Umweltschutz: Wenn der Bundespräsident Steinmeier falsch mahnt und rechnet….

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Frank-Walter Steinmeier ist Bundespräsident, reist und mahnt viel. Jüngst war Frank-Walter Steinmeier auf den Galapagos-Inseln unterwegs und warnte uns vor dem Plastikmüll in den Weltmeeren. Zu Recht, wie wir meinen: Die Plastikberge sind schlicht Todesfallen für die Fische. Nur hat Frank-Walter Steinmeier sich bei seiner Warnung auf falsche Zahlen bezogen. Auf ganz falsche Zahlen. Das wirft ein bedenkliches Licht auf ihn und seine Behörde.

Der Mahner und Rechner

Seine Aussage: Bis 2050 könnten die Weltmeere ebenso viel Plastik enthalten wie Fische. Gerechnet in Tonnen. Nach einem Bericht auf „www.politplatschquatsch.com“ gehen zahlreiche Forscher von falschen Annahmen aus. Von veralteten Annahmen. Die „Zeit“ berichtet, dass in den Meeren ungefähr 150 Millionen Tonnen Plastik schwimmen würden. Dies seien ungefähr 20 % des Gewichtes der Fische im Meer.

Mittlerweile liegen Schätzungen vor, wonach im Jahr 2025 dieses Gewichtsverhältnis nicht mehr 1:5 lautet, sondern 1:3. Frank-Walter Steinmeier also erwartet für das Jahr 2050 nun eine mögliche Relation von 1:1.

Die Annahmen jedoch sind nicht richtig. Forschungen einer Gruppe um den Ozeanologen Xabier Irigoien haben herausgefunden, dass die Gewichtsmenge der Fische, die in den Weltmeeren schwimmen, um den Faktor 10 zu niedrig eingeschätzt würden. Das ist erheblich. Rechnen wir nach: Wenn das Verhältnis derzeit 1:5 betragen soll, wären es demnach 1:50. Im Jahr 2025 wären es den vorliegenden Erwartungen nach dann nicht 1:3, sondern 1:30. Und 2050, wenn Frank-Walter Steinmeier Recht im Unrecht hat, sind es 1:10.

Also vollkommen, um Dimensionen falsche Zahlen, die unser Bundespräsident verbreitet. Fragt sich, ob er auch andere vollkommen falsche Zahlen verbreitet. Die Redaktion ist strikt gegen die Plastikvermüllung im Meer. Nur: Wenn der Kampf dagegen durch vollkommen absurde Zahlen diskreditiert wird, dient dies nicht der Angelegenheit.

Herr Steinmeier verwendet vollkommen falsche Daten. Hätten Sie das gedacht?

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8 Kommentare zu "Umweltschutz: Wenn der Bundespräsident Steinmeier falsch mahnt und rechnet…."

  1. Das Problem ist nicht falsch rechnen etc.
    Churchill : Statistik gefälscht etc.
    Das Problem ist, dass der PMüll zu 98 % aus Afrika und Asien stammt.
    Da hilft es wenig wenn wir ab morgenkeine Qtips mehr verwenden dürfen.0

  2. Benedikt Gresser | 24. Februar 2019 um 10:17 | Antworten

    Die Ignoranz arroganter „Führungspersönlichkeiten ignoriert das schließliche Ende eines Weges, nur um weiter Privilegien genießen zu können, deren Legitimation auch das aufdringlichste Etikett nicht herstellen kann. Bauern, die ihre faulen Äpfel versuchen angemalt als Frischobst zu verkaufen, kann man nur den Besuch beim Facharzt empfehlen.

  3. Natúrlich gibt es erschreckend zu viel Plastikmüll.Die Supermärkte der Welt sind voll damit. Oma und Opa hatten 1950 keinen Mülleimer und auch praktisch keinen Müll. Sie waren weitgehend Selbstversorger und die Weltbevölkerung
    war wahrscheinlich nicht die Hälfte von heute. Also bitte eine sinnfällige Erklärung, wie es bei weiter dramatisch
    steigender Weltbevölkerung funktionieren soll. Was nicht heißen soll, das jeder Mensch auf dieser Erde aufgefordert ist,
    Plastik so wenig wie irgend möglich zu verwenden.

