+++ Union vor dem Zerfall? Seehofer soll weg – JU Bayern revoltiert +++

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Sehr enttäuscht ist die CSU von Horst Seehofer. In einer „Erlanger Erklärung“ verlangt die JU Bayerns seinen Rücktritt noch vor der Landtagswahl 2018. Seehofer will während der Jamaika-Koalitions-Gespräche „absprachegemäß“ nichts dazu sagen. Dennoch nimmt der Druck auf Seehofer ganz offensichtlich zu. Watergate.TV hatte frühzeitig davon berichtet und darauf aufmerksam gemacht, dass besonders aus dem Umfeld von Konkurrent Söder jetzt nachgefasst wird.

Auch Söder selbst hat sich zu Wort gemeldet. Die Situation sei nun sehr ernst, hieß es am Sonntagmittag. Noch steht eine Reaktion von Seehofer aus.

Der hatte vor einigen Tagen reagiert  und den Landesparteitag der CSU erst einmal verschoben. Im Dezember soll es dann so weit sein. Die JU Bayerns wollte mit Seehofer genau darüber sprechen, der verweigerte seine Teilnahme an dem Treffen in Erlangen. Er werde in Berlin gebraucht, hieß es.
Faktisch allerdings erfüllt Seehofer nach Aussagen von Beobachtern genau die Funktion, die ihm zugeschrieben worden war: Er bringt die Jamaika-Verhandlungen noch durch. Ansonsten hat er weniger Rückhalt in der CSU als je zuvor. Merkel benötigt Seehofer noch, um die Obergrenze im Einvernehmen mit den Grünen sehr weit oben ansetzen zu können und im Zweifel sogar anders zu benennen. Seehofer ist nach Meinung von Beobachtern nur noch der Mohr, der seine Schuldigkeit erbringt.
Watergate.TV fragt: Was aber passiert mit Merkel, wenn die Fraktion um Jens Spahn herum auch deutlicher revoltiert?

Watergate.TV Redaktion 5.11.2017

 

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