Unterstützt Merkel-Regierung „Kriegstreiber“ im Nahen Osten?

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„Die Zeitung mit der größten Auflage in der EU sagt, ‚Merkel unterstütze Kriegstreiber‘ im Nahen Osten.“ Das schrieb die israelische Tageszeitung Jerusalem Post am Donnerstag. „Wie gut, dass Deutschland keine Rolle im Mittleren Osten spielt“, so das Resümee der Zeitung. Gemeint ist die „Bild“-Zeitung, welche laut Jerusalem Post die auflagenstärkste Zeitung Kontinentaleuropas sei. Die „Bild“ veröffentlichte am Mittwoch zwei Kommentare, welche die Außenpolitik von Bundeskanzlerin Merkel heftig kritisieren, so die israelische Zeitung.

Die „Bild“ schrieb, dass die Merkel-Regierung die „kriegstreiberischen Länder in der Region gegen Israel unterstütze“. Björn Stritzel, ein auf den Nahen Osten spezialisierter „Bild“-Reporter schrieb: „Berlin steht auf der Seite der Kriegshetzer.“ Er fügte hinzu, dass „die Bundesregierung derzeit versucht, ein Waffenembargo gegen das iranische Mullah-Regime aufzuweichen“.

Die USA und Israel setzen sich für eine Verlängerung des UN-Waffenembargos gegen das iranische Regime ein. Stritzel schrieb, dass „die Bundesregierung bei einer Nahost-Konferenz in Warschau den entscheidenden Durchbruch völlig verpasst hat“. Im Jahr 2019 hielten die USA in Warschau eine Konferenz ab, die die Aktivitäten des iranischen Mullah-Regimes abschwächen sollte und dazu beitrug, die Grundlage für das Friedensabkommen zwischen Israel und den beiden arabischen Golfstaaten Bahrain und den VAE zu legen.

Auswärtiges Amt verwundert Israel

Deutschlands Außenminister Heiko Maas hielt es offenbar nicht für notwendig, bei einer Konferenz mit solch weltpolitischer Wichtigkeit, deren Ziel es war, dauerhaften Frieden im Nahen und Mittleren Osten zu erlangen, mitzuwirken. „Stattdessen schickte er seinen stellvertretenden Staatsminister Niels Annen dorthin, der die Revolution der Islamischen Republik gefeiert hatte und gegen ein Verbot der Terrororganisation Hisbollah war“, schreibt die Jerusalem Post.

In einem zweiten kritischen „Bild“-Kommentar schrieb der Journalist Filipp Piatov, dass „Deutschland im Nahen Osten keine Rolle mehr spielt“. Die Jerusalem Post hält das „nach dem Friedensabkommen für die zweitbeste Nachricht“. Piatrovs Bemerkung erinnere an die langjährige Auffassung des Bestsellerautors und deutsch-jüdischen Kolumnisten Henryk M. Broder, der behauptet hat, das „deutsche Engagement im Nahen Osten schade Israel und der Sicherheit in der Region“.

Der Kommentar Piatovs entspreche dem Rat von Dan Schueftan, dem Vorsitzenden des Zentrums für Nationale Sicherheitsstudien an der Universität Haifa, der bekanntlich sagte: „Wann immer Sie nicht wissen, was Sie tun sollen, fragen Sie die EU. Dann tun Sie das Gegenteil“, so die Jerusalem Post. „Das Friedensabkommen Israels mit Bahrain, den VAE und den USA sei gut für die Sicherheit Israels und für die gesamte Region im Kampf gegen den Terrorismus des Mullah-Regimes im Iran“, lautet die Einschätzung Piatovs.

„Deutsche Politiker“ belächeln Friedensbemühungen Kushners

Stritzel erhob vernichtende Klage gegen deutsche Politiker, die Jared Kushner, den Nahost-Sonderbeauftragen Trumps, wegen seiner mangelnden Erfahrung in der diplomatischen Welt lächerlich machten. Kushner jedoch hatte einen entscheidenden Part bei der Vermittlung der Friedensabkommen zwischen Israel und den Golfstaaten – „eine Leistung von historischer Dimension“, meinen zahlreiche Nahost-Experte, die in der Region leben. Welche Erfolge – außer der Erlassung von Zensurgesetzen noch als Justizminister – hat der deutsche Außenminister Heiko Maas vorzuweisen?

Stritzel sagte: „Es muss für die deutschen ‚Friedensexperten‘ eine enorme Kränkung gewesen sein, dass es neben Außenminister Mike Pompeo genau dieser ‚unerfahrene‘ Kushner war, welcher es in sehr kurzer Zeit vollbrachte, was ihnen jahrelang misslungen war.“ Dementsprechend kühl fielen die Kommentare von der Merkel-Regierung und der deutschen Mainstream-Presse aus.

Der stellvertretende Dekan des Simon-Wiesenthal-Zentrums Abraham Cooper schrieb per Email an die Jerusalem Post: „Die Regierung von Bundeskanzlerin Merkel wird nichts tun, was dem iranischen Mullah-Regime schaden könnte sowie nichts gegen die Ermordung unschuldiger Iraner, welche gefoltert und hingerichtet werden. Wie stehen Deutschland und die EU-Führer zu den Friedensverträgen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Israel?“ Hier lesen Sie mehr dazu. 

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2 Kommentare zu "Unterstützt Merkel-Regierung „Kriegstreiber“ im Nahen Osten?"

  1. DIE MERKEL-REGIERUNG WIRD BALD IM ORKUS VERSCHWINDEN!!!

    • Warum sollte sie das tun?
      Sie sitzt doch fest im Sattel, mit Ovationen ihrer Gefolgsleute und hohen Zustimmungswerten aus der Bevölkerung bedacht.
      Die Bevölkerung in der BRD wird absehbar am wenigsten dazu beitragen, das ‚System Merkel‘ mitsamt aller Merkel’schen Höflinge, Huren-Medien und SED-Netzwerkern an der Wurzel zu packen und auszureißen.

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