UNGLAUBLICHE Zahlen belegen – so hilft die EU GROSSKonzernen mit Milliarden Steuerersparnis

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Spitzensteuersatz

Die EU könnte bei hinreichendem politischen Willen ihre Steuereinnahmen – in den einzelnen Mitgliedstaaten – um viele Milliarden Euro nach oben verschieben. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die sich die Tricks der Großkonzerne ansieht. Die Großkonzerne sparen durch reine Gewinnverschiebungen mehrere hundert Milliarden Dollar, so schätzt die Redaktion.

Große Unternehmen mit legalen Verschiebungen

Die Studie hat sich angesehen, wie Konzerne wie Google, Nike, Amazon oder Apple Geld verdienen. Auf kleinen, günstigen Inseln, an Standorten, die als Steueroasen legal oder zumindest legitim eingerichtet worden sind. Die „FR“ berichtete, wie die Forscher der Berkeley-Universität in Kalifornien dabei vorgegangen sind. Methodisch lassen sich solche Steuersparstrategien niemals vollständig und einfach herleiten.

Die Forscher jedoch haben eine interessante Denkrichtung gewählt. Sie haben sich die bekannten und vorliegenden Fakten zu den Gewinnen und den Einkommen angesehen und die Verhältnisse des Gewinn- und Personaleinsatzes in großen Nationen wie Deutschland und Frankreich auf die Vergleichsdaten der Steueroasen bezogen.

Solche Steueroasen finden sich im übrigen auch in Europa. Die Schweiz, Irland und die Niederlande gewähren deutliche Steuerrabatte, die von den großen Konzernen offenbar nur zu gerne genutzt werden.

Wer also Überschüsse oder „Gewinne“ erwartet, der muss einfach – oder fast so einfach – die Gewinne und Gelder auf einen Standort lenken, an dem weniger Steuern fällig werden. Dies gelingt in verschachtelten Konzernstrukturen weitgehend mühelos. Die großen Konzerne sollen demnach im Jahr 2015 gut 620 Milliarden Dollar in den Steueroasen untergebracht haben, 40 % der gesamten Gewinne. Dies führte rechnerisch zu annähernd 20 % Verlusten bei den Einnahmen aus der Körperschaftsteuer. Umgerechnet sind dies mehr als 120 Milliarden Dollar.

Auffallend ist, dass die Gewinne nominell mit deutlich weniger Mitarbeitern erzielt wurden – ein Indiz für die reine Verschiebung der Gewinnströme, die noch nicht einmal in den offiziellen Bilanzdaten erscheinen – so die hier vorgetragene These. Exakt lassen sich solche Zahlen nicht ermitteln. Dennoch: Die reine Größenordnung von 40 % der Gewinne erscheint in den Augen der Redaktion als plausibel.

Insofern wäre die EU gefordert. Wenn sie denn wollte. Dies allerdings betrifft wiederum die Ideologie des Freihandels. Denn solche Gewinnabführungsstrategien lassen sich nur unterbinden, wenn die Umsätze in unseren Ländern „teuer“ werden für Konzerne, indem sie zum Beispiel verzollt werden müssen. Dienstleistungen, die hier erbracht werden, müssten neu bewertet werden. Ein einfaches Modell dazu: Firma x hilft Ihnen als Kunden hier vor Ort bei der Lösung von PC-Problemen mit Software, für die Firma x selbst Lizenzgebühren zahlen muss. Die Firma x-Mutter sitzt in Irland und kassiert nur. Dies wäre zu unterbinden.

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2 Kommentare zu "UNGLAUBLICHE Zahlen belegen – so hilft die EU GROSSKonzernen mit Milliarden Steuerersparnis"

  1. Das können Frau Reker und Co. gern tun. Aber bitteschön in ihren eigenen 4 Wänden und auf ihre Kosten.

  2. Da wird dann schon klar warum VW keine Milliarden-Strafen hier für den Betrug zu erwarten haben. man impft uns mit Umfragen wo 65% der Bürger abstimmten, dass VW keine Strafen zahlen soll. lol.
    Aber wir sollen artig weiter Autos fahren die um 1500% mehr Schadstoffe auswerfen, ha?

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