Unfassbar: Mehr als 300.000 Menschen unter 25 sind SPD-Hartz-IV-Opfer

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Nahles nur peinlich

Die SPD hat sich mit ihren Programmen in den vergangenen Jahren in die Nesseln gesetzt. Hunderttausende leiden unter den Reformen, die diese Partei a) selbst angestrengt hat und b) dann in diversen Regierungsbeteiligungen nie abgeschafft hat. Peinlich für die SPD.

Hartz-IV ist in Deutschland noch immer nicht abgeschafft. Auch, wenn die SPD dies seit Monaten diskutiert. Hartz-IV ist dabei nicht nur ein Instrument, mit dem den Menschen Geld zukommt. Es ist auch ein System, das Vorschriften macht und in vielen Fällen dazu führt, dass der Unternehmungsgeist der Betroffenen gegen Null geht. Menschen, die unter 25 Jahre alt sind, dürften in vielen Fällen besonders betroffen sein. Nun stellt sich heraus: 345.000 Menschen unter 25 sind derzeit Hartz-IV-Bezieher.

Statistik ist eindeutig

Die Statistik kommt aus dem Haus der Bundesagentur für Arbeit. Die Agentur meldete, dass sogar gut 747.000 Hartz IV beziehen würden. Davon die genannten 345.000 dann im Langzeitbezug. Das sind Menschen, die in den zurückliegenden zwei Jahren über einen Zeitraum von zumindest 21 Monaten bekommen hatten. Die Anzahl dieser Bezieher kletterte sogar um annähernd 37.000. Dies sind etwa 12 % mehr als im Vorjahr.

Zahlen, die zeigen, in welcher Situation dieses Land steckt. Denn die „Verwaltungskosten“ für Hartz IV sind im abgelaufenen Jahr sogar auf einen Betrag von mehr als 6,5 Milliarden Euro gestiegen. Der Betrag ist enorm, wenn man bedenkt, dass die Kosten weitgehend vom Bund übernommen werden. Der wendet in etwa 5,6 Milliarden Euro für Hartz IV auf.

Die SPD möchte den Bezug von Hartz IV in ihrem neuen Sozialplan 2025 beenden und – im Kern – durch ähnliche Projekte ersetzen. Ein Grunddilemma dieser Form der Sozialkassen ist der Umstand, dass die Verwaltung der Verwalteten, der Bezieher, teuer ist. Eine einfachere Form wäre eine Art des Grundeinkommens, das die SPD aber weiterhin strikt ablehnt. Auch Hartz IV ist maßgeblich von der SPD entwickelt worden.

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2 Kommentare zu "Unfassbar: Mehr als 300.000 Menschen unter 25 sind SPD-Hartz-IV-Opfer"

  1. Ja, dieser Schandfleck bleibt der „Arbeiterpartei“ für immer erhalten, schon, weil er der Anfang vom Ende der SPD war. Aber bitte die Grünen nicht vergessen, die alles und jeden, der noch verantwortungsvoll, leistungsbereit, freiheitlich und Herz und Verstand hat, hassen und vernichten möchten ! Die haben bei Hartz 4 freudig mitgemacht und sogar noch für die eine oder andere Verschärfung gesorgt ! Allein aus diesem Grunde machen mich die letzten Umfragen zum Parteienspektrum einfach nur fassungslos ! Was den Vernichtungswillen und die Lust am Zerstören angeht ist diese, letzte echte faschistische Partei in Deutschland weit übler, als die SPD …

  2. Hartz 4 ist viel zu großzügig. Es ist ein Skandal, daß man sich von der Wiege bis zur Bahre bequem auf Kosten anderer einrichten kann. Dringend muß da der Druck erhöht werden, zumal das Prinzip ein Man plus Frau (auch mehrere) plus viele Kinder zu Ansprüchen führt, die kein durchschnittlicher Arbeitnehmer je verdienen kann. Ich nenne das pervers.
    Knallharte Richtlinien seitens der Arbeitsämter auch gegen Clanmitglieder, Begrenzung des Bezugs auf etwa 10 Jahre, kein Heizen bis zu Wüstentemperaturen auf Kosten aller, kein Wohnraum, der so teuer ist, daß ihn sich Normalverdiener nicht mehr leisten können.

    Schluß mit diesem sozialen Albtraum. Zurück zur Eigenverantwortung. Arbeit schändet nicht, es gibt genug Möglichkeiten für die, die selbst keine Anstellung finden. Die können dann gemeinnützig arbeiten. Wenn sie sich weigern, gibt`s Nulldiät. Doch Zwang wird nur angewendet gegen die Zahler, kaum noch gegen die Empfänger, und das soll nun auch noch gesteigert werden. Einfach widerlich ist das.

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