  4. Wolfgang Prasser | 24. Februar 2019 um 19:04 | Antworten

    Als Bundespräsident würde ich mich schon hüten müssen, mit falschen Zahlen zu operieren. Aber das muss in dieser Regierung aus Abgehobenen an der Luft liegen, wenn ich an Klimalüge, Dieselskandal oder Kosten der Migration denke!

  5. Es wäre mal wirklich höchst interessant zu welchen Anteilen sich dieser Müll verteilt.
    Glaubt denn wirklich wer das eine Tüte die aus welchen Gründen auch immer in Frankfurt in den Main kommt später im Atlantik rumschwimmt?
    Oder eine Zahnbürste, die am Strand liegt erstmal tausende Kilometer geschwommen ist?
    Um mal nicht zu vergessen dass etliche Schiffe in den Meeren ungeniert ihren Müll dort entsorgen, wo kommen die meisten her oder unter welchen Flaggen fahren diese, welche Crew ist dort verantwortlich?!
    Schauen Sie mal z.B. in Tunesien aus dem Fenster auf dem Weg vom Flughafen zur Unterkunft, überall Dreck, überall Müll und Plastik.
    Keine Frage, der Kampf für den Umweltschutz und Naturschutz ist wichtig, aber sollte dann doch an den richtigen Stellen geführt werden.
    Wenn geschrieben wird Deutschland wäre so schlimm daran beteiligt weil so viel „Plastikmüll“ produziert wird und müsse deswegen auf alles mögliche verzichten, wie Plastiktüten und Q-Tipp usw. usf. (die zu vermuten zu 99% im gelben Sack landet) dann stimmt das ja nicht!
    Als Land welches viel produziert ist das bis zu einem bestimmten (auch wirtschaftlichen) Punkt unumgänglich!
    Da geht es nur um reine Zahlen! Durch den grünen Punkt gibt es Deutschland (wo gibt es so etwas vergleichbaren überhaupt auf der Welt)nämlich belastbare Zahlen da jeder der diesen aufdruckt in die „Entsorgungskasse“ einzahlt nach Menge des voraussichtlich zu entsorgenden Recyclingmüll.
    Da geht es wohl nicht darum das eine durchsichtige Tüte im Atlantik gefischt wurde auf der steht „ich komme aus Deutschland“
    Ein guter Beweis sind doch die ganzen illegalen aus den Mittelmeer Anrainer Shithole-Ländern! Dort wo diese Leute „leben“ vermüllt nach und nach die Umgebung!

  6. Warum diskutiert man über Mengen – ob 150 Millionen….350Millionen Tonnen?
    Es hat in Gewässern überhaupt keine Plastik was verloren, nicht einmal 100Tonnen…
    Problem ist, man diskutiert gegen uns Deutsche mal wieder und will gleich Abzocke betreiben. Fakt aber ist, Recycling wird in Deutschland auf technisch hohem Niveau zwar betrieben, aber die Konzerne exportieren die treu von Verbrauchern gesammelte Plastik in Schiffsladungen nach Ländern, wo dieses Zeug dann in Flüsse und folglich in die Meere wandert. Vor allem die ärmeren Länder, die schon mit Sauberkeit und Hygiene nichts am Hut haben schmeißen ihren Abfall in die See. Was nützen da Randbemerkungen eines Antisemiten, der lieber mit dem Iran paktiert. Dieser Steinmeier spricht nur uns an. An die verdreckten Länder traut er sich nichts zu sagen. Asiatische Länder (mit Ausnahme vielleicht von Japan), Indonesien, Afrika, Lateinamerika…sogar bei den Amerikanern liegt der Palstikdreck überall in den Städten herum.
    Die Länder, wo man um Recycling und Müllvermeidung bemüht ist sind Neuseeland, Australien, Norwegen (um nur ein paar zu nennen).
    Diese Regierung soll endlich mal aufhören uns zu bezichtigen und neue Abzocken zu entwickeln.
    Soll doch Steinmeier eine UN-Resolution initiieren – mit Prämienmodell von IWF und WWF.

  7. Volker Schulz | 2. März 2019 um 16:03 | Antworten

    Irgendwo habe ich gelesen, daß 90 % des Plastikmülls über 10 Flüsse in die Meere gelangt. 8 liegen in Afrika, 2 in Asien. Und wir verzichten jetzt auf Plastiktüten. Lächerlich, aber mit den Deutschen kann man ja bekanntlich alles machen. Man kann sie sogar widerstandslos abschaffen.

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