparnisse weg sind. Und wohnen wollen diese Undankbaren ja auch, daher arbeitet man an den Mieten und Nebenkosten.

  3. Christian Adrion | 24. Juli 2019 um 12:39 | Antworten

    Dagegen hilft nur noch Generalstreik, bloß vorher muss man sich von den regierungstreuen Gewerkschaftsbossen trennen. Denn die sind Systemlige und hängen an den Fresströgen der Macht. Wir brauchen eine unabhängige Gewerkschaft a la Solidarnosz. Dann kann man was bewegen.

    • Volker Schulz | 25. Juli 2019 um 16:16 | Antworten

      Generalstreik? Sie schaffen es ja noch nicht einmal, eine gelbe Weste anzuziehen. Was soll denn da der Nachbar denken, vielleicht, daß man Nazi ist?
      „Der Deutsche steht erst auf, wenn es nichts mehr gibt, was sich zu verteidigen lohnt.“

  4. Tja, warum wandern die Afrikaner in die EU ein? Weil man diese Völker genauso bescheisst, wie die Europäer auch. Man erzählt irgendwelche Märchen u. das soll dann jeder glauben. Es geht nur um Comnerz u. nicht um die Völker. Wann werden die Menschen das begreifen? Würden alle Menschen sich zusammenschließen u. ihre Rechte wieder wahr nehmen, dann könnte ein priv. Interessensverein das sich EU nennt und andere Stiftungen u. Vereine, die die Werte der Menschen veruntreuen, nichts mehr anhaben. Auch die Afrikaner geben (freiwillig) ihr Land in fremde Hände. Warum merken sie das nicht? Weil sie genauso belogen und betrogen werden wie wir alle. Wir wurden alle Systemkonform dressiert u. deshalb merken wir nicht wie unsere Bodenrechte einkassiert werden. Den meisten Stammesdeutschen fehlt die Sensibilität dafür, das wurde uns antrainiert aber man kann sich wieder einschalten u. recherchieren wie es wirklich aussieht. Glaubt nix, prüft das alles selber nach, nur so erfährt man die Wahrheit!

  5. Volker Schulz | 25. Juli 2019 um 16:21 | Antworten

    Erdogan gibt Europa frei zur Eroberung. Endlich, unsere Politiker warten darauf.
    Vor Jahren habe ich gesagt, Schweden, Frankreich, Holland, Belgien, Deutschland werde die Reihenfolge Richtung 3. Welt sein. Ich habe mich geirrt, heute sage ich: Deutschland, Schweden, Frankreich, Holland, Belgien. Deutschland gewinnt den Wettbewerb mit drei Runden Vorsprung. Merkelseidank.

  6. Da wird sich einiges tun, Türkische Flüchtlinge – übereine Million die wir dann erwarten dürfen. Dann die Schlepperaktionen, die sogar von der Marine unterstützt und überwacht wurde, Maas will die „Willigen“ für den größten Transfer aus Afrika zusammenrotten.
    Uns versuchen sogar die Chefs der Landesregierungen die Lüge aufzutischen, die Zahlen sind sogar zurück gegangen. Wer nicht ganz geistig zugeknetet ist, sieht was jetzt kommt und Merkel geht in Deckung und lässt um den Bundestag schon mal einen Graben ziehen.
    Sollen sie nur – ich mache keine Gefangenen und werde diese Kriminellen zur Rechenschaft ziehen, wo immer ich die sehe und erwisch – und sei es nur mit der blanken Faust!

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