Übernimmt Trump bald die Kontrolle über die Fed?

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Trump Fed

In einem Interview mit dem US-Sender CNBC kritisierte US-Präsident Trump die Geldpolitik der Federal Reserve. Die Erhöhung des Leitzinses schädige die Wirtschaft. Trump könnte jedoch bald die Kontrolle über die Fed erlangen. Denn im Gouverneursrat der Fed werden vier Gouverneurs-Sitze frei. Trump kann Gouverneure nach seinen Interessen nominieren. Die Fed könnte also bald unter stärkere politische und staatliche Kontrolle kommen.

Die mehrfache Anhebung der Leitzinsen sei ungerecht gegenüber der amerikanischen Wirtschaft, kritisierte Trump. Andere Notenbanken wie die Bank of China oder die EZB würden ihre Leitzinsen weiter künstlich niedrig halten und so die eigene Währung bewusst schwächen. Dadurch werde der US-Dollar stärker und US-Waren und Dienstleistungen teurer. Die Folge sei, dass Importe in die USA steigen, die Export aufgrund des starken Dollars aber sinken.

US-Finanzminister Mnuchin verteidigte Trumps Kritik an der Fed. Trump wolle mit seiner Kritik an der Geldpolitik der Fed nicht die Devisenmärkte beeinflussen. Ein starker Dollar sei zwar im Interesse der USA und Ausdruck der amerikanischen Wirtschaftsstärke, sagte Mnuchin. Er halte es jedoch für keinen Fehler, dass der Präsident die politischen Entscheidungen der Fed beobachte.

Trump hatte auch per Twitter die Geldpolitik der Fed kritisiert. Aus seiner Sicht sei der Dollar überbewertet. Wäre der Dollar niedriger, wären auch die Exporte aus den USA billiger. Trump kritisierte, dass sich dadurch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China verschlechtere. Die Fed mache die Bemühungen der Regierung, die Wirtschaft in den USA anzukurbeln, zunichte.

Insgesamt hat der Gouverneursrat der Federal Reserve Bank sieben Mitglieder. Aktuell ist er nur durch drei Gouverneure besetzt. Zwei der drei Gouverneure wurden von Präsident Trump eingesetzt. Zwei weitere wurden von Trump bereits nominiert und müssen nur noch vom Senat bestätigt werden. Danach kann Trump nochmals zwei weitere Gouverneure nominieren. Insgesamt kann er sechs der sieben Ratsmitglieder nominieren.

Unterm Strich kann Trump also die Kontrolle über die Fed übernehmen. Als das Gesetz zur Gründung der Fed erlassen wurde, war der Staatssekretär des Finanzministeriums als Leiter für die Fed vorgesehen. Die Fed ist jedoch seit vielen Jahrzehnten in privater Hand. Sie ist eine der mächtigsten Institutionen der Welt. 1913 fiel die Macht über den US-Dollar in die Hand der mächtigsten Privatbankiers. Dies waren die Rothschilds, Rockefellers, Morgans und Warburgs. Sie hatten zuvor ein Kartell gegründet und vereinigten damals rund ein Viertel des damaligen verfügbaren Reichtums auf sich. Sie gründeten Anfang 1914 die Federal Reserve Bank.

Doch die amerikanische Zentralbank ist keine Staatsbank, sondern in Privatbesitz. Sie verfügt schon lange nicht mehr über die notwendigen Wertreserven. Heute ist die Fed in Zentralbanken verschiedener amerikanischer Bundesstaaten aufgeteilt. Sie gehören den größten privaten Geschäftsbanken der USA wie Rothschild, Warburg, Goldman Sachs, Morgan, Lehman Brothers und weiteren.

Da die Fed Privateigentum ist, haben die amerikanischen Behörden derzeit kein Recht, Einblick in die Finanzaktionen der Fed zu erhalten. Die Besitzverhältnisse der Fed haben unglaubliche Auswirkungen, denn die USA sind mit mehreren Billionen US-Dollar Schuldner bei ihr. Diese Ära könnte mit Trump nun bald zu Ende gehen, wenn der Präsident durch den Einsatz der Gouverneure mehr Einfluss und möglicherweise mehr Einsicht in die Fed erhält.

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4 Kommentare zu "Übernimmt Trump bald die Kontrolle über die Fed?"

  1. Übernimmt Trump bald die Kontrolle über die Fed?
    Das wäre eine Sensation und würde die Welt verändern:
    Ein Lichtstreif am Friedenshorizont!

  2. Heute ist die Fed in Zentralbanken verschiedener amerikanischer Bundesstaaten aufgeteilt. Sie gehören den größten privaten Geschäftsbanken der USA wie Rothschild, Warburg, Goldman Sachs, Morgan, Lehman Brothers und weiteren.
    ———-
    Überholt: Goldman Sachs hat 2008 den Rivalen Lehman Brothers beseitigt, dank der guten Beziehungen von Hank Paulson zu President Bush.

  3. Wir alle wissen ja, dass Präsident Kennedy sich mit der FED anlegte und ihr die Kontrolle über den Dollar nehmen wollte. Neue Dollarnoten wurden schon gedruckt. Und was geschah? Kennedy wurde eliminiert, sein Tod wurde nie richtig aufgeklärt. Alle unliebsamen Zeugen starben. Wenn sich der Trump mit der FED anlegt, dann kann er gleich sein Begräbnis planen.

  4. „, sagte Mnuchin. Er halte es jedoch für keinen Fehler, dass der Präsident die politischen Entscheidungen der Fed beobachte.“

    Da gibt es doch eine Aussage, die Rothschild zugeschrieben wird: Gib mir die Kontrolle über eine Währung und es ist mir egal welche Marionette auf dem Thron sitzt.
    Ist Trump das Marionettendasein leid? Dann wäre er tatsächlich auf einem Weg, den schon Lincoln, Hitler und Kennedy beschritten.

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