UNGLAUBLICH: Außenminister Heiko Maas fordert Fortsetzung des traurigen Militäreinsatzes in Afghanistan

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Heiko Maas möchte Gutes tun. Die Armee müsse in Afghanistan weiter helfen, sonst würde „all das, was mühsam, sehr mühsam aufgebaut wurde“, innerhalb kürzester Zeit „in sich zusammenbrechen“, so zitiert die „FAZ“ den Außenminister. Ein Vorhaben, das eingangs so klingt, als würde die Bundeswehr großen Einfluss in einem umkämpften Land haben. Die Situation vor Ort ist anders. Der Erfolg der Bundeswehr gilt als ausgesprochen bescheiden.

Bundeswehr verlässt ihr Camp nicht

Die Bundeswehr ist seit 17 Jahren vor Ort. Sie unterstützt formal offenbar die NATO, wenngleich die praktische Unterstützung gering ausfällt. Das Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) aus Washington meldet dazu einige Zahlen. Die Regierung kontrolliert vor Ort noch 219 Distrikte – oder hat zumindest „maßgeblichen Einfluss“, wie es heißt. Es gibt 407 Distrikte, so dass nur noch gut die Hälfte kontrolliert wird. 50 Distrikte sind unter der Obhut der Aufständischen, 138 gelten als „umkämpft“. Dementsprechend ernüchtert sind Beboachter.

Die Zahl wird von der SIGAR erst seit November 2015 ermittelt und veröffentlicht. Seither verlor die Regierung 18 Prozentpunkte bezogen auf den Anteil der kontrollierten Distrikte.

Die Zahl der Todesopfer steigt demnach ebenfalls. 5 % mehr als im Jahr 2017 oder mit 3.804 Menschen die höchste seit 2009 überhaupt dokumentierte Anzahl. Gerade durch Luftangriffe der internationalen Streitkräfte sterben auch Menschen, zumal diese seit 2018 deutlich vermehrt wurden. Die UN-Mission Afghan National Defense and Security Forces ANDSF ist der Auffassung, dass die derzeit durchschnittlich 175 afghanische Sicherheitskräfte im Monat ums Leben käme.

Hier also soll die Bundeswehr helfen. Das Mandat läuft zunächst am 31. März aus. 1.200 Soldaten bilden bei der ANDSF mit aus – oder agieren im Umfeld dieser Tätigkeit. Tatsächlich aber beschützen sich die Soldaten weitgehend selbst. Lediglich 100 bis 150 Soldaten würden überhaupt das Lager verlassen. „Zwischen zehn und achtzig“ Soldaten würden mit der Ausbildung beschäftigt sein.

Sehr wenig, Herr Maas.

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5 Kommentare zu "UNGLAUBLICH: Außenminister Heiko Maas fordert Fortsetzung des traurigen Militäreinsatzes in Afghanistan"

  1. Franz Josef Kostinek | 18. März 2019 um 9:29 | Antworten

    Herr Maas soll sich und seine ganze Verwandtschaft auffordern nach Afghanistan gehen. Es gibt sicher eine Person die ihm dann den Kopf waschen wird.

  2. Carin Beckmann | 18. März 2019 um 14:42 | Antworten

    Unfassbar was Herr Heiko Maas sich da erlaubt. Es ist ja nicht sein Sohn, den ins offene Messer jagt. Es geht gar nicht mehr um unsere Soldaten. Es geht nur ums Geld.

  3. Er, sie, es Maas kann man irgendwo auch verstehen, die kleine Marionette. Heiko Maas möchte was GUTES tun da soll er deutsche Soldaten nach Hause holen.

  4. Steckt diesen Warmduscher mal in eine Uniform und schickt ihn mal an die Front. Vor solchen Pfeifen müssen gestandene Soldaten Männchen machen – kein Wunder das kein Soldat und Polizist in diesem Land mehr stolz auf Deutschland sein kann. Die halten für solche Typen, die nicht mal ein Gewehr halten können, täglich den Kopf hin und müssen sich von diesem links grünen Gesindel durch die Städte jagen lassen.

  5. Gisela Hiltermann | 23. März 2019 um 20:33 | Antworten

    Was für ein geschwätziges kleines Geschöpf dieser Herr anMaasend doch ist. Schweigen stünde ihm gut. Zurückhaltung auch. Menschen verheizen und dabei den Hintern am Kachelofen wärmen…das ist doch anMaasend, oder?

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