UNGLAUBLICH: Bahnminister zeigt mit dem Finger auf die böse Bahn… nichts klappt

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Andreas Scheuer, Minister für Verkehr in Berlin, hat sich jetzt in aller Öffentlichkeit um die Deutsche Bahn gesorgt. Die Regierung „verlangt“ nach einem Bericht im „Spiegel“ mehr Leistung bzw. einen deutlichen Konzernumbau. Die Bahn solle nach den Vorstellungen des Verkehrsministers jetzt sogar zu einer „Bürgerbahn“ werden. Was auch immer dies sein soll, so fragen es sich Beobachter.

Bürgerbahn voran

Das System „Schiene“, so der Verkehrsminister, sei nun überhaupt an die Grenzen der Belastung angekommen. Die Investitionen seien „hoch“, es gebe große Baustellen. Diese würden dann die Störungen veranlassen, deshalb gelte es dies besser zu koordinieren.

Kritiker hören genau hin. Scheuer spricht nicht von den großen Baustellen auf den Autobahnen  und Brücken und davon, dass hier besser koordiniert werden müsse. Er spricht von der Bahn. Der Konzern solle nun schnelle Verbesserungen liefern. Die Bürgerbahn würde dann ihren Namen verdienen, wenn sie pünktlicher werde und auch besseren Service bieten würde. Die Aufgabenstellung für die Spitze der Bahn sei demnach „riesig“. Eine fast unverhohlene Drohung.

Die Regierung hatte ohnehin von der Bahn verlangt, dass sie ein „umfassendes Konzept zum Konzernumbau“ vorlegen solle, wie es im „Spiegel“ heißt. Scheuer möchte nun im „Januar von der DB hören, wie wir zügig zu merklichen Verbesserungenfrüh in 2019 kommen.“ Ein scharfer Ton.

Die Aufsichtsräte stärkenden Minister, denn die hatten mehr Geld für Züge, das Schienennetz sowie für mehr Personal genehmigt. Das Ergebnis des Betriebs insgesamt gilt als alarmierend. Die Bahn würde bis zum Jahr 2022 annähernd 5 Milliarden Euro benötigen. Zusätzlich, heißt es. Schon 2019 würden 2,2 Milliarden Euro „für dringende Investitionen“ fehlen.

Andreas Scheuer erwartet beispielsweise deutliche „Investitionen in digitale Stellwerks- und Steuerungstechnik“. Das ist so simpel, wie es nur sein kann. Denn dies dürfte bereits seit Jahren bekannt sein, so Kritiker. Immerhin: Einen Fortschritt gibt es tatsächlich: Die Auslandstochter DB Arriva und der Logistiker Schenker sollen verkauft werden. Die Bahn konzentriert sich auf sich selbst.

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2 Kommentare zu "UNGLAUBLICH: Bahnminister zeigt mit dem Finger auf die böse Bahn… nichts klappt"

  1. 1. Tag im neuen Jahr / 1. Bahnfahrt => 55 Min. Verspätung:
    25 Minuten wegen „Nicht rechtzeitiger Bereitstellung des Zuges“ (es wahr wohl überraschend, daß der Zug auch im neuen Jahr fahrplanmäßig gebraucht wurde)
    20 Minuten wegen der alltäglichen Signal-/Streckenstörung
    10 Minuten einfach so zusätzlich vertrödelt, hauptsächlich wegen unnötig langer Halte (trotz schon sehr großer Verspätung länger als lt. Fahrplan vorgesehen) auf den unbedeutendsten Bahnhöfen (Göttingen, Kassel Wilhelmshöhe, Baden Baden).

    Bei der DB findet man anscheinend die mit weitem Abstand größte Ansammlung von Unfähigkeit im ganzen Land (mal abgesehen von unsere Bundesregierung und den links-grünen Parteien sowie den Staatsmedien).

  2. Doch, es klappt da schon was, denn die Gehälter über 25.000.-€ mtl. sprudeln pausenlos und ohne Probleme, obwohl die größten Pfeifen vorne dran stehen, gell?

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