Unglaublich: Die große Schulz-Lüge? Der Postenschacher

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Martin Schulz wird entgegen aller Ankündigungen Minister. Horst Seehofer auch. Die alte Bande, so Kritiker dieses Kurses. Fast schon gruselig, meinen Beobachter, wie die SPD nach den Posten greift. Und die CSU in Person von Horst Seehofer. Eine kleine Clique kämpft um ihre letzten Posten?

Martin Schulz: Klar – er macht da

Erinnern wir uns an den Wahlkampf zurück. Martin Schulz wollte nicht Minister werden. Dies hatte Schulz nach Auskunft (bzw. als erneute Bestätigung) des „Spiegel“ der Partei und vor allem Führungskräften versichert. Er wolle nicht Minister werden – genauso so hatte er es auch vor Monaten der Öffentlichkeit gesagt, als es um die Frage ging, ob er unter Merkel Minister werden könne.

Er hat es sich anders überlegt. Auch hier ist der „Spiegel“ Kronzeuge – er sei in dieser Frage „entschieden“, heißt es plötzlich. Wahrscheinlich, so die Vermutungen, wolle er Finanzminister werden. Oder Außenminister – da ist aber Sigmar Gabriel davor, der amtierende Außenminister.

Für Martin Schulz dürfte dies die letzte Möglichkeit sein, das große Staatsgeld im Politbetrieb mitzunehmen, heißt es bei Kritikern. Die EU wird in kaum noch wollen. Er war Parlamentspräsident der EU. Die Abgeordneten waren wohl letztlich nicht sonderlich begeistert vom Präsidenten, der statt der kontrollierenden Funktion des Parlaments lieber die Kontakte zum Kommissionschef Juncker pflegte. Der tritt 2019 ab und wird wohl auch nicht mehr helfen.

Dass Schulz noch einmal Kanzlerkandidat wird, kann sich wohl auch niemand vorstellen. Jetzt rutschte die Partei bei einer Umfrage auf weniger als 20 %. Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag wird er auch nicht. Das möchte Andrea Nahles bleiben.

Also bleibt: Der Ministerposten. Denn Bundespräsident wurde gerade der SPD-Kollege Steinmeier.

Auch ein anderer möchte noch an den Fleischtopf. Er hat ja auch mit der FDP, den Grünen und jetzt der SPD verhandelt. Der „Spiegel“ berichtete, er sei „bereit“, um einen Ministerposten zu übernehmen. Kein Wunder, denn Seehofer darf ja schon nicht mehr bayrischer Ministerpräsident bleiben. Das Ganze wird dann zum 4. Februar festgezurrt, heißt es. Denn dann sollten die Koalitionsgespräche beendet sein.

Jetzt geht alles ganz schnell. Es ist genauso, wie Watergate.TV es seit Monaten beschrieben hat: Postengeschacher der alten Garde. Und sie sind offenbar gewillt, sich selbst noch einmal ins Amt zu hieven. Neuwahlen sind nicht gewünscht – das wäre wohl auch das sichere Aus für viele der Alten. Die jungen Nachfolger stehen in den Startlöchern, haben es aber noch nicht nach vorn geschafft. Spahn, Lindner und Dobrindt etwa. Ist der Zug schon abgefahren, weil Angela Merkel hier mit lukrativen Ämtern gewunken hat?

Es sieht danach aus. Die alte Regierung wurde quasi abgewählt. Eine noch ältere Regierung macht sich bereit.

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