UNGLAUBLICH: Die Union mit Marketingshow „Demokratie“

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Eine Farce spielt sich derzeit in der Union ab, wie Kritiker meinen. Die Partei sucht einen neuen Parteivorsitzenden. Angeblich. The show nach Merkel must go on.

Die Regionalkonferenzen der Union laufen. Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn stellen sich der Parteiöffentlichkeit vor Ort vor. Dort wird zwar nicht gewählt, es wird auch wenig diskutiert, dafür aber viel Wind gemacht. Jedenfalls eröffnet jetzt auch die „FAZ“ die Debatte über den Zweck dieser Veranstaltungen. Der Beitrag nennt sich: „Eine unbezahlbare Marketingshow“.

Scheinbare Basisdemokratie

Das Ganze riecht ein wenig wie die Basisdemokratie, für die einst die Grünen standen. Die Unionskandidaten stellen sich der Basis – das sieht gut aus, aber nur, wenn die Kameras dabei sind. Und dies passiert in diesen Tagen. Jens Spahn, so beschreibt der Korrespondent der „FAZ“, wirbt hier gegen die einfache Unterzeichnung des Migrationspaktes ohne Diskussion. Solche „Debatten“ seien normal, eigentlich sogar „das Normalste der Welt“.

„Gute Debatten“ erzeugten auch Vertrauen und Zusammenhalt. Seine Partei sieht er verpflichtet, auf dem Parteitag eine solche gute Debatte zu führen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Diskussion nicht auf Idar-Oberstein beschränkt bleibt, sondern in den großen Medien stattfindet. Und natürlich bei uns – denn wir alle berichten ja darüber.

Kramp-Karrenbauer hat dem Bericht nach wiederum weniger Applaus eingeheimst als der große oder zumindest öffentliche Favorit Friedrich Merz. Der wiederum bezeichnete die zuletzt erreichten Wahlergebnisse als „außergewöhnlich schlecht“ und fragte, ob die „Volksparteien überhaupt noch eine Zukunft“ haben würden.

Die Partei der Union jedenfalls müsse fest in der politischen Mitte bleiben, forderte Friedrich Merz auf. Dann sei sie in der Lage, 50 % der Wähler der AfD wieder zu gewinnen. Das wiederum macht nach Adam Riese einen Zuschlag von rund 7 Prozentpunkten, haben wir flugs ausgerechnet und die Union wieder zur Volkspartei. In seinen Augen.

Was bleibt? Die Politik wird natürlich nicht auf den Regionalkonferenzen gemacht. Es ist eine Marketingshow. Die sehr günstig ist. So viel Bericht und so viel Aufbruch hatte die Union wohl lange nicht. Und wir machen mit – bis zu dieser Zeile.

